Lerne, wie du eine Fotografen-Website erstellst, die dein Portfolio zeigt, Anfragen beschleunigt und einfache Buchungen mit Kalendern, Formularen und klaren Paketseiten ermöglicht.

Eine Fotografen-Website ist nicht nur ein hübscher Instagram-Feed — sie ist ein Werkzeug, das Besucher zu konkreten nächsten Schritten führen sollte. Bevor du Vorlagen wählst oder Galerien hochlädst, kläre wen du bedienst und wie Erfolg aussieht. Diese Klarheit prägt jede Entscheidung an deiner Fotografen-Website: Portfolio, Texte und dein Fotografie-Buchungssystem.
Beginne damit, die primäre Art deiner Arbeit zu benennen: Hochzeiten, Neugeborene, Personal Branding, kommerzielle Produkte, Events, Architektur oder etwas anderes. Eine klare Nische hilft Menschen, sich schnell selbst zu identifizieren („Ja, das ist die richtige Fotografin/der richtige Fotograf für mich“).
Wenn du mehrere Genres abdeckst, wähle eine „Frontdoor“-Nische für deine Startseite und Navigation. Du kannst andere Arbeiten weiterhin zeigen — lass Besucher nur nicht raten, worin du am besten bist.
Deine Portfolio-Website für Fotografen sollte 1–3 primäre Aktionen fördern, z. B.:
Halte diese Aktionen auf allen Seiten konsistent, damit Besucher immer wissen, was als Nächstes zu tun ist.
Schreibe deine wichtigsten Kundengruppen auf (z. B. „gestresste Berufstätige, die Headshots brauchen“ oder „Paare, die eine kleine Hochzeit planen“). Dann notiere, was ihnen am wichtigsten ist — Tempo, Stil, Posing-Hilfe, Verlässlichkeit, unaufdringliches Arbeiten, schnelle Lieferung oder klare Preise.
Wenn du ihre Prioritäten kennst, wird das Fotografie-Webdesign leichter: Du weißt, welche Fotos du hervorheben solltest, welche FAQs du beantworten musst und welche Vertrauenssignale wichtig sind.
Definiere monatliche Zahlen, die du verfolgen kannst, z. B.:
Diese Kennzahlen verwandeln deine Website von „fertig“ in ein System, das du verbessern kannst.
Dieser Schritt umfasst ein paar „Fundament“-Entscheidungen, die du später nicht leicht ändern möchtest: deine Domain, wie du die Seite baust und das Setup, das zuverlässig bleibt.
Such dir eine einprägsame Domain, die zu deiner Marke passt (meist dein Name oder Studiobezeichnung). Halte sie kurz, leicht zu buchstabieren, und vermeide Bindestriche oder ungewöhnliche Schreibweisen.
Wenn .com vergeben ist, kann eine saubere Alternative wie .photo oder deine Landesdomain funktionieren — priorisiere, was Kund*innen sich merken und richtig eintippen.
Deine Wahl sollte zu Zeit, Budget und gewünschtem Kontrollgrad passen.
Wenn du schnell mit Portfolio und Buchung starten willst, ist ein Builder oft der praktischste Startpunkt.
Wenn du mehr Flexibilität als die meisten Vorlagen möchtest, ohne in einen langen Entwicklungszyklus zu gehen, kann eine vibe-coding-Plattform wie Koder.ai helfen: Sie generiert eine maßgeschneiderte Fotografen-Website aus einem Chat-Brief — und du kannst schnell iterieren, während Pakete, Orte und Buchungsabläufe sich entwickeln.
Wenn du selbst hostest, wähle Hosting, das für Geschwindigkeit und automatische Backups bekannt ist. Fotos sind groß, deshalb zählt Performance. Achte auf:
Erstelle eine Adresse wie name@deinedomain. Das wirkt glaubwürdiger als ein kostenloses Postfach und hält Kommunikation über Website, Rechnungen und Buchungen konsistent.
Bevor du designst, erstelle einen Ordner für:
Das macht den Aufbau flüssiger und verhindert späteres Dateichaos.
Deine Bilder sind vielleicht der Hauptakt, aber deine Marke sorgt dafür, dass Menschen sich an die Person hinter der Kamera erinnern (und ihr vertrauen). Ein konsistenter Look und eine klare Botschaft lassen deine Website fertig wirken und nicht zusammengestückelt.
Wähle 2–3 Markenfarben und 1–2 gut lesbare Schriftarten und halte dich konsistent über alle Seiten. Ziel ist Konsistenz, nicht Vielfalt.
Eine schnelle Richtlinie:
Entscheide dann, wie du deine Arbeit präsentieren willst: hell, dunkel, minimal oder auffällig. Dunkle Themes lassen Bilder oft stärker wirken, helle wirken luftig und editorial. Minimale Layouts fokussieren auf die Fotos; auffällige Layouts passen zu energiegeladenen Marken.
Du brauchst kein aufwändiges Logo, um professionell zu wirken. Ein sauberes Wordmark — dein Name in einer konsistenten Schrift, mit gleichbleibendem Abstand und Groß-/Kleinschreibung — funktioniert oft am besten. Verwende dieselbe Version im Header, als Favicon und ggf. als Wasserzeichen.
Erstelle zwei Textbausteine, die du überall wiederverwendest:
Bleib kundenfokussiert. Statt Ausrüstung aufzuzählen, beschreibe das Erlebnis (Ablauf der Session, wie du Menschen entspannst, Lieferzeiten usw.).
Testimonials, Erwähnungen und Abzeichen reduzieren Zweifel. Sammle 2–5 konkrete Testimonials, die Ergebnisse erwähnen („hat uns entspannt fühlen lassen“, „bei der Pose geholfen“, „Fotos in 10 Tagen geliefert“). Wenn du echte Publikationen oder Auszeichnungen hast, setze kleine Badges in die Nähe von Anfrage-/Buchungsbereichen.
Wenn Look, Texte und Beweise zusammenpassen, wirkt dein Portfolio schon premium, bevor ein Besucher eine Galerie öffnet.
Eine Fotografen-Website sollte sich mühelos anfühlen. Besucher kommen meist mit einer Frage: „Mag ich diesen Stil und kann ich buchen?“ Deine Seitenstruktur sollte sie in wenigen Klicks zu dieser Antwort führen — besonders auf Mobilgeräten.
Halte die Hauptnavigation kurz und vertraut. Ein sauberes Standard-Menü, das für die meisten Fotografen funktioniert:
Wenn du mehr Einträge hinzufügen willst, überlege, ob sie wirklich helfen, schneller zu buchen. Zusätzliche Tabs lenken oft ab.
Die Startseite ist nicht deine ganze Geschichte — sie ist eine schnelle Einführung. Ziel:
Wenn du mehrere Spezialitäten hast, kannst du die Startseite sauber halten, indem du zu den entsprechenden Portfolio-Bereichen verlinkst (z. B. Weddings, Families, Branding).
Separate Seiten für wichtige Services helfen Besuchern bei der Selbstselektion (und später dem SEO). Nur sinnvoll, wenn die Services deutlich unterschiedliche Zielgruppen, Preise oder Ergebnisse haben.
Ein guter Footer schafft still Vertrauen und reduziert Reibung. Füge deinen Standort, Öffnungszeiten/Antwortzeitraum und schnelle Links zu Preisen, Buchung und Kontakt hinzu.
Ein Blog kann langfristig Sichtbarkeit bringen, aber ein verstaubter Blog signalisiert Inaktivität. Wenn du nicht regelmäßig posten kannst, lass ihn weg und halte Portfolio und Buchungsablauf aktuell.
Ein Portfolio ist nicht nur eine Galerie — es ist eine Entscheidungsseite. Dein Ziel ist, einem neuen Besucher schnell zu zeigen, was du fotografierst, wie die Zusammenarbeit ist und was der nächste Schritt ist.
Wähle 12–30 deiner stärksten Bilder pro Galerie. Zu viele Bilder verwässern die Wirkung und lassen Besucher nur überfliegen. Wähle Bilder, die großartig aussehen und die Art von Kund*innen repräsentieren, die du mehr möchtest.
Organisiere Galerien nach Dienstleistungstyp oder Story, damit Besucher sich in Sekunden selbst selektieren können:
Wenn du mehrere Stile fotografierst, mache die Trennung deutlich. Eine Person, die Firmen-Headshots sucht, sollte nicht an Sunset-Verlobungsbildern vorbeiscrollen müssen.
Ein schönes Bild kann trotzdem Fragen aufwerfen. Füge kurze Bildunterschriften hinzu, die Unsicherheit nehmen und Professionalität zeigen:
Kurz halten — eine Zeile reicht. Das erklärt auch Prozess und Wert, ohne aufdringlich zu wirken.
Auf der Hauptportfolio-Seite füge oben einen kleinen „Start hier“-Block hinzu. Denk daran als Leitfaden für Erstbesucher.
Enthalten:
Das reduziert Absprünge, weil Besucher sofort wissen, ob sie richtig sind.
Nach jeder Galerie platziere einen klaren Call-to-Action-Button wie:
Wenn jemand eine Galerie fertig gescrollt hat, ist das Interesse am höchsten. Mach es nicht nötig, dass er die Kontaktseite suchen muss — füge nach jeder Galerie einen Buchen- oder Anfrage-Button hinzu, der auf /contact (oder deine Buchungsseite) zeigt.
Ein konvertierendes Portfolio ist simpel: starke Arbeit, klare Organisation, kurzer Kontext und ein offensichtlicher nächster Klick.
Eine Fotografen-Website lebt davon, wie schnell deine Arbeit sichtbar ist — besonders auf mobilen Verbindungen. Ziel ist, Bilder schön zu halten und gleichzeitig Seiten schnell zu öffnen und leicht scrollbar zu machen.
Beginne mit den richtigen Export-Einstellungen, bevor du hochlädst. Große, unkomprimierte Dateien sind der Hauptgrund, warum Galerien langsam wirken.
Exportiere in einer sinnvollen Pixelbreite (oft 2000–3000px an der langen Kante für Portfolio-Bilder) und nutze moderne Formate, wenn möglich (WebP/AVIF, sonst optimiertes JPEG). Zoome rein, um die Schärfe nach der Kompression zu prüfen — scharfe Kanten sind wichtiger als minimale Dateigrößengewinne.
Nutze beschreibende Dateinamen wie brooklyn-wedding-ceremony.jpg statt IMG_4927.jpg. Füge dann Alt-Text hinzu, der beschreibt, was auf dem Foto zu sehen ist (hilfreich für Barrierefreiheit und kann SEO unterstützen).
Halte den Alt-Text einfach und spezifisch: „Braut und Bräutigam verlassen die Kirche in Brooklyn.“ Vermeide Keyword-Stuffing.
Aktiviere Lazy Loading, damit Bilder beim Scrollen nachgeladen werden, nicht alle auf einmal. Vermeide außerdem schwere Slideshow-Effekte, Autoplay-Transitions oder mehrere geschichtete Skripte — das sieht zwar fancy aus, bremst aber oft Seiten und lenkt vom Bild ab.
Wenn nötig, biete Kunden-Proofing oder private Galerien an. Passwortgeschützte Kundengalerien sind eine saubere Möglichkeit, Auswahlen zu liefern, ohne sie mit dem öffentlichen Portfolio zu vermischen.
Öffne deine Galerien auf dem Smartphone und teste mit dem Daumen:
Wenn sich eine Galerie auf dem Handy „schwer“ anfühlt, vereinfache das Layout, reduziere die Bildanzahl pro Seite und exportiere neu in einer kleineren Größe. Deine besten Arbeiten sollten am schnellsten zu sehen sein.
Buchung ist der Punkt, an dem ein schönes Portfolio zu bezahlter Arbeit wird. Ziel ist, es den richtigen Kunden einfach zu machen, den nächsten Schritt zu tun — ohne dass du Details manuell in DMs hinterherlaufen musst.
Du hast meist zwei Optionen:
Wenn du beides anbietest, trenne die Optionen klar (z. B. „Angebot anfragen“ vs. „Session buchen“), damit Kunden nicht entscheiden müssen.
Dein Kalender sollte zeigen, wie du tatsächlich arbeitest — nicht nur, was technisch frei ist.
Definiere Regeln wie:
Das verhindert Doppelbuchungen und hilft Kunden, sich selbst auszusortieren.
Ein gutes Aufnahmeformular reduziert Hin-und-Her und filtert Fehlanfragen. Frage nur, was du wirklich brauchst:
Auf der Buchungsseite solltest du eine einfache Timeline zeigen: Bestätigungsmail → Vorbereitungs-Guide → Session → Vorschau/Lieferung → wie die Galerie zugestellt wird.
Richte automatische Antworten ein, die klar und freundlich sind: Empfangen der Anfrage bestätigen, erwartete Antwortzeit nennen und zum nächsten Schritt verlinken (z. B. /pricing oder /contact). Füge einen Satz ein, den du personalisieren kannst (z. B. „Ich sehe, ihr wollt ein Sonnenuntergangsshooting am Strand — tolle Idee").
Eine starke Preis-Seite spart Zeit und zieht besser passende Kund*innen an. Ziel ist nicht, jeden zu verkaufen — sondern den richtigen Leuten zu zeigen, was du bietest, was es kostet und was als Nächstes passiert.
Halte es simpel. Zu viele Optionen erzeugen Zögern.
Für jedes Paket schreibe genau, was Kunden bekommen:
Wenn du Kunden-Galerien anbietest, nenne, wie lange die Galerie online bleibt und ob Downloads inklusive sind.
Füge einen kurzen Bereich „Optionale Add-ons“ (Extra-Stunde, Zweiter Fotograf, Alben, Rush-Edits). Beantworte dann die Fragen, die Kunden ohnehin stellen:
Ende die Seite nicht mit „Sag Bescheid“. Füge einen deutlichen Call-to-Action-Button wie „Verfügbarkeit prüfen“ oder „Angebot anfragen“, der auf /contact oder deine Buchungsseite verlinkt.
Dein Kontakt-Setup sollte zwei Dinge gut können: es einfach machen, dich zu erreichen, und genug Details sammeln, damit du souverän antworten kannst. Wenn Besucher lange suchen müssen oder den Eindruck bekommen, du seist nicht „echt“, springen sie ab.
Auf deiner Kontaktseite nutze ein simples Formular: Name, E-Mail, Datum und Nachricht. Das reicht für die meisten Anfragen und reduziert Friktion auf Mobilgeräten.
Füge einen Satz über dem Formular hinzu, der Erwartungen setzt, z. B. übliche Antwortzeit und welche Infos helfen.
Wenn du Sessions oder Eventbetreuung anbietest, erstelle ein dediziertes Booking-/Verfügbarkeitsformular mit passenden Fragen. Halte es freundlich und strukturiert, damit du ohne viel Rückfragen ein Angebot machen kannst:
Nenne klar dein Standort/Servicegebiet (und ob du reist) sowie die bevorzugte Kontaktmethode (E-Mail, Telefon, SMS). Setze ein paar Glaubwürdigkeits-Hinweise in die Nähe des Formulars: aktuelle Testimonials, Publikationslogos, Jahre im Business oder „voll versichert“ (nur wenn wahr).
Verlinke zu sozialen Profilen nur, wenn sie aktiv Vertrauen stiften — ein kuratiertes Instagram ist besser als eine verwaiste Facebook-Seite.
Nach dem Absenden leite zu einer Danke-Seite mit nächsten Schritten weiter: wann du antwortest, was sie vorbereiten können und ein Link zurück zu /pricing oder /portfolio, damit sie weiterscrollen, während du antwortest.
SEO muss nicht kompliziert sein. Für Fotograf*innen ist das Ziel: gefunden werden, wenn jemand nach deinem Stil, Service und Ort sucht — und es ihnen leicht machen, Arbeiten zu sehen und anzufragen.
Formuliere Seitentitel und Überschriften so, wie Menschen suchen.
Beispiele: „Hochzeitsfotograf in Austin“ oder „Neugeborenen-Fotostudio in Brooklyn“ sind präziser und suchfreundlicher als „Willkommen“ oder „Meine Arbeit“. Konzentriere dich auf ein Hauptthema pro Seite und sorge dafür, dass die Seitenüberschrift mit dem Browser-Titel übereinstimmt.
Wenn du mehrere Gebiete bedienst, erstelle für jeden Ort eine eigene Seite — nur wenn du eindeutige, hilfreiche Inhalte hinzufügen kannst (nicht nur kopierter Text).
Eine gute Ortsseite enthält:
Suchmaschinen mögen klare, beschreibende Texte. Füge hinzu:
Nutze beschreibende URLs für Galerien (z. B. /portfolio/family-session-central-park). Ergänze Alt-Text, der Bildinhalt und Kontext beschreibt — kein Keyword-Stuffing (z. B. „Braut und Bräutigam verlassen die Zeremonie in Santa Fe“).
Lege dein Business-Profil für lokale Suche an und optimiere es. Stelle sicher, dass Name, Adresse/Servicegebiet und Telefonnummer mit der Website übereinstimmen und verlinke auf deine Hauptkontaktseite (z. B. /contact).
Eine Fotografen-Website ist nach dem Launch nicht „fertig“. Ein wenig Messung und Pflege hält deine Portfolio-Website für Fotografen produktiv — Anfragen kommen weiter rein und dein Fotografie-Buchungssystem fällt nicht im schlimmsten Moment aus.
Installiere ein Analyse-Tool und sieh einmal pro Woche kurz rein. Ziel ist nicht, in Diagramme zu starren, sondern zu lernen, welche Seiten und Buttons tatsächlich Anfragen bringen.
Verfolge das Wesentliche:
Deine wichtigsten Zahlen sind Abschlüsse, nicht Seitenaufrufe. Richte Conversion-Events für ein:
Wenn dein Buchungstool auf eine Danke-Seite weiterleitet, ist diese Seite ein sauberer Conversion-Trigger. Wenn nicht, erlauben viele Tools, ein Event beim Absenden des Formulars auszulösen. So erkennst du, ob eine Design-Änderung geholfen oder geschadet hat.
Ausfallzeiten und kaputte Seiten kosten Vertrauen. Eine einfache Routine verhindert die meisten Probleme:
Wenn du größere Änderungen machst (neues Template, neues Galerielayout), scanne kurz auf Broken Links und prüfe, ob Formulare noch senden.
Du musst nicht wöchentlich bloggen. Aktualisiere stattdessen dein Portfolio vierteljährlich:
Neue Fotos, eingebettete Inhalte oder Schriften können die Seite verlangsamen. Prüfe nach Updates die Ladezeiten auf dem Handy und ob Galerien noch flink wirken — vor allem über Mobilfunk. Fällt die Performance, überarbeite die Galerie-Optimierung, bevor du weiter Inhalte hochlädst.
Eine Fotografen-Website zu launchen ist kein einziger Klick — es ist eine letzte Test- und Polier-Runde, damit keine Anfragen durchrutschen. Nutze diese Checkliste, starte mit Zuversicht und verbessere dann schrittweise anhand echten Besucherverhaltens.
Lies jede Seite laut Korrektur und klicke jeden Button, Menüpunkt und Link — auch Footer-Links.
Bevor du groß ankündigst, teile die Seite mit ein paar Freundinnen oder ehemaligen Kundinnen und bitte sie:
In der ersten Woche schaue dir die eingehenden Anfragen an. Wenn Leute ständig dasselbe fragen, ergänze die Antwort auf der Preis- oder FAQ-Seite.
Prüfe außerdem:
Beginne damit, deine Nische und 1–3 Hauptaktionen festzulegen, die Besucher ausführen sollen (z. B. Portfolio ansehen, anfragen, buchen).
Baue Seiten und Schaltflächen um diese Aktionen herum und verfolge einfache Kennzahlen wie Anfragen pro Monat und Buchungsrate, damit du dich kontinuierlich verbessern kannst.
Wähle einen kurzen Namen, den man gut aussprechen und leicht schreiben kann. Vermeide Bindestriche und ungewöhnliche Schreibweisen.
Wenn .com nicht verfügbar ist, ist eine saubere Alternative wie .photo oder die Landesdomain sinnvoll — priorisiere, was Kunden sich merken und korrekt eintippen würden.
Ein Website-Builder ist meist die beste Wahl, wenn du schnell mit Portfolio und Buchungsablauf starten willst und dich nicht um Hosting oder Updates kümmern möchtest.
Ein selbstgehostetes CMS oder eine maßgeschneiderte Lösung bietet mehr Kontrolle, erfordert aber mehr Einrichtung, Pflege und Kosten.
Verwende ein kurzes, vertrautes Menü, das Besucher schnell zur Entscheidung „Gefällt mir dieser Stil, und kann ich buchen?“ führt.
Eine empfehlenswerte Standard-Navigation ist:
Kuratieren wie ein Käufer, nicht wie ein Archiv. Ziel sind 12–30 starke Bilder pro Galerie.
Ordne Galerien nach Dienstleistungsart oder Story (z. B. Weddings, Families, Branding) und füge nach jeder Galerie einen klaren nächsten Schritt-Button hinzu, der auf /contact oder deine Buchungsseite verweist.
Exportiere Bilder speziell für das Web (nicht die hochauflösenden Originale). Ein gängiger Kompromiss sind 2000–3000px an der langen Kante mit guter Kompression.
Nutze moderne Formate wie WebP/AVIF falls möglich, aktiviere Lazy Loading und vermeide aufwändige Slideshow-Effekte, die zusätzliche Skripte laden und bremsen.
Verwende aussagekräftige Dateinamen (z. B. brooklyn-wedding-ceremony.jpg) und schreibe Alt-Text, der das Foto klar beschreibt.
Guter Alt-Text ist einfach und konkret (was passiert, wo). Vermeide Keyword-Stuffing — denke zuerst an Barrierefreiheit, SEO ist ein Bonus.
Verwende inquiry-first (Anfrage zuerst) für maßgeschneiderte Arbeiten (Hochzeiten, Brand-Shootings), bei denen du Details brauchst, bevor du ein Angebot machst.
Nutze Instant Time Selection (sofortige Terminwahl) für wiederholbare Sessions (Headshots, Mini-Sessions), bei denen Kunden direkt buchen und bezahlen können.
Wenn du beides anbietest, beschrifte die Optionen klar, damit Kunden nicht unschlüssig werden.
Zeige 3–5 Pakete mit klaren Leistungen: Session-Länge, Lieferumfang (Anzahl bearbeiteter Fotos oder Bereich), Bearbeitungszeit und was enthalten ist (Downloads, Drucke, Kunden-Galerie).
Füge wichtige Richtlinien hinzu (Anzahlung, Umbuchung, Nutzungsrechte) und beende die Seite mit einem deutlichen CTA, der auf /contact oder deine Buchungsseite verlinkt.
Teste alles selbst: