Lerne einen praktischen DIY-Branding-Workflow, um ein einfaches Logo zu entwerfen, eine Farbpalette und Schriften zu wählen und eine Website zu bauen, die überall stimmig aussieht.

„Stimmiges Branding“ bedeutet nicht, dass alles identisch aussieht. Es bedeutet, dass alles denselben Satz visueller Regeln folgt – sodass Logo, Farben, Schriften und Website-Layout wie Teile einer Marke wirken.
Wenn diese Regeln konsistent sind, erkennen Menschen Sie schneller, schenken Ihnen früher Vertrauen und bewegen sich mit weniger Reibung durch Ihre Seite. Wenn das nicht der Fall ist, kann Ihr Unternehmen zerstreut wirken – selbst wenn einzelne Elemente „schön“ aussehen.
Auf praktischer Ebene ist stimmiges Branding Konsistenz in ein paar Kernelementen:
Wenn Sie einen Screenshot Ihrer Startseite, eines Newsletters und eines Instagram-Posts nehmen können und alles klar wie dieselbe Firma aussieht, sind Sie auf dem richtigen Weg.
DIY-Branding funktioniert am besten, wenn Sie Klarheit über Komplexität stellen. Ihr Ziel ist nicht, ein endloses "kreatives" System zu bauen – sondern etwas, das Sie ohne Raten wiederholen können.
Ein gutes DIY-Ziel ist:
Betrachten Sie Ihre Marke als Kit, das Sie überall wiederverwenden. Am Ende sollten Sie haben:
Listen Sie vor dem Design auf, wo Menschen Ihnen begegnen werden. Die meisten Kleinunternehmen brauchen Konsistenz bei:
Der Zweck: stimmiges Branding reduziert Entscheidungs-Stress. Sobald Ihre Regeln festgelegt sind, können Sie neue Seiten und Beiträge schneller erstellen – und alles sieht trotzdem nach Ihnen aus.
Bevor Sie ein Logo-Tool öffnen oder Farbpaletten durchstöbern, legen Sie fest, was Ihre Marke signalisieren soll. Wenn Sie diesen Schritt überspringen, designen Sie nach persönlichem Geschmack und fragen sich später, warum Website, Logo und Socials wie verschiedene Firmen wirken.
Halten Sie es schlicht und so konkret, dass ein Kunde zustimmend sagt: "Ja, das ist, was ihr tut."
Beispiel-Formel:
Wir helfen [Zielgruppe], [Ergebnis] zu erreichen, indem wir [wie], ohne [häufige Frustration].
Dieser Satz wird Ihr Filter: Wenn eine Designentscheidung das Versprechen nicht unterstützt, ist sie Deko.
Wählen Sie Worte, die das Gefühl beschreiben, das Ihre Marke vermitteln soll.
Probieren Sie Kombinationen wie:
Wenn Ihre Adjektive widersprüchlich sind (z. B. "luxuriös" + "billig"), werden die visuellen Elemente ebenfalls kämpfen.
Halten Sie nicht bei Demografie an. Notieren Sie, was in dem Moment zählt, in dem die Person Sie auswählt:
Das beeinflusst später alles: Typografie (formell vs. locker), Abstände (ruhig vs. knackig) und sogar Button-Beschriftungen.
Machen Sie Screenshots von Startseiten, Logos, Verpackungen und Social-Posts. Screenshots sind stabil, leicht zu vergleichen und zwingen Sie, Muster zu erkennen.
Notieren Sie zu jedem Beispiel, warum es für Sie funktioniert:
Damit haben Sie eine klare Richtung – sodass Logo, Farben und Website gezielt zueinander passen.
Ein DIY-Logo muss nicht kompliziert sein, um professionell zu wirken. Wichtig ist, dass es klar, wiederholbar ist und an den Orten funktioniert, an denen Sie es wirklich benutzen – im Header, im Social-Profil, auf Rechnungen und als kleines Favicon.
Beginnen Sie mit einer dieser gängigen Logotypen:
Wenn Sie unsicher sind, ist ein Wordmark meist die sicherste DIY-Option.
Ein simples Logo-System beginnt mit einer Hauptversion, die Sie meist verwenden – typischerweise ein horizontales Logo in einer Farbe.
Entscheiden Sie jetzt, was Ihr Default ist, z. B.:
Das Ziel: Ihr Logo sollte nicht für jede Nutzung neu gestaltet werden.
Verkleinern Sie Ihr Logo auf etwa 16–32 px. Wenn es verschwimmt, vereinfachen Sie.
Gängige Lösungen:
Ein Logo, das den Favicon-Test besteht, funktioniert meist überall sonst.
DIY-Logos gehen oft schief, weil zu viel hinzugefügt wird:
Streben Sie stattdessen nach klaren Formen und starkem Kontrast. Ein Logo sollte auch einfarbig auf neutralem Hintergrund gut aussehen.
Sie benötigen ein paar vorhersehbare Varianten für unterschiedliche Flächen. Halten Sie es limitiert und gezielt:
Entscheiden Sie außerdem über zulässige Farbversionen:
Wenn diese Varianten vorher definiert sind, wirken Website, Socials und Dokumente automatisch konsistenter – auch bei DIY-Erstellung.
Sie müssen nicht künstlerisch sein, um ein brauchbares Logo zu erstellen – Sie brauchen einen wiederholbaren Prozess, der zu einem sauberen, konsistenten Markenzeichen führt. Ziel ist kein Meisterwerk, sondern ein Logo, das im Header, Profil, auf Rechnungen und Verpackung nicht auseinanderfällt.
Stellen Sie einen Timer auf 10 Minuten und skizzieren Sie 20 kleine Ideen. Halten Sie sie thumbnail-groß (kleine Kästchen auf Papier).
Menge schlägt Qualität, weil es verhindert, dass Sie an der ersten halbwegs guten Idee hängenbleiben. Die meisten Skizzen werden schlecht sein – genau darum geht es.
Wählen Sie ein paar Skizzen und testen Sie bewusst verschiedene Logo-Typen:
Halten Sie jede Richtung mit ein paar Varianten, um fair vergleichen zu können.
Bevor Sie Details ergänzen, bringen Sie das Logo als kräftige Silhouette zum Laufen. Fragen Sie sich:
Nutzen Sie grundlegende Geometrien – Kreise, Quadrate, gerade Linien – um Formen zu säubern. Oft verbessert weniger Details, sauberere Kanten und bessere Balance Ihr Logo schnell.
Haben Sie eine Richtung, die Ihnen gefällt, führen Sie eine schnelle Suche durch, um nahe Kopien zu vermeiden:
Es geht nicht um rechtliche Freigabe, sondern darum, nichts Offensichtlich Gleiches zu haben.
Wechseln Sie jetzt von Ideen- in Poliermodus. Wählen Sie eine Hauptoption (und ein Backup) und verfeinern Sie:
Exportieren Sie eine kleine Sammlung von Dateien, die Sie tatsächlich brauchen: ein komplettes Logo (Symbol + Name), eine Icon-Version und eine Einfarb-Version.
Farbe ist der Punkt, an dem stimmiges Branding entweder sofort funktioniert oder leise auseinanderfällt. Auf Bildschirmen muss Ihre Palette zwei Aufgaben erfüllen: wie Sie wirken lassen und auf verschiedenen Geräten lesbar bleiben.
Halten Sie die Palette eng. Eine kleine, klar definierte Farbmenge ist leichter konsistent anzuwenden.
Wenn Sie unsicher sind, welche Farbe primär sein soll: Wählen Sie die, mit der Sie after a quick glance assoziiert werden möchten – und verwenden Sie sie immer an denselben Stellen.
Eine schöne Palette ist nutzlos, wenn Text oder Buttons schwer zu lesen sind. Testen Sie Farben in realen UI-Situationen:
Praktische Regel: Wenn Sie zusammenkneifen müssen, ist die Farbe nicht final. Text dunkler, Hintergründe heller, knallige Farben als Akzente reservieren.
Denken Sie nicht nur in Farben, sondern in Aufgaben:
So vermeiden Sie das gängige DIY-Problem, dass jede Seite dieselben Farben benutzt – aber in völlig unterschiedlicher Art und Weise.
Die meisten Kleinunternehmensseiten funktionieren am besten mit einem hellen Standard (weiß/naheweiß Hintergrund, dunkler Text). Das liest sich sauber und vertraut.
Wenn Ihre Marke natürlich dunkel wirkt (premium, nightlife, tech), gestalten Sie eine durchdachte Dunkel-Version – nicht nur eine invertierte Farbpalette. Sie benötigen nicht zwingend beide Modi, außer Ihr Produkt ist software-lastig oder das Publikum erwartet es.
Speichern Sie Farben nicht nur im Design-Tool. Legen Sie Ihre Palette im Mini-Styleguide fest mit:
Beispiel:
Wenn das feststeht, hören Logo-, Button- und Marketingmaterialien auf, wie Einzelprojekte auszusehen – und beginnen, wie eine Marke zu wirken.
Typografie ist einer der schnellsten Wege, Ihre Marke bewusst erscheinen zu lassen. Wenn Überschriften, Fließtext und Buttons einem klaren Muster folgen, wirken Logo und Farben sofort hochwertiger – besonders auf der Website.
Beginnen Sie mit einer primären Schrift für Überschriften und einer sekundären für Fließtext. Maximal zwei Schriften, oder eine Familie mit mehreren Stärken (Regular, Medium, Bold) und verwenden Sie diese überall.
Praxis-Tipp: Wählen Sie eine Überschriftschrift mit Persönlichkeit und eine Fließtextschrift, die für Lesbarkeit optimiert ist. Wenn unsicher, nutzen Sie für beides eine solide Arbeitsschrift und unterscheiden Sie per Gewicht und Größe.
Sie brauchen kein großes System – nur ein konsistentes. Definieren Sie:
Notieren Sie diese Größen in Ihrem Mini-Styleguide, damit Startseite, Produktseiten und Blog nicht auseinanderlaufen.
Guter Abstand lässt selbst einfache Schriften premium wirken. Als Ausgangswerte:
Wenn Text schwer zu lesen ist, liegt es häufig an Abständen, nicht an der Schrift.
Bevor Sie sich festlegen, prüfen Sie, ob die Schrift die benötigten Zeichen enthält: Währungssymbole, Satzzeichen, Akzente/Diakritika und Sonderzeichen für Namen oder Orte.
Sperren Sie diese Entscheidungen in Ihr /brand-guidelines, damit neue Seiten visuell konsistent bleiben.
Ein Mini-Styleguide ist ein einseitiges Regelwerk, das Sie bei jeder Website-, Social- oder Druckarbeit befolgen. Ziel ist nicht, jede Möglichkeit zu dokumentieren – sondern versehentliche Inkonsistenz zu verhindern.
Legen Sie einen Standard-Eckradius für Ihre UI fest und nutzen Sie ihn konsequent.
Schreiben Sie die Regel fest, z. B.: „Alle Karten, Inputs und Buttons verwenden 8px Rundungen.“ Wenn Ihr Logo stark geometrisch und eckig ist, passen eckige UI-Ecken besser.
Buttons sind ein häufiger Chaospunkt. Legen Sie diese drei Stile fest und verwenden Sie sie überall:
Fügen Sie jeweils eine Zeile hinzu: Hintergrundfarbe, Textfarbe, Rahmen (falls vorhanden) und Hover-Verhalten.
Entscheiden Sie sich für Outline oder Filled Icons – nicht beides. Wenn Outline, legen Sie eine konsistente Strichstärke (z. B. 2px) und Eckenstil (abgerundet vs. eckig) fest. Diese kleine Entscheidung lässt Seiten sofort durchdesignt wirken.
Nutzen Sie eine einfache Abstands-Skala, damit Margin- und Padding-Werte bewusst wirken. Ein gängiges System ist 8px:
Regel: Keine zufälligen Werte verwenden, außer es ist notwendig. Konsistenter Abstand schafft sofort Zusammenhalt.
Wählen Sie eine visuelle Richtung:
Dann kurze Bearbeitungsregeln: „Warmer Ton, mittlerer Kontrast, natürliche Hauttöne, keine schweren Filter.“ Das verhindert, dass Startseite und About-Seite wie verschiedene Marken wirken.
Packen Sie das alles in ein Dokument namens "Style Guide v1". Wenn Sie etwas ändern, aktualisieren Sie das Doc zuerst – und wenden die Änderung dann überall an.
Branding endet nicht beim Logo und den Farben – die Website ist der Ort, an dem Menschen Ihre Marke tatsächlich erleben. Eine einfache Seitenstruktur und ein wiederholbares Layoutsystem lassen Ihre Seite wie gestaltet wirken, auch wenn Sie sie selbst bauen.
Die meisten Kleinunternehmen brauchen kein umfangreiches Menü. Wichtige Fragen, die die Seiten beantworten sollten: Was tun Sie, für wen, warum lohnt es sich und wie kann man kaufen/kontaktieren?
Ein solider Start:
Bei mehreren Leistungen: eine Hauptseite „Leistungen“ und später einzelne Leistungsseiten – nicht am ersten Tag erzwingen.
Eine Startseite funktioniert gut, wenn sie einem vorhersehbaren Fluss folgt. Sie kopieren nicht, Sie verwenden ein bekanntes Muster:
Halten Sie den CTA über die Seite hinweg einheitlich. Wenn Hauptaktion "Termin buchen" ist, wechseln Sie nicht zufällig zu "Loslegen" auf anderen Seiten.
Die Navigation sollte beschreiben, was Nutzer bekommen, nicht wie Sie intern Dinge nennen. "Services" schlägt meist "Solutions". "Work" kann unklar sein; "Portfolio" ist oft treffender.
Tipp: Halten Sie das Top-Navi auf 4–6 Items. Mehr kann in ein Dropdown oder in den Footer ausgelagert werden.
Hier zahlt sich Ihr Mini-Styleguide aus. Wählen Sie ein paar Layout-Entscheidungen und wiederholen Sie sie:
Wenn jede Seite dasselbe Grid, dieselben Abstände und Komponenten nutzt, wirkt Ihre Marke kohärent – auch wenn Inhalte variieren.
Wenn Sie schnell bauen, helfen Tools, die Regeln in wiederverwendbare Komponenten verwandeln. Zum Beispiel können Sie mit Koder.ai Ihren Styleguide (Farben, Typografie, Button-Varianten, Abstands-Skala) beschreiben und konsistente React-Seiten und -Komponenten per Chat generieren – und dann iterieren, ohne das UI jedes Mal neu zu erfinden.
Visuelle Erwartungen setzen sich, bevor jemand ein Wort liest. Eine minimalistische Seite mit scherzhaftem Text wirkt unpassend; knallige Farben mit steifer, formeller Sprache wirkt ebenso verwirrend. Stimme und Visuals abzustimmen ist einer der schnellsten Wege, auch mit kleinem Budget professionell zu wirken.
Wählen Sie eine Standardstimme und schreiben Sie konsequent darin. Möglichkeiten:
Regel: Wenn Ihr Design mutig ist (starker Kontrast, große Typo, scharfe Formen), sollte die Stimme meist selbstbewusst sein. Bei sanftem Design (gedämpfte Palette, viel Weißraum, abgerundete Formen) passt eine ruhige, unterstützende Stimme besser.
Früh erstellen, damit jede Seite konsistent bleibt:
Beispiel: "Wir helfen lokalen Praxen, mehr Termine durch klare, konforme Websites zu bekommen."
Microcopy sind die kleinen Texte, die Ihre Marke definieren: Buttons, Formularhinweise, Leerstaten, Fehlermeldungen. Schreiben Sie ein kleines Set einmal und nutzen es überall:
Kurze Checkliste: Satz- vs. Titelcase, Ausrufezeichen (ja/nein), Kontraktionen (wir're vs wir sind), und wie Produkt-/Feature-Namen geschrieben werden. Konsistente Texte wirken genauso absichtlich wie konsistente Farben und Typo.
Sobald Logo, Farben und Typo feststehen, spart ein kompaktes Markenkit Zeit und verhindert Rätselraten bei Social-Posts, Webseiten-Updates oder Druckprojekten.
Erstellen Sie eine kleine Auswahl an Exporten, die die meisten Anwendungsfälle abdecken:
Für PNG: ein paar sinnvolle Breiten exportieren (z. B. 512px und 2048px).
Bewahren Sie Ordnung, damit nicht jeder "final_FINAL2.png" sucht.
Vorgeschlagene Struktur:
/brand/logo/
logo-primary.svglogo-primary.pnglogo-mark.svg (Icon-only, falls vorhanden)logo-horizontal.svg (falls genutzt)Fügen Sie eine kurze README.txt hinzu mit einem Satz, wann welche Version genutzt wird.
Verwenden Sie wiederverwendbare Namen statt nur "blau" oder "grau":
Beispiel-Tokens:
Geben Sie die HEX-Codes an und idealerweise die RGB-Äquivalente.
Kein dickes Brand-Book nötig – eine Seite, die beantwortet:
Das verhindert, dass die Website mit jedem neuen Inhalt auseinanderläuft.
Erstellen Sie 3–5 Vorlagen, die Sie tatsächlich nutzen:
Halten Sie sie minimal und basierend auf Ihrer echten Website. Ziel ist Geschwindigkeit und Konsistenz.
Selbst mit guten Farben, sauberen Logos und passenden Schriften kann die Marke in der Praxis daneben wirken. Ein schneller Qualitätscheck hilft, Probleme vor Druck oder Veröffentlichung zu finden.
Wenn man es nicht lesen kann, ist es egal, wie schön es aussieht.
Tipp: Testen Sie Ihre Palette bei niedriger Bildschirmhelligkeit, im Sonnenlicht oder auf älteren Laptops.
Ein Logo, das nur groß funktioniert, ist unbrauchbar.
Wenn etwas verloren geht, vereinfachen.
Öffnen Sie die Seite zuerst auf dem Handy.
Achten Sie auf:
Fragen Sie 3–5 Personen (nicht nur Freunde): "Welche 3 Adjektive beschreiben diese Marke?" Vergleichen Sie deren Antworten mit Ihrer beabsichtigten Richtung. Stimmen sie nicht überein, anpassen.
Setzen Sie auf kleine Anpassungen – Kontrast, Schriftgewicht, Buttonfarbe – statt auf komplette Neugestaltung. Konsistenz wächst schneller durch Verfeinerung als durch Neustarts.
Konsistenz ist kein einmaliges Projekt – sie hält Ihre Marke beim Wachsen zusammen. Ziel ist, kleine, kontrollierte Verbesserungen vorzunehmen, ohne drei verschiedene Markenversionen entstehen zu lassen.
Pflegen Sie ein einfaches, editierbares Dokument (Google Doc, Notion oder PDF), das Alltagfragen beantwortet:
Das ist kein Unternehmens-Brandbook, sondern ein Spickzettel gegen Drift.
Bevor Sie etwas Neues designen: Erst vorhandene Komponenten verwenden. Wenn eine Seite einen Hero, CTA oder Testimonial-Block braucht, nehmen Sie, was schon existiert – und erstellen nur dann eine neue Komponente, wenn es wirklich nötig ist.
Das gilt besonders, wenn Sie schnell mit AI-gestützten Tools arbeiten: Nutzen Sie vordefinierte Komponenten und Tokens (Farben/Typo/Abstände) statt bei jeder Seite von Null zu starten. Mit Plattformen wie Koder.ai erzielen Sie bessere Ergebnisse, wenn Sie konsistente Regeln angeben.
Notieren Sie Datum + Änderung + Grund, wenn Sie Farben oder Schriften anpassen. So vermeiden Sie zufällige Änderungen, die Ihr Erscheinungsbild langsam zerstören.
Planen Sie einen Zukunftspfad:
Wenn Sie nächste Schritte wollen, sehen Sie /pricing für Support-Optionen oder besuchen Sie /blog für praktische Tutorials, die Sie schnell umsetzen können.
Das bedeutet, dass sich Ihre visuellen Elemente überall an denselben Regeln orientieren – Logo-Varianten, Farben, Schriftarten, Abstände und UI-Komponenten – sodass alles zusammen wie eine Marke wirkt.
Das Ziel ist Konsistenz, nicht identische Layouts auf jeder Plattform.
Inkonsistente Gestaltung erzeugt Reibung: Menschen zögern, schenken Ihnen weniger Vertrauen und Ihre Firma wirkt verstreut – selbst wenn jede einzelne Komponente für sich genommen gut aussieht.
Klare, wiederholbare Regeln helfen Menschen, Sie schneller zu erkennen und erleichtern die Nutzung Ihrer Website.
Ein praktikables DIY-Ziel ist:
Wenn Sie es ohne Raten reproduzieren können, funktioniert es.
Beginnen Sie mit einem einprägsamen Markenversprechen in einem Satz:
Wir helfen [Zielgruppe], [Ergebnis] zu erreichen, indem wir [wie], ohne [häufige Frustration].
Wählen Sie anschließend 3–5 Markenadjektive (z. B. ruhig, praktikabel, modern) und nutzen Sie diese als Filter für jede Designentscheidung.
Wenn Sie unsicher sind, ist ein Wordmark (der Firmenname als Schriftzug) meist die sicherste DIY-Option: simpel, flexibel und gut lesbar.
Wählen Sie je nach Namen und Bedarf:
Verkleinern Sie das Logo auf 16–32 px (Favicon-Größe). Wenn es verschwimmt, vereinfachen Sie es.
Schnelle Fixes:
Nutzen Sie eine einfache Struktur:
Geben Sie den Farben konkrete Rollen (Text, Hintergrund, Rahmen, Akzent) und verwenden Sie sie konsequent, damit Seiten die Palette nicht unterschiedlich interpretieren.
Priorisieren Sie Kontrast und Lesbarkeit in realen UI-Situationen:
Wenn man squint, ist die Farbe nicht final. Dunkleren Text, hellere Hintergründe und knallige Farben nur als Akzente verwenden.
Vereinfachen Sie es:
Die meisten typografischen Probleme kommen von inkonsistenten Größen und Abständen, nicht von der Schriftwahl selbst.
Erstellen Sie eine einseitige „Style Guide v1“, die beantwortet:
Wenn Sie etwas ändern, aktualisieren Sie zuerst die Anleitung und dann die Anwendungen (Website, E-Mail, Social, PDFs).
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