Lernen Sie, wie Sie eine lokale Facharzt‑Website erstellen, die in der lokalen Suche rankt und Vertrauen gewinnt — mit klaren Qualifikationen, Bewertungen, Schema und patientenfreundlichem UX.

Bevor Sie über Seiten oder SEO-Tools nachdenken, definieren Sie, wie ein „erfolgreicher“ Website-Besuch für Ihre Praxis aussieht. Eine lokale Facharzt-Website sollte dem richtigen Patienten (oder einer überweisenden Praxis) helfen, den nächsten Schritt schnell zu tun — ohne Verwirrung oder unnötige Klicks.
Wählen Sie eine primäre Conversion und gestalten Sie die Seite darum herum. Häufige Optionen sind:
Wählen Sie eine primäre Aktion und behandeln Sie die anderen als sekundär. Das reduziert Entscheidungsaufwand und verbessert die Abschlussrate.
Schreiben Sie Ihre Kernleistungen in einfacher Sprache (wie Patienten suchen, nicht wie Lehrbücher es bezeichnen). Notieren Sie für jede Leistung die 5–10 häufigsten Fragen, die Sie hören:
Diese Fragen werden zu wertvollen Themen für Leistungsseiten und FAQs — und helfen Ihnen, Messaging mit der Suchintention der Patienten abzustimmen.
Seien Sie konkret darüber, wo Sie ranken möchten und wen Sie realistischerweise anziehen können. Listen Sie auf:
Diese Standortliste leitet später Texte, Titel und lokale SEO‑Signale.
Skizzieren Sie eine einfache Reise: Suche → Leistungsseite → Nachweis/Vertrauen → Aktion. Sobald Sie die primäre Aktion (Anruf, Formular oder Buchung) wählen, sollte jede wichtige Seite sie mit einem klaren nächsten Schritt und einheitlicher Wortwahl unterstützen.
Das Fundament Ihrer Website sollte langweilig sein — im besten Sinn. Einfache Entscheidungen hier machen die Seite schneller, sicherer und leichter zu aktualisieren.
Wählen Sie eine Domain, die Patienten laut aussprechen können und beim ersten Mal richtig eintippen. Für die meisten Fachärzte sind der eigene Name (oder Praxisname) plus Stadt oder Fachgebiet sichere Optionen.
Ein paar praktische Regeln:
Richten Sie eine passende professionelle E‑Mail ein (z. B. [email protected]) statt einer kostenlosen Adresse. Das wirkt glaubwürdiger und erleichtert Personalwechsel.
Hosting beeinflusst Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit — drei Dinge, die Patienten schnell bemerken (auch wenn sie sie nicht benennen können). Wählen Sie einen Plan, der einschließt:
Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie einen renommierten Managed‑Hosting‑Anbieter statt des billigsten Tarifs. Langsame Seiten und Ausfälle kosten Termine.
Ein CMS (Content‑Management‑System) ermöglicht, Öffnungszeiten, Biografien und Leistungsdetails zu ändern, ohne die Seite neu aufzubauen. Die beste Plattform ist diejenige, die tatsächlich gepflegt wird.
Klären Sie im Voraus:
Wenn Sie schneller iterieren müssen als in einem traditionellen Build‑Zyklus, ziehen Sie einen modernen Workflow in Betracht. Zum Beispiel erlaubt Koder.ai, Webanwendungen per Chat zu erstellen und mit React im Frontend sowie Go + PostgreSQL im Backend zu exportieren. Das ist nützlich, um schnell Prototypen für neue Seitenstrukturen, Landingpages oder Patientenaufnahme‑Flows zu erstellen — stellen Sie nur sicher, dass Formulare, Hosting und Analytik weiterhin lokale Datenschutz‑ und Gesundheitsvorgaben erfüllen.
Bevor jemand mit dem Design beginnt, skizzieren Sie die Kernnavigation. Das verhindert teure Nacharbeiten und sorgt dafür, dass Patienten finden, was sie brauchen.
Beginnen Sie mit einer einfachen Liste: Startseite, Leistungen, Über uns, Standorte/Einzugsgebiet, Versicherungen & Preise (falls zutreffend), Patientenformulare, Bewertungen, Kontakt/Termin buchen, Datenschutz.
Eine Facharzt‑Website sollte für Patienten offensichtlich sein: Sie kommen mit einer Frage, bestätigen schnell, dass Sie der richtige Anbieter sind, und können buchen oder anrufen, ohne suchen zu müssen.
Halten Sie Ihr Top‑Menü kurz und patientenorientiert:
Bei mehreren Praxen empfiehlt sich ein zentrales Standorte‑Hub mit je einer Seite pro Standort (einheitliche Namen wie „Praxis Innenstadt“ vs. „Hauptpraxis“). Das hilft Besuchern — und später dem lokalen SEO.
Patienten sollten nicht zur Startseite zurückkehren müssen, um den nächsten Schritt zu machen. Verwenden Sie überall eine primäre Aktion (Header + Ende der Seite), z. B.:
Halten Sie die Formulierung einheitlich, machen Sie die Schaltfläche optisch hervorstechend und verlinken Sie auf eine dedizierte Seite (z. B. /book oder /contact).
Die meisten Patienten surfen per Handy. Priorisieren Sie:
Nutzen Sie guten Kontrast, klare Überschriften und beschreibende Button‑Labels (nicht nur „Hier klicken“). Stellen Sie sicher, dass Formularfelder sichtbare Labels haben und interaktive Elemente groß genug zum Tippen sind. Diese Maßnahmen verbessern die Bedienbarkeit für alle — nicht nur für Besucher mit unterstützender Technologie.
Ihre Kernseiten leisten den Großteil der Vertrauensbildung — oft bevor ein Patient anruft. Bei einer lokalen Facharzt‑Website gilt: Priorisieren Sie Klarheit über Cleverness: Wen Sie helfen, was Sie behandeln, wo Sie sind und was Patienten als Nächstes tun sollten.
Patienten scannen meist, sie lesen selten. Ihre Startseite sollte schnell vier Fragen beantworten: Bin ich hier richtig? Können Sie bei meinem Problem helfen? Sind Sie in der Nähe? Was ist der nächste Schritt?
Fügen Sie ein:
Fügen Sie einen kurzen Teaser „Was Sie erwartet“ hinzu (Dauer des Besuchs, Überweisungsbedarf, akzeptierte Versicherungen wenn Sie sie akkurat auflisten), und halten Sie die Navigation einfach.
Eine gute Leistungsseite ist sowohl informativ als auch beruhigend — ohne medizinische Versprechen zu machen. Für jede wichtige Leistung/Erkrankung decken Sie ab:
Schreiben Sie so, wie Sie mit Patienten in der Sprechstunde sprechen: kurze Abschnitte, klare Überschriften und ruhiger Ton. Beenden Sie mit einer passender Handlungsaufforderung (z. B. „Termin zur Migräneabklärung anfragen").
Patienten möchten wissen, dass Sie qualifiziert sind und dass Sie gut mit ihnen umgehen. Die Über‑uns‑Seite sollte enthalten:
Wenn Sie ein Team haben, fügen Sie kurze Biografien und Rollen hinzu. Vermeiden Sie pauschale Aussagen wie „bester“ oder „top‑bewertet“; nutzen Sie stattdessen konkrete Angaben.
Auch wenn sie nicht immer prominent im Menü steht: die Kontaktseite ist der Ort, an dem Vertrauen in Aktion übergeht. Geben Sie Öffnungszeiten, Park‑/Anfahrtsinfos und Hinweise für nach Dienstschluss (inkl. Notfallhinweise, wenn passend) an.
Patienten entscheiden schnell, ob ein Spezialist glaubwürdig und sicher wirkt. Vertrauenssignale sind die kleinen Details, die Zweifel nehmen: wer Sie sind, wo Sie praktizieren, was Patienten erwarten und wie Sie mit ihren Daten umgehen.
Machen Sie es einfach, Ihre Qualifikationen zu überprüfen.
Fügen Sie Ihre Lizenz(en) (Bundesland/Region), Facharztanerkennungen, Fellowships und klinische Schwerpunkte hinzu. Wenn Sie bestimmte Erkrankungen behandeln, formulieren Sie das in Alltagssprache (z. B. „Sportverletzungen am Knie“ statt nur Fachausdrücke).
Wenn Sie publizieren oder lehren, ergänzen Sie einen kurzen Abschnitt „Publikationen & Lehre“ und verlinken Sie auf Profile (z. B. Krankenhausbio). Halten Sie Aussagen faktisch und aktuell.
