Lernen Sie, wie Sie eine gemeinnützige Website planen, erstellen und starten, die Ihre Mission klar erklärt und Spenden einfach, sicher und vertrauenswürdig macht.

Eine gemeinnützige Website kann nicht alles auf einmal sein. Bevor Sie eine Vorlage auswählen oder eine einzige Überschrift schreiben, klären Sie, was die Seite für Ihre Mission — und für die Menschen, die sie besuchen — erreichen soll.
Die meisten gemeinnützigen Seiten verfolgen ein primäres Ziel und ein paar unterstützende Ziele. Häufige primäre Ziele sind:
Wenn Sie „alle drei“ wählen, ist das in Ordnung — aber ordnen Sie sie nach Priorität. Ihr oberstes Ziel sollte Navigation, Startseitengestaltung und die Betonung auf jeder Hauptseite bestimmen.
Listen Sie Ihre wichtigsten Besuchergruppen und was sie tun wollen, wenn sie ankommen:
Beim späteren Schreiben von Inhalten können Sie fragen: „Für welche Zielgruppe ist das, und welche Frage beantwortet es?“
Wählen Sie eine kurze Liste von Aktionen, zu denen die meisten Besucher angeregt werden sollen. Typische Beispiele:
Diese Elemente sollten im Header leicht erkennbar und an strategischen Stellen wiederholt werden — nicht in Menüs versteckt.
Definieren Sie messbare Ergebnisse, die echten Fortschritt zeigen, z. B. monatliche Spendenkonversionen, E-Mail-Anmeldungen, Bewerbungen von Freiwilligen oder ausgefüllte Kontaktformulare. Legen Sie nach dem Start eine Basis fest und streben Sie stetige Verbesserungen an, statt dramatische Ziele, die zu Übertreibungen führen.
Eine gemeinnützige Website funktioniert am besten, wenn jede Seite eine klare Aufgabe hat. Bevor Sie Texte schreiben oder Farben wählen, entscheiden Sie, was der nächste Schritt für Besucher sein soll — spenden, freiwillig mitmachen, an einer Veranstaltung teilnehmen oder einfach Ihre Mission verstehen. Bauen Sie dann eine Struktur, die diese Aktionen innerhalb weniger Klicks deutlich macht.
Das sind die Kernseiten, die die meisten Organisationen schon beim Start brauchen:
Optionale Seiten helfen, wenn sie Verwirrung reduzieren oder eine wichtige Zielgruppe unterstützen:
Ein überfülltes Navigationsmenü verlangsamt Menschen. Ziel ist eine klare Hauptnavigation mit nur den wichtigsten Zielen (oft: Startseite, Über uns, Programme, Wirkung, Spenden, Kontakt). Bei mehr Optionen gruppieren Sie unter einem Punkt wie „Mitmachen“ oder „Ressourcen“.
Jede Seite sollte beantworten: „Wofür ist diese Seite?“ und „Was soll der Besucher als Nächstes tun?“ Beispiele:
Wenn eine Seite drei Dinge gleichzeitig versucht, teilen Sie sie auf — oder entfernen Sie, was nicht Ihr Hauptziel unterstützt.
Ihre Missionsbotschaft ist der Satz, den Menschen jemandem nach 20 Sekunden auf Ihrer Seite nachsagen. Wenn Besucher nicht kurz zusammenfassen können, was Sie tun, für wen und warum es wichtig ist, wird Ihre Spenden-Seite härter arbeiten als nötig.
Schreiben Sie einen einzelnen Satz, der den „Neubesucher“-Test besteht. Bleiben Sie spezifisch, aktiv und frei von Fachsprache.
Eine einfache Struktur, die funktioniert:
Wir helfen [wen Sie unterstützen] durch [was Sie tun], damit [die Veränderung].
Beispiele (passen Sie an Ihre Realität an):
Wenn Sie eine längere Erklärung brauchen, behandeln Sie sie als unterstützenden Text — nicht als die Mission selbst.
Direkt nach Ihrer Missionszeile fügen Sie 2–4 kurze Zeilen hinzu, die beantworten:
Vermeiden Sie abstrakte Aussagen wie „Communities stärken“, wenn Sie nicht sofort konkretisieren, wie das vor Ort aussieht. Ersetzen Sie interne Begriffe durch alltägliche Worte, z. B.:
Eine Mission wirkt real, wenn sie an ein menschliches Ergebnis geknüpft ist. Teilen Sie ein bis zwei kurze Geschichten, die zeigen:
Halten Sie Geschichten konkret: ein Moment, eine Entscheidung, ein Ergebnis. Holen Sie stets klare Zustimmung ein, vermeiden Sie identifizierende Details, wenn nötig, und sagen Sie, wenn Namen/Fotos aus Datenschutzgründen geändert wurden.
Ein einfaches Story‑Format:
„Bevor …, [Person] hatte Probleme mit … Danach …, konnte sie … Ihre Spende hilft, indem sie … finanziert.“
Wenn Sie eine einprägsame Missionszeile haben, verwenden Sie sie konsistent auf Startseite, /about und oben in /donate, damit Besucher die Aussage nicht neu lernen müssen. Konsistenz schafft Verständnis — und Verständnis stärkt das Vertrauen der Spender.
Ihre Startseite ist nicht der Ort, um die ganze Geschichte zu erzählen — sie soll Menschen in Sekunden helfen, den nächsten Schritt zu wählen. Viele Besucher kommen mit einer konkreten Intention (spenden, Hilfe erhalten, freiwillig mitmachen), daher sollte die Seite wie klare Wegweiser funktionieren.
Starten Sie mit einem starken Hero-Bereich, der „Wer sind Sie und was tun Sie?“ sofort beantwortet:
Halten Sie den Hero visuell schlicht, damit die Botschaft auch mobil ohne Scrollen lesbar bleibt.
Gleich unter dem Hero platzieren Sie eine kleine Leiste mit „Proof Points“, die schnell Vertrauen schafft. Wählen Sie Angaben, die Sie belegen können:
Falls Zahlen fehlen, nutzen Sie glaubwürdige Alternativen (z. B. „Seit 2014 in Clark County aktiv“ oder „Partner von 12 lokalen Schulen“).
Machen Sie Menschen das Suchen leicht. Bieten Sie 3–4 prominente Optionen als Karten oder Buttons an:
Jede Option sollte einen einzeiligen Beschreibungstext haben, damit sich Menschen schnell selbst auswählen können.
Strukturieren Sie die Seite in kurzen Abschnitten mit aussagekräftigen Überschriften, großzügigen Weißräumen und knapper Sprache. Ein einfacher Ablauf, der gut funktioniert:
Wenn jemand die Überschriften überfliegen kann und Ihre Organisation in 20 Sekunden versteht, erfüllt Ihre Startseite ihren Zweck.
Spender und Freiwillige wollen schnell verstehen, was Sie konkret tun — ohne Marketing‑Hype. Ziel von Programm‑ und Wirkungsinhalten ist, Ihre Arbeit greifbar, messbar und ehrlich darzustellen.
Erklären Sie für jedes Programm in klarer Sprache:
Diese Klarheit verhindert „Mission‑Verschwimmen“ und reduziert enttäuschte Erwartungen.
Wirkung ist am stärksten, wenn sie durch Belege gestützt wird, nicht durch Versprechen. Nutzen Sie Ergebnisse, die Sie vertreten können:
Vermeiden Sie Garantien wie „wir beenden Obdachlosigkeit“ oder „wir verändern jedes Leben“. Fügen Sie kurz hinzu, wovon Ergebnisse abhängen (Teilnahmewahl, verfügbare Wohnungen, Folgemaßnahmen).
Auf Programmseiten und Ihrer /impact‑Seite sollten Sie einen einfachen, spezifischen Satz ergänzen, der zum realen Budget und etwaigen Einschränkungen passt:
Wenn bestimmte Zuwendungen zweckgebunden sind (oder nicht), sagen Sie das deutlich.
Wählen Sie Bilder, die Partnerschaft und Zustimmung zeigen. Vermeiden Sie „Poverty Porn“, identifizierende Details und Fotos von Minderjährigen ohne ausdrückliche Erlaubnis. Bildunterschriften können Bedeutung hinzufügen, ohne zu viel preiszugeben: „Freiwilligen-geführte Ausgabe der Tafeln, März 2025.“
Schließen Sie jede Programmsektion mit Links zu tieferen Details (z. B. /programs und /impact) ab und fügen Sie einen kontextuellen Spenden‑Button („Dieses Programm unterstützen“) hinzu, damit Menschen handeln können, wenn ihre Motivation hoch ist.
Ihr Spendenablauf sollte sich schnell, ruhig und vorhersehbar anfühlen — besonders mobil. Ziel ist, dass Unterstützer:innen eine Spende in unter einer Minute abschließen, ohne an der Zahlungsabwicklung zu zweifeln.
Starten Sie mit zwei klaren Optionen: Einmalig und Monatlich. Monatliche Spenden sind für viele Spender nachhaltiger, also machen Sie sie sichtbar — ohne Druck.
Vorgeschlagene Beträge helfen bei der Entscheidung. Nutzen Sie eine kleine Auswahl (z. B. 25 €, 50 €, 100 €, 250 €) und versehen Sie sie nur dann mit Ergebnislabels, wenn Sie diese zuverlässig belegen können (z. B. „finanziert eine Nachhilfestunde“). Wenn Sie Beträge nicht direkt mit Ergebnissen verknüpfen können, verwenden Sie neutrale Labels wie „Am häufigsten“ oder „Hilft heute“. Bieten Sie immer eine „Anderer Betrag“-Option an.
Jedes zusätzliche Feld kostet Spenden. Beschränken Sie das Formular auf das zur Zahlungsabwicklung Notwendige.
Fragen Sie nur das Nötigste (in der Regel Name, E‑Mail, Zahlungsinformationen). Falls Sie mehr Daten benötigen (Telefonnummer, Adresse, Widmung, Newsletter‑Opt‑in), machen Sie diese optional oder sammeln Sie sie nach der Spende.
Mobile Details zählen: große Buttons, gut lesbare Schrift und wenig Scrollen. Wenn Ihr Zahlungstool es unterstützt, aktivieren Sie Wallet‑Optionen wie Apple Pay oder Google Pay für schnellere Checkout‑Erfahrungen.
Platzieren Sie in der Nähe des „Spenden“-Buttons einen kompakten Satz zur Absicherung. Kurz und konkret:
Das ist auch ein guter Ort für Links zu /privacy und /contact, ohne Spender aus dem Checkout zu reißen.
Manche Unterstützer:innen können oder möchten nicht online spenden. Ergänzen Sie unter dem Formular eine kurze Sektion „Weitere Wege zu geben“ mit Optionen wie:
Wenn Sie eine separate „Ways to Give“-Seite pflegen, verlinken Sie diese unter dem Formular — halten Sie den primären Spendenpfad allerdings sauber und ablenkungsfrei.
Wenn jemand kurz davor ist zu spenden, fragt er sich oft: „Ist das echt und wird mein Geschenk gut verwendet?“ Ihre Website kann das beantworten, ohne defensiv zu wirken — indem Sie grundlegende Prüf‑ und Nachweisinformationen leicht zugänglich machen.
Platzieren Sie Glaubwürdigkeitskriterien dort, wo Spender entscheiden: auf der Spendenseite, im Footer und auf der Über‑uns‑Seite.
Nennen Sie Leitungspersonen mit Rollen (und kurzen Bios, wenn möglich). Führen Sie Partner‑ oder Förderlogos nur mit Erlaubnis und wenn die Partnerschaft aktuell ist. Wenn Sie öffentliche Anerkennungen haben — Presse, Auszeichnungen oder kurze Testimonials — nutzen Sie ein paar spezifische Zitate mit Namen und Kontext statt endloser, allgemeiner Lobeshymnen.
Ein kleiner Bereich „Finanzen & Richtlinien“ kann viel bewirken. Falls vorhanden, veröffentlichen Sie:
Machen Sie die Dateien leicht auffindbar aus dem Footer und fügen Sie einen Satz hinzu, der erklärt, was jedes Dokument abdeckt und für welches Jahr.
Spender vertrauen Organisationen, die erreichbar sind. Geben Sie klare Kontaktdaten — E‑Mail, Telefonnummer (falls vorhanden), eine postalische Adresse (oder das Einzugsgebiet, wenn kein Büro öffentlich ist) und ein einfaches Kontaktformular.
Platzieren Sie diese Infos im Footer, damit sie auf jeder Seite sichtbar sind, und stellen Sie eine eigene Kontaktseite für tiefergehende Anfragen bereit.
Ein prägnantes FAQ reduziert Unsicherheit und Support‑Anfragen. Behandeln Sie:
Verlinken Sie das FAQ von der Spendenseite, damit Antworten dort verfügbar sind, wo Spender sie brauchen.
Eine barrierearme, mobil‑zuerst Website hilft mehr Menschen, Ihre Mission zu verstehen und zentrale Aktionen durchzuführen — besonders Spender und Freiwillige, die auf dem Handy surfen, Assistive‑Technologie nutzen oder mit langsamer Verbindung arbeiten.
Mobile Besucher sollten nicht zoomen oder lange suchen müssen:
Screenreader sind auf Struktur angewiesen, um Inhalte zu „verstehen“. Verwenden Sie beschreibende Überschriften in logischer Reihenfolge (H2 → H3). Vermeiden Sie vage Überschriften wie „Mehr“ oder „Info“.
Fügen Sie zu Bildern Alt‑Text hinzu, der Bedeutung erklärt, nicht nur Dekoration. Wenn ein Foto rein dekorativ ist, nutzen Sie leeren Alt‑Text, damit Screenreader es überspringen.
Einige Nutzer:innen navigieren ohne Maus. Testen Sie, ob:
Mobil‑denken ist auch Performance‑Denken:
Als schnelle Basis vergleichen Sie Ihre Seiten mit WCAG‑Hinweisen und führen einen Mobil‑Speed‑Test vor dem Launch und nach größeren Updates durch.
Die beste gemeinnützige Website ist die, die Ihr Team aktuell halten kann. Bevor Sie Tools auswählen, seien Sie ehrlich damit, wer Seiten aktualisiert, Veranstaltungen hinzufügt, Neuigkeiten postet und Tippfehler behebt, wenn sie auftauchen.
Die meisten Organisationen landen in einer von zwei Kategorien:
Eine Faustregel: Wenn Updates von Mitarbeitenden oder Freiwilligen gemacht werden, die nicht oft an Webseiten arbeiten, priorisieren Sie ein Tool mit einfachem Editor, eingebauten Formularen und Vorlagen — auch wenn es weniger anpassbar ist.
Wenn Sie maßgeschneiderte Workflows brauchen (z. B. ein spezifisches Freiwilligen‑Onboarding, Programm‑Bewerbungen oder ein Spenderportal) aber keinen langen Entwicklungszyklus wünschen, kann eine Vibe‑Coding‑Plattform wie Koder.ai helfen. Sie können Seiten und Abläufe per Chat beschreiben, eine React‑basierte Web-App mit Go + PostgreSQL‑Backend generieren und bei Bedarf den Quellcode exportieren. Funktionen wie Planungsmodus, integriertes Hosting/Deployments und Snapshots/Rollback erleichtern Updates für kleine Teams.
Beginnen Sie damit, ein primäres Ziel zu wählen (z. B. Spenden) und 1–2 unterstützende Ziele zu priorisieren (z. B. Freiwilligenanmeldungen, Bekanntheit). Entwerfen Sie dann Navigation und Startseite so, dass der Hauptaufruf immer deutlich sichtbar ist.
Ein praktischer Test: Kann ein Erstbesucher in 10 Sekunden sagen, was Sie tun und was er als Nächstes tun soll?
Die meisten gemeinnützigen Organisationen benötigen zum Start diese Seiten:
Optionale Seiten (Events, Freiwillige, Finanzen) nur hinzufügen, wenn sie einem echten Publikum dienen.
Behalten Sie die Hauptnavigation bei maximal 6–7 Einträgen. Wenn Sie mehr Punkte brauchen, gruppieren Sie sie unter einem Label wie Mitmachen oder Ressourcen.
Ziel: wenige Klicks bis zur Aktion — Besucher sollten schnell zu /donate, /volunteer oder /get-help gelangen, ohne lange in Menüs zu suchen.
Verwenden Sie eine Ein-Satz-Struktur:
Wir helfen [wem] durch [was], damit [Veränderung].
Fügen Sie dann 2–4 kurze Zeilen hinzu, die Problem und Ablauf ohne Fachjargon erklären. Längere Erklärungen gehören ins ergänzende Copy, nicht in die Missionszeile.
Gestalten Sie die Startseite wie Wegweiser:
Halten Sie Sektionen kurz und gut scanbar, damit die Seite auch mobil funktioniert.
Beschreiben Sie Programme wie Dienste:
Bei Wirkung nutzen Sie verifizierbare Ergebnisse und erläutern Abhängigkeiten oder Grenzen. Vermeiden Sie pauschale Versprechen wie „wir beenden Obdachlosigkeit“ ohne Nachweis.
Halten Sie die Spendenseite ruhig und ohne Reibung:
Fügen Sie „Weitere Wege zu geben“ dem Formular ein, damit es den Checkout nicht ablenkt.
Nutzen Sie Vertrauenssignale, die Sie verantworten können:
Machen Sie alles leicht auffindbar von /about, /contact und dem Footer — genau dort, wo Spender entscheiden.
Konzentrieren Sie sich auf Grundlagen, die echten Nutzern helfen:
Testen Sie Spenden- und Anmeldeformulare mit Tastatur-only und auf kleinen Bildschirmen vor dem Launch.
Messen Sie Aktionen, die Ihrer Mission dienen, nicht nur Besuche:
Prüfen Sie monatlich und suchen Sie nach Abbrüchen (z. B. viele Klicks auf „Spenden“ aber wenige Abschlüsse). Beheben Sie dann die wahrscheinlichste Ursache: langsames Laden, zu viele Felder, unklare Gebühren oder fehlende Vertrauenszeichen.