Lerne die Grundlagen, wie du Online‑Zahlungen auf deiner Website einrichtest, und wie sich Stripe und PayPal bei Einrichtung, Checkout‑Erlebnis, Gebühren und Einsatzfällen unterscheiden.

Wenn Leute sagen, sie möchten „Online-Zahlungen“ zu einer Website hinzufügen, meinen sie meistens ein kleines System mit einigen Bausteinen. Wer diese Teile versteht, kann Stripe und PayPal leichter vergleichen, ohne sich in Fachjargon zu verlieren.
In der Praxis kombinieren Anbieter oft diese Rollen. Was du „einrichtest“, ist meist ein Konto, eine Checkout‑Methode und die Art, wie deine Website mit dem Anbieter spricht.
Die meisten Seiten starten mit Kredit-/Debitkarten. Je nach Land und Anbietereinstellungen kannst du außerdem hinzufügen:
Die genaue Auswahl hängt davon ab, wo du verkaufst, wo deine Kunden sind und was der Anbieter für dein Konto unterstützt.
Eine typische Kartenzahlung läuft so ab:
Kernaussage: Du fügst nicht nur „einen Knopf“ hinzu. Du bestimmst, wie Kunden zahlen, wie Genehmigungen ablaufen und wie Geld bei dir ankommt — und wie viel Kontrolle du über das Checkout‑Erlebnis willst.
Bevor du Stripe vs PayPal vergleichst, stelle sicher, dass deine Seite bereit ist, Zahlungen ohne umständliche Umwege zu akzeptieren. Dieser „Pre‑Flight‑Check“ hilft, die falsche Checkout‑Art zu wählen oder zu spät zu merken, dass Produkt, Preis oder Flow nicht zur Kaufgewohnheit der Kunden passen.
Verschiedene Zahlungssetups passen zu unterschiedlichen Geschäftsarten. Kläre, in welchen Bereich du fällst:
Warum das wichtig ist: Tools für Abos, Payout‑Features und Streitbehandlung sehen je nach Modell sehr unterschiedlich aus — auch wenn beide Anbieter „Karten akzeptieren“ können.
Schreibe zwei einfache Zahlen auf: deinen durchschnittlichen Bestellwert (AOV) und die Top‑Länder deiner Kunden.
Wenn du bald außerhalb deines Heimatlandes verkaufen willst, wähle einen Checkout‑Ansatz, der später kein Redesign erzwingt.
Entscheide, wie wichtig dir ein nahtloser On‑Site‑Checkout ist.
Diese Wahl beeinflusst Conversion, Branding und Vertrauen. Manche Zielgruppen bevorzugen vertraute „Wallet‑Optionen“, andere erwarten ein Standard‑Kartenformular.
Sei ehrlich zu den Kompromissen zwischen Geschwindigkeit und Anpassung:
Praktischer Tipp: Entscheide, wer Updates verantwortet — du, ein Entwickler oder dein Website‑Builder/Plugin — denn das beeinflusst die Wartbarkeit langfristig.
Wenn du diese vier Punkte in je einem Satz beantworten kannst, bist du bereit, Stripe vs PayPal gezielt zu vergleichen.
Stripe und PayPal lassen beide Online‑Zahlungen zu, aber sie fühlen sich im Alltag unterschiedlich an. Denk an Stripe als flexible Zahlungsplattform, die sich in deine Seite einfügt, während PayPal eine vertraute Wallet‑Marke ist, der Kunden oft vertrauen.
Stripe ist beliebt bei Unternehmen, die einen sauberen, anpassbaren Checkout und Raum zum Wachsen wollen. Stark, wenn du das Zahlungserlebnis an deine Marke anpassen, mehrere Zahlungsmethoden anbieten oder Zahlungen mit anderen Tools (Abos, Rechnungen, Reporting) verbinden willst.
PayPal punktet mit schneller Markteinführung und Wallet‑basiertem Checkout — viele Käufer können mit PayPal‑Guthaben oder einer verknüpften Bank/Karte bezahlen, ohne Daten erneut einzugeben. Für manche Zielgruppen erhöht allein der PayPal‑Knopf das Vertrauen, weil er bekannt ist.
In der Praxis wirkt Stripe oft wie „dein“ Checkout, PayPal wie eine separate, vertraute Option.
Viele Shops nutzen Stripe für Karten und PayPal als zusätzlichen Button für Wallet‑Nutzer. Das reduziert Reibung, ohne dass du dich für einen „Gewinner“ entscheiden musst — besonders gut, wenn du an gemischte Altersgruppen oder internationale Kunden verkaufst.
Ein Konto bei Stripe oder PayPal ist mehr als „nur ein Account“ — du gehst eine Finanzdienstleister‑Beziehung ein, daher fragen beide Anbieter nach Infos, um zu bestätigen, wer du bist, was du verkaufst und wohin Auszahlungen gehen.
Das Erstellen eines Stripe‑Kontos geht schnell; die Verifizierung nimmt meist Zeit in Anspruch. Erwarte Angaben zu Geschäftsdaten (rechtlicher Name, Adresse, Steuerdaten) sowie ein Bankkonto für Auszahlungen.
Im Stripe‑Dashboard nutzt du hauptsächlich:
Die Verifizierung kann Identitätsnachweise eines Inhabers und bei manchen Geschäften zusätzliche Dokumente umfassen.
Bei PayPal startest du meist mit einem PayPal Business‑Konto. Um Einschränkungen zu entfernen und reibungslos zu verarbeiten, plane ein, zu bestätigen:
PayPal legt zudem Wert auf Streitfälle und Verkäufer‑Schutzregeln — schau dir nach der Anmeldung Limitierungen und Benachrichtigungen an.
Viele Unternehmen können noch am selben Tag die erste Zahlung annehmen — besonders mit PayPal. Stripe ist oft ebenso schnell, aber die Zeit bis zur ersten Zahlung variiert je nach Branche, Land, Verkaufsvolumen und wie schnell du Verifizierungsdaten einreichst.
Häufige Verzögerungen entstehen durch nicht übereinstimmende Geschäftsdaten, Probleme bei Bankverifizierungen, fehlende Identitätsdokumente oder Verkauf in eingeschränkten Kategorien. Dokumente bereitstellen und Namen/Adressen exakt abgleichen spart Tage an Rückfragen.
Der Checkout entscheidet darüber, ob Besucher bereit sind zu zahlen. Stripe und PayPal bringen dich beide zur „Karte akzeptiert“, aber wie und wo Kunden bezahlen beeinflusst Vertrauen, Geschwindigkeit und Conversion — vor allem mobil.
Gehosteter Checkout schickt Kunden auf eine Zahlungsseite, die Stripe oder PayPal verwaltet (manchmal gebrandet, manchmal als Pop‑Up). Das ist meist schneller einzurichten und wartungsärmer.
Eingebetteter/on‑site Checkout hält Kunden auf deiner Seite, während sie Zahlungsdaten eingeben. Es wirkt nahtloser, erfordert aber mehr Implementationsaufwand und du musst mehr Randfälle (Validierung, Fehler, Updates) selbst behandeln.
Kurz gesagt:
Stripe Checkout ist Stripes gehostete Checkout‑Seite. Du kannst sie mit Logo/Farben anpassen; sie ist mobilfreundlich und bietet Features wie Adress‑Autocomplete und gespeicherte Zahlungsmethoden (wo verfügbar).
Stripe Payment Links sind teilbare URLs, die einen gehosteten Checkout öffnen — nützlich für einfache Verkaufsszenarien (Einzelprodukt, Dienstleistungen, Rechnungen, Social‑Media), wenn du keinen kompletten Warenkorb bauen willst.
PayPal Smart Buttons erscheinen oft auf Produkt‑ oder Warenkorbseiten und erlauben Kunden, mit ihrem PayPal‑Konto (oder je nach Region mit Karten) zu zahlen. Der Vorteil ist die Vertrautheit — viele Käufer erkennen und vertrauen PayPal.
PayPal Checkout meint in der Regel den PayPal‑gebrandeten Ablauf, bei dem Kunden sich bei PayPal authentifizieren und die Zahlung bestätigen. Das reduziert Tippaufwand, weil Kunden Kartendaten nicht auf deiner Seite eingeben müssen.
Auf Mobilgeräten wird aus kleiner Reibung schnell ein großer Abbruchgrund. Ein schneller, gut lesbarer Checkout ohne erzwungene Kontoerstellung konvertiert meist besser.
Wichtige Punkte:
Wenn du unsicher bist, starte mit einem gehosteten Checkout (Stripe Checkout oder PayPal Checkout), um schnell live zu gehen, und passe später auf ein individuelles On‑Site‑Erlebnis an, wenn du die Kundenbedürfnisse besser kennst.
Wenn du die gesamte App gleichzeitig baust (Site + Checkout + Backend‑Fulfillment), kann eine Vibe‑Coding‑Plattform wie Koder.ai helfen, schneller zu liefern: Du beschreibst den Flow im Chat, generierst ein React‑Frontend mit Go + PