Lerne, wie du eine Product Hunt–Style Launch-Page planst, designst und veröffentlichst, die E‑Mails sammelt, Wert schnell erklärt, schnell lädt und bereit für den Launch‑Tag ist.

Eine Product Hunt–Style Launch-Page ist eine einzelne, fokussierte Seite, die Fremden ermöglicht, dein Produkt schnell „zu verstehen“ — und dann genau einen nächsten Schritt zu tun. Es ist keine komplette Website mit fünf Dropdown-Menüs und es ist kein Pitch-Deck in Fließtext. Denk: klares Versprechen, schnelle Belege, einfache Aktion.
Eine Launch-Page ist eine schlanke Marketing-Seite, gebaut für einen konkreten Moment (Product Hunt, Beta-Start, Feature-Release). Sie hebt den Kernnutzen hervor, zeigt, wie das Produkt aussieht, beantwortet offensichtliche Fragen und schiebt Besucher zur Aktion.
Sie ist nicht:
Deine Hauptaufgabe ist Conversion: verwandle Besucher in eine E-Mail-Anmeldung, eine Trial, einen „Get the app“-Klick oder eine Terminbuchung — je nachdem, was zu deinem Produkt und Stadium passt.
Dieses Ziel sollte über der Falz offensichtlich sein (Headline + ein Satz + ein Button). Wenn du mehrere CTAs mit gleichem Gewicht hast, zwingst du Menschen meist zur Entscheidung, bevor sie verstehen.
Sobald die Seite einen klaren nächsten Schritt anbietet, sollte sie außerdem:
Wähle eine Launch-Page, wenn du ein Hauptangebot hast, Traffic aus einem Kanal fährst (z. B. Product Hunt) und einen engen, messbaren Funnel willst.
Wähle eine vollständige Marketing-Site, wenn du mehrere Zielgruppen, mehrere Produkte/Tarife, starke SEO-Ambitionen hast oder Käufer tiefere Belege (Case Studies, Vergleiche, Docs) brauchen, bevor sie konvertieren.
Wenn du unsicher bist, starte mit einer Launch-Page — du kannst sie später ohne Verschwendung deines besten „First-Impression“-Traffics zu einer Site ausbauen.
Bevor du etwas designst: entscheide, was „Erfolg“ für diese Seite bedeutet. Eine Product Hunt–Style Launch-Page ist keine Broschüre — sie ist eine fokussierte Conversion-Maschine. Wenn du versuchst, fünf Dinge gleichzeitig zu erreichen, wird nichts davon gut funktionieren.
Wähle eine einzige primäre Aktion und richte alles auf sie aus:
Wenn du dich entschieden hast, committe dich: ein Button-Label, ein Formular, ein „nächster Schritt“. Sekundäre Links (z. B. „Docs lesen“) sollten visuell leiser sein.
Deine Headline sollte in einfacher Sprache beantworten: für wen + Ergebnis + warum anders.
Ein schneller Test: Kann jemand nach 3 Sekunden Lesen der Headline nicht erklären, was du tust? Dann überarbeite sie. Sei spezifisch genug, um die falschen Besucher auszusieben.
Liste 2–3 reale Gruppen, die du am Launch-Tag erwartest, und schreibe das jeweils größte Problem auf, das sie gelöst haben wollen.
Beispiel:
Das hält deine Texte fokussiert und verhindert generische „für alle“-Botschaften.
Verfolge eine kleine Menge an Zahlen, die du tatsächlich nutzen wirst:
Diese Metriken helfen dir später zu entscheiden, was du zuerst änderst: Headline, CTA oder Traffic-Qualität.
Eine Product Hunt–Style Launch-Page ist keine komplette Website. Sie ist ein geführter Lesepfad, der einem Besucher hilft, den Nutzen schnell zu verstehen und eine Aktion zu tätigen (join, request access, buy).
Beginne mit einem Hero, der drei Fragen schnell beantwortet: was es ist, für wen es ist und warum es besser ist.
Halte diesen Bereich kompakt. Wenn jemand nur den Hero liest, sollte er trotzdem verstehen, worum es geht.
Führe die Leute als Nächstes Schritt für Schritt durch die Story in kleinen, scannbaren Abschnitten:
Jeder Block sollte eine fette Mini-Überschrift und maximal 2–3 Sätze haben.
Nutze ein einfaches Grid (3–6 Items). Beginne mit dem Benefit, und untermauer ihn mit einer konkreten Detailangabe.
Beispiel: „Ship updates faster“ → „One‑click Release Notes + automatisches Changelog.“
Füge 2–4 annotierte Screenshots oder ein kurzes Video (30–60 Sekunden) hinzu. Platziere es direkt nach den Benefits, damit Leser das Versprochene bestätigen können.
Schließe mit:
Falls du weitere Seiten brauchst, halte sie leichtgewichtig und verlinke sie im Footer (z. B. /privacy, /terms, /pricing).
Menschen scannen Launch-Pages wie einen Feed. Deine Aufgabe ist, den Nutzen offensichtlich zu machen, bevor sie scrollen, zögern oder anfangen zu zweifeln.
Nutze eine einfache Formel:
Ergebnis + Zielgruppe + Differenzierer
Beispiele:
Wenn deine Headline einen zweiten Satz braucht, um Sinn zu ergeben, ist sie meist zu vage.
Dein Subhead sollte das Produkt ohne Buzzwords definieren:
Beispiel:
„Ein einfaches Feedback-Portal, das Feature-Anfragen sammelt, dir bei der Priorisierung hilft und Nutzer automatisch informiert.“
Vermeide generische Labels wie „Submit“. Nutze:
Aktion + Ergebnis
Beispiele:
Behalte einen primären CTA über der Falz. Wenn du einen zweiten hinzufügst, mach ihn eindeutig sekundär (z. B. „Watch 60‑sec demo“).
Echte Dringlichkeit wirkt: „Early access spots for 200 testers“ (nur wenn wahr). Bevorzuge Klarheit über Druck: „Launch am 15. Jan — melde dich an, um die Einladung zu bekommen.“
Schreibe kleine Alternativen, die du in Minuten austauschen kannst:
So sind spätere Tests schnell möglich, ohne die ganze Seite umzuschreiben.
Menschen entscheiden schnell auf einer Launch-Page. Deine Visuals sollten drei Fragen auf einen Blick beantworten: Was ist das? Wie funktioniert es? Warum ist es relevant? Klarheit vor Politur — saubere, lesbare Screens schlagen cineastische Grafiken.
Wähle das leichteste Format, das die Erfahrung noch kommuniziert:
Wenn du Video nutzt, ergänze 2–3 Key‑Screenshots darunter, damit Besucher, die nicht auf Play drücken, trotzdem die Story erhalten.
Statt zufälliger Screenshots baue eine Mini‑Erzählung:
Hilfreiche Muster: Before/After, Problem → Lösung oder A → B → C (Input, Magic, Output). Achte darauf, UI‑Text lesbar zu halten — verkleinere Bilder nicht so stark, dass Nutzer auf Mobilgeräten nichts mehr lesen können.
Ein Screenshot ohne Kontext ist nur ein Rechteck. Ergänze Ein-Satz‑Captions, die Features in Nutzen übersetzen.
Schlecht: „Dashboard view.“
Besser: „Alle Kundengespräche an einem Ort — kein Tab‑Hopping mehr.“
Captions helfen Scannern und machen die Seite verständlicher, wenn Bilder langsam laden.
Speed zählt. Exportiere Bilder in der Größe, wie sie angezeigt werden (nicht 4000px in eine 900px‑Box) und komprimiere stark.
Alt‑Text sollte beschreiben, was gezeigt wird und warum es relevant ist. Guter Alt‑Text hilft Screenreadern und unterstützt SEO für Landingpages.
Beispiel: Alt: Erstelle eine Product Hunt Launch‑Page mit Hero‑Headline, E‑Mail‑Wartelisten‑Formular und Social‑Proof‑Sektion.
Halte Alt‑Texte spezifisch, nicht spammy — verwende Keywords nur natürlich, wenn sie passen.
Deine Launch-Page braucht nur einen „nächsten Schritt“ und E‑Mail ist meist der beste. Portabel (nicht an eine Plattform gebunden), leicht messbar und erlaubt Follow‑ups vor und nach Product Hunt.
Entscheide, was Leute für ihre E‑Mail bekommen: Wartelistenplatz, Beta‑Zugang, Launch‑Rabatt, eine Gratis‑Vorlage oder frühen Feature‑Zugang. Stelle das Angebot direkt neben dem Formular, damit Besucher nicht raten müssen.
Wenn du mehrere Angebote hast, wähle eins primäres und verschiebe den Rest in einen sekundären Link (z. B. „Stattdessen Updates erhalten“).
Fordere nur E‑Mail und höchstens eine optionale Frage (z. B. „Wofür willst du das nutzen?“). Jedes Feld reduziert Anmeldungen.
Füge eine klare Datenschutznotiz unter dem Button hinzu, z. B.: „Kein Spam. Jederzeit abbestellbar.“ Verlinke auf /privacy.
Nach der Anmeldung: automatische Bestätigungs‑E‑Mail senden. Wenn du in Regionen oder Branchen mit Zustimmungspflichten operierst, nutze Double‑Opt‑In — halte die Mail kurz und klar.
Erstelle außerdem eine dedizierte Danke‑Seite (z. B. /thanks) statt nur einer Inline‑Meldung. Diese Seite erlaubt dir:
Das ist der kleinste Funnel mit gutem Eindruck: Seite → Signup → Bestätigungs‑E‑Mail → Danke‑Seite → gelegentliche Updates.
Die Toolwahl sollte eins optimieren: eine saubere, editierbare Seite ohne Überraschungen am Launch‑Tag zu veröffentlichen. Wähle die Option, die zu Timeline, Budget und der Person passt, die die Seite nach dem Go live pflegt.
No‑Code ist der schnellste Weg zu „live & poliert“. Ideal, wenn du starke visuelle Seiten, schnelle Änderungen und wenig Engineering‑Zeit brauchst.
Nutze es, wenn:
Trade‑offs: Anpassungen sind auf die Plattform begrenzt; manche Performance‑Tweaks sind schwieriger.
Ein CMS passt, wenn du die Launch‑Page mit Blog, Changelog oder fortlaufendem Content koppeln willst. WordPress geht schnell, wenn Theme und Plugins schlank bleiben.
Nutze es, wenn:
Trade‑offs: Zu viele Plugins können die Seite verlangsamen und kurz vor dem Launch Konflikte verursachen.
Ein Coding‑Ansatz bietet maximale Kontrolle über Speed, SEO‑Markup und individuelle Interaktionen. Am besten, wenn du Entwickler verfügbar hast und einen Deployment‑Workflow.
Nutze es, wenn:
Trade‑offs: Änderungen dauern länger, es sei denn, du integrierst ein CMS.
Wenn du die Flexibilität eines Custom‑Builds willst, aber nicht bei null beginnen möchtest, kann eine Vibe‑Coding‑Plattform ein praktikabler Mittelweg sein.
Beispielsweise erlaubt Koder.ai, eine Launch‑Page (und sogar die umgebende App) aus einem einfachen Chat zu erstellen: beschreibe die gewünschten Sektionen (Hero + Benefits + Screenshots + FAQ + E‑Mail‑Warteliste), iteriere Copy/Layout schnell und deploye mit eigener Domain. Es unterstützt Snapshots und Rollbacks, genau das, was vor einem Product Hunt‑Spike wichtig ist — schnell ändern, aber bei Problemen sofort zurückrollen.
Wenn du später aus der Seite herauswächst, kannst du den Quellcode exportieren und weiterbauen.
Kaufe eine kurze, einprägsame Domain. Zeige DNS auf deinen Host (A/AAAA oder CNAME) und aktiviere SSL, damit die Seite via HTTPS lädt. Moderne Hosts stellen Zertifikate meist automatisch aus — bestätige, dass es aktiv ist, bevor du den Link teilst.
Wähle Hosting, das schnell, zuverlässig ist und Snapshots/Versioned Deploys oder Instant‑Rollbacks unterstützt. Am Launch‑Tag willst du in Minuten revertieren können, falls etwas schiefgeht.
Unabhängig vom Stack reduziere das Fehler‑Risiko, indem du Plugins, Dritt‑Scripts und schwere Integrationen einschränkst. Füge nur hinzu, was am Launch wirklich nötig ist, und erweitere danach.
Eine Product Hunt–Style Launch-Page ist eine einzelne, fokussierte Seite, die für einen Launch-Moment gebaut wurde (Product Hunt, Beta-Öffnung, Feature-Release).
Ihre Aufgabe ist es, Fremden das Produkt schnell verständlich zu machen und sie zu genau einem nächsten Schritt zu führen (Signup, Trial, Demo, Kauf) — sie soll nicht wie eine vollständige mehrseitige Marketing-Website funktionieren.
Wähle eine primäre Aktion, die zu deiner Phase passt:
Mach dann die gesamte Seite so, dass sie diese eine Aktion unterstützt.
Benutze eine klare, verständliche Formel: Ergebnis + Zielgruppe + Differenzierer.
Schnellcheck: Wenn jemand nach 3 Sekunden Lesen der Headline nicht erklären kann, was du tust, ist sie zu vage. Sei so konkret, dass falsche Besucher sich quasi selbst ausschließen.
Eine bewährte Struktur:
Nimm das leichteste Medium, das die Erfahrung noch vermittelt:
Wenn du Video nutzt, lege ein paar Schlüssel-Screenshots darunter für Besucher, die nicht auf Play drücken.
Kurz halten: E-Mail + (optional) eine Frage.
Mache das Angebot neben dem Formular explizit (z. B. „Get early access“ oder „Launch-Discount“). Füge eine kurze Datenschutzhinweis-Zeile unter dem Button hinzu wie: „Kein Spam. Jederzeit abbestellbar.“ und verlinke auf /privacy.
Wenn möglich, leite auf eine eigene /thanks-Seite weiter, damit du Conversions sauber messen und Erwartungen setzen kannst.
Das beste Signal ist eine ungefähre Preisvorstellung, keine vollständige Tarifwand.
Gute Optionen:
Wenn die Preise noch nicht fest sind: sag das offen und erkläre, was Interessenten bekommen, wenn sie sich eintragen (z. B. „Join the waitlist for early pricing details“). Vermeide vage Begriffe wie „erschwinglich“ ohne Kontext.
Wähle nach Schnelligkeit bis zur Veröffentlichung und danach wer die Seite pflegt:
Optimiere für Zuverlässigkeit am Launch-Tag und die Möglichkeit, schnell Fixes zu machen.
Installiere Analytics früh und tracke ein paar aussagekräftige Events:
Nutze konsistente UTMs (source/medium/campaign), damit du Anmeldungen zu Product Hunt vs. anderen Kanälen zuordnen kannst. Eine dedizierte /thanks-Seite erleichtert die Messung deutlich.
Führe am Tag davor eine schnelle QA durch:
Halte alles skimmbar und mobilfreundlich.
Launch-Traffic verzeiht wenig — entferne Reibungsverluste bevor du teilst.