Ein qualitativ hochwertiges Porträt und echte Praxisbilder reduzieren Unsicherheit vor einem Besuch.
Fügen Sie Fotos des Behandlers, des Teams und der Praxis (Außen-/Innenaufnahmen) hinzu, damit Patienten den Ort wiedererkennen. Beachten Sie die Einverständniserklärung des Personals und vermeiden Sie generische Stockfotos. Eine einfache Bildunterschrift wie „Haupteingang in der Lindenstraße — Parkplätze hinter dem Gebäude“ ist sehr beruhigend.
Vertrauen sinkt, wenn Preise versteckt sind.
Erklären Sie akzeptierte Versicherungen, Optionen für Selbstzahler und was Patienten mitbringen sollten. Wenn Preise variieren, erläutern Sie kurz warum (Tests, Verfahren, Komplexität) und bieten Sie einen nächsten Schritt an: „Rufen Sie uns für eine Kostenschätzung an.“ Fügen Sie auch einen kurzen Hinweis hinzu: Sie können Behandlungsergebnisse nicht garantieren und Informationen auf der Seite sind keine persönliche medizinische Beratung.
Richtlinien verringern Unsicherheit und setzen klare Grenzen.
Erstellen (oder verlinken Sie zu) Seiten für Datenschutz, AGB und Stornierungs/No‑Show‑Richtlinien. Wenn Sie Online‑Formulare oder Buchung nutzen, beschreiben Sie, wie Nachrichten bearbeitet werden und welche Antwortzeit zu erwarten ist.
Verlinken Sie diese im Footer, z. B. /privacy und /terms.
Lokale SEO hilft Patienten, Sie zu finden, wenn sie nach einem Spezialisten in der Nähe suchen — und beginnt damit, dass ein paar Grundlagen konsistent stimmen.
Ihr Name, Ihre Adresse und Telefonnummer (NAP) sollten überall auf der Website übereinstimmen: Header/Footer, Kontaktseite, Terminseite und in Info‑Blöcken.
Verwenden Sie ein offizielles Format (inkl. Zusatznummern, Abkürzungen und Interpunktion) und bleiben Sie dabei. Kleine Abweichungen können Suchmaschinen und Patienten verwirren, besonders mobil.
Betten Sie eine Karte auf Ihrer Kontaktseite ein und, falls relevant, auch auf der Startseite.
Geben Sie mehr als nur die Stecknadel an: Fahr‑ und Parkhinweise, nächste Kreuzungen, Name des Parkhauses, Aufzugszugang, ÖPNV‑Optionen und Eingangshinweise in medizinischen Gebäuden mit mehreren Mietern.
Bei mehreren Praxen erstellen Sie für jeden Standort eine eigene Seite mit einzigartigen Details:
Vermeiden Sie dünne Copy‑Paste‑Seiten. Jede Standortseite sollte beantworten: „Was ist an diesem Standort anders?"
Arbeiten Sie lokale Formulierungen in wichtige Bereiche ein — Seitentitel, Überschriften und einige Sätze im Text — ohne Keyword‑Stuffing.
Natürliche Beispiele:
Erwägen Sie ein kurzes FAQ auf der Leistungsseite, das reale Suchanfragen widerspiegelt (z. B. „Akzeptieren Sie Patienten aus [Nachbarstadt]?“). Wenn Sie später expandieren, fügen Sie lieber eigene Seiten hinzu, statt alle Städte in einen Absatz zu stopfen.
On‑Page SEO ist das, was Sie direkt kontrollieren: Wörter, Überschriften und Medien auf jeder Seite. Für eine lokale Facharzt‑Website ist das Ziel, Suchmaschinen genau zu zeigen, was Sie behandeln, wo Sie tätig sind und welche Seite für welche Suchintention relevant ist — ohne wie ein Algorithmus‑Text zu klingen.
Weisen Sie jeder Kernseite ein primäres Keyword zu, basierend auf dem, was der Patient erreichen will.
Beispiele:
Vermeiden Sie, dass mehrere Seiten um dasselbe Keyword konkurrieren.
Schreiben Sie für jede Seite einen einzigartigen Title und eine Meta‑Description, die Thema und Standort widerspiegeln.
Ein starkes Title‑Format: Leistung + Stadt + Praxisname (wenn es passt). Halten Sie es lesbar und spezifisch — wie ein Versprechen, das Sie einhalten können.
Verwenden Sie ein H1 pro Seite, das das Thema widerspiegelt („Knieschmerz‑Behandlung in München“). Nutzen Sie H2s für die großen Patientenfragen: Für wen ist es, was zu erwarten ist, Erholungszeit, Gebühren/Versicherung und wie gebucht wird.
Halten Sie Absätze kurz. Medizinische Seiten werden oft mobil und zwischendurch gelesen.
Bilder stiften Vertrauen (Praxisfotos, Porträts), müssen aber optimiert sein:
dr‑mayer‑orthopaedie‑muenchen.jpg)Wenn Ihre Seite langsam wirkt, verlassen Patienten sie möglicherweise, bevor sie den Buchungsbutton sehen.
Schema‑Markup ist eine kleine Schicht strukturierter Daten, die Suchmaschinen hilft, Ihre Praxis und Leistungen zu verstehen. Es ersetzt keinen guten Inhalt, kann aber die Darstellung in Suchergebnissen klarer machen.
Als Ausgangspunkt für eine lokale Facharzt‑Website eignet sich JSON‑LD‑Schema, das sichtbar auf der Seite ist.
Hier ein einfaches Beispiel (auf Ihre Daten zuschneiden):
{
\"@context\": \"https://schema.org\",\n \"@type\": \"Physician\",\n \"name\": \"Dr. Taylor Nguyen\",\n \"medicalSpecialty\": \"Dermatology\",\n \"telephone\": \"+1-555-0100\",\n \"url\": \"https://example.com/\",\n \"address\": {\n \"@type\": \"PostalAddress\",\n \"streetAddress\": \"123 Main St\",\n \"addressLocality\": \"Springfield\",\n \"addressRegion\": \"CA\",\n \"postalCode\": \"90000\",\n \"addressCountry\": \"US\"\n },\n \"openingHours\": [\"Mo-Fr 09:00-17:00\"]\n}
Review‑Schema wird genau geprüft. Markieren Sie Bewertungen nur, wenn sie:
Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie das Bewertungs‑Markup weg und zeigen Sie Patientenbewertungen transparent auf der Seite an.
Erleichtern Sie Suchmaschinen das Crawlen und Indexieren:
/sitemap.xml) an die Google Search Console.Prüfen Sie abschließend Ihre Seiten mit dem Google Rich Results Test und beheben Sie für Ihre Ziele relevante Warnungen. Behandeln Sie Schema als „maschinell lesbare Wahrheit“ — wenn es nicht auf der Seite stimmt, markieren Sie es nicht.
Patientenentscheidungen werden stark von dem beeinflusst, was außerhalb Ihrer Website sichtbar ist: Google‑Ergebnisse, Maps und Drittverzeichnisse. Ziel ist, diese Touchpoints korrekt, aktiv und vertrauenswürdig zu halten.
Fordern Sie Ihr Google Business Profil an und füllen Sie es vollständig aus; behandeln Sie es wie eine Mini‑Empfangstheke. Verwenden Sie Ihren genauen Firmennamen, die korrekte Hauptkategorie (und relevante Nebenkategorien) sowie genaue Öffnungszeiten (inkl. Feiertage). Fügen Sie Fotos hinzu, die Unsicherheit reduzieren — Außenschild, Empfang und Behandlungsräume — und halten Sie Telefonnummer und Website‑URL aktuell.
Nutzen Sie GBP‑Posts für praktische Updates: neue Leistungen, temporäre Öffnungszeiten, Versicherungs‑Infos oder saisonale Hinweise. Halten Sie die Posts informativ statt werbend und verlinken Sie auf relevante Seiten (z. B. /services).
Bitten Sie Patienten konsistent um Bewertungen — z. B. mit einer Karte an der Rezeption oder einer Follow‑Up‑E‑Mail. Vermeiden Sie Anreize und „Review‑Gating“ (nur zufriedene Patienten um Bewertungen bitten). Wenn Sie einen QR‑Code nutzen, leiten Sie ihn zur GBP‑Bewertungsseite.
Beim Antworten schützen Sie die Privatsphäre: Bestätigen Sie niemals, dass jemand Patient ist, und besprechen Sie keine Bedingungen, Daten oder Behandlungen. Ein sicheres Muster: danken, allgemein auf Feedback eingehen und zu einem Anruf in der Praxis einladen.
Tragen Sie Ihre Praxis in relevanten Verzeichnissen für Ihre Fachrichtung und Region ein. Halten Sie NAP‑Angaben (inkl. Suite‑Nummern und Abkürzungen) überall identisch. Inkonsistenzen schwächen lokale Rankings und verwirren Patienten.
Halten Sie zuletzt Ihre Website mit diesen Profilen synchron — gleiche Öffnungszeiten, Adresse und Kontaktdaten — damit Patienten an jeder Auffindungsstelle dieselben Informationen sehen.
Eine Facharzt‑Website sollte den nächsten Schritt klar machen: buchen, fragen oder anrufen. Patienten sind oft ängstlich oder in Schmerz; Ihre Conversion‑Elemente müssen Aufwand und Ungewissheit minimieren.
Gute Optionen sind:
Bei einem Online‑Scheduler: kurzer Pfad wählen — Besuchsart → Zeit auswählen → bestätigen. Erzwingen Sie keine Kontoerstellung, außer nötig.
Ein „Termin anfragen“-Formular sollte nur nach dem fragen, was zur Antwort nötig ist:
Unter dem Button eine klare Hinweiszeile wie: „Wir melden uns innerhalb von 1 Werktag.“ Außerdem eine Notfall‑Hinweis: „Bei dringenden Beschwerden rufen Sie bitte 112 (oder die lokale Notrufnummer). Nutzen Sie dieses Formular nicht für Notfälle."
Platzieren Sie die Telefonnummer prominent im Header und auf wichtigen Seiten. Nutzen Sie Click‑to‑Call für Mobilgeräte.
Wenn Sie Call‑Tracking verwenden, dann bedacht:
Nutzen Sie einfache, patientenfreundliche Buttons und wiederholen Sie sie dort, wo Entscheidungen fallen:
Platzieren Sie CTAs neben Leistungsbeschreibungen, Versicherungsinfos und am Ende jeder Leistungsseite, damit Patienten nicht nach dem nächsten Schritt suchen müssen.
Patienten bewerten eine Spezialisten‑Site nicht nur nach Aussehen, sondern auch nach dem sicheren Eindruck. Klare Datenschutzpraktiken reduzieren Hürden — besonders bei der Entscheidung zur Buchung.
Fragen Sie nur Informationen ab, die Sie wirklich zur Antwort oder Terminvergabe brauchen. Je sensibler die Daten, desto größer der Schutzaufwand.
Vermeiden Sie die Abfrage unnötiger sensibler Informationen in Formularen. Eine „Termin anfragen“-Maske braucht in der Regel keine ausführliche medizinische Vorgeschichte — das kommt später im offiziellen Aufnahmeprozess.
Nutzen Sie HTTPS überall, damit Browser keine Warnungen anzeigen. Wenn Sie ein CMS (z. B. WordPress) nutzen, legen Sie einen Plan für Plugin‑, Theme‑ und Core‑Updates fest. Veraltete Erweiterungen sind eine häufige Ursache für Sicherheitsprobleme.
Klären Sie mit Entwicklern/Agentur, wer die Verantwortung für laufende Updates trägt und wie schnell kritische Patches eingespielt werden.
Wenn Sie Analytik, Werbe‑Pixel, Chat‑Widgets oder eingebettete Karten nutzen, benötigen Sie je nach Region Hinweise oder Einwilligungen.
Fügen Sie ggf. Cookie‑/Analytics‑Hinweise hinzu und halten Sie die Datenschutzerklärung leicht auffindbar im Footer. Erläutern Sie, was Sie messen, warum und wie Patienten ablehnen können.
Erstellen Sie einen einfachen Backup‑ und Recovery‑Plan. Mindestens:
Wenn Sie Online‑Buchung anbieten, prüfen Sie, ob der Anbieter die datenschutzrechtlichen Anforderungen Ihrer Region erfüllt und dokumentieren Sie diese Entscheidung.
Eine Facharzt‑Website ist nach dem Launch nicht „fertig“. Die Praxen, die lokal Erfolg haben, behandeln die Seite wie einen lebendigen Empfang: aktuell, schnell und patientenfreundlich.
Starten Sie damit, Patienten‑Absicht zu messen — nicht nur Seitenaufrufe. Richten Sie Tracking für die wichtigsten Aktionen ein:
Wenn Sie einen Drittanbieter‑Scheduler nutzen, tracken Sie den Outbound‑Buchungsklick, damit Sie sehen, welche Seiten tatsächlich Termine bringen. So entscheiden Sie, was Sie zuerst verbessern sollten (meistens Leistungsseiten und /contact).
Verbinden Sie Google Search Console, um zu sehen, wonach Menschen suchen und welche Seiten in den Ergebnissen erscheinen. Achten Sie auf:
Kombinieren Sie das mit Analytics, um zu verstehen, was auf der Seite passiert: Wo landen Patienten, wo springen sie ab und welche Seiten führen zu Anrufen oder Buchungen.
Führen Sie monatlich oder nach größeren Updates einen Speed‑Test durch. Jagen Sie keinen perfekten Score — konzentrieren Sie sich auf Änderungen, die Patienten wirklich spüren:
Eine schnellere Seite verbessert typischerweise Engagement und reduziert verlorene Termine durch frustrierte mobile Nutzer.
Setzen Sie eine wiederkehrende Erinnerung für schnelle Updates:
Wenn Ihr Team häufig Änderungen veröffentlicht, nutzen Sie Workflows, die sicheres Iterieren unterstützen — Staging‑Umgebungen und Versions‑Rollbacks. Plattformen wie Koder.ai bieten Snapshots und Rollback‑Tools neben Deployment/Hosting, was hilft, Updates (neue Leistungsseiten oder CTA‑Platzierungen) zu testen und bei Problemen schnell rückgängig zu machen.
Genauigkeit schafft Vertrauen. Selbst kleine Aktualisierungen — neue Öffnungszeiten oder ein neuer Assistenzarzt — reduzieren Reibung und helfen Patienten, mit weniger Fragen zu buchen.
Wählen Sie eine primäre Conversion und gestalten Sie jede wichtige Seite darum herum:
Behandeln Sie andere Aktionen als sekundär, damit Patienten nicht zögern oder abspringen.
Listen Sie jede Kernleistung in einfacher Sprache (so wie Patienten suchen) auf und notieren Sie die 5–10 häufigsten Fragen, die Sie hören.
Nutzen Sie diese dann für:
Beginnen Sie mit einer realistischen Liste:
Verwenden Sie diese Angaben natürlich im Text (nicht als bloße Schlüsselwortliste), in Seitentiteln und bei Standortangaben, damit Patienten und Suchmaschinen verstehen, wo Sie tätig sind.
Kurz, einprägsam und zukunftssicher:
Richten Sie außerdem ein professionelles E-Mail-Konto wie [email protected] ein — das wirkt glaubwürdiger und erleichtert Personalwechsel.
Wählen Sie Hosting, das Geschwindigkeit und Sicherheit priorisiert:
Zu günstiges Hosting kann durch langsame Ladezeiten und Ausfallzeiten Termine kosten.
Nutzen Sie ein CMS, das tatsächlich gepflegt wird (von Ihnen, Personal oder Agentur). Entscheiden Sie im Voraus:
Eine „perfekte“ Plattform, die nie aktualisiert wird, wird zum Risiko.
Halten Sie die Navigation vorhersehbar und patientenorientiert:
Fügen Sie auf jeder wichtigen Seite dieselbe primäre CTA ein (Header + Seitenende) und gestalten Sie mobil-zuerst mit Tap-to-Call und kurzen Formularen.
Konzentrieren Sie sich auf überprüfbare Details, die Patienten prüfen:
Vertrauen entsteht durch Klarheit, nicht durch Superlative wie „beste“.
Fangen Sie mit Konsistenz und Nützlichkeit an:
Diese Grundlagen schlagen oft „fortgeschrittene“ Taktiken, wenn sie gut umgesetzt sind.
Nutzen Sie Schema, um Tatsachen maschinenlesbar zu machen — nur wenn sie auch auf der Seite sichtbar sind.
Gängige Anfangspunkte:
Bei Review-Schema Vorsicht: nur echte, sichtbare und zulässige Bewertungen auszeichnen. Im Zweifel: keine Markup‑Auszeichnung und Bewertungen transparent anzeigen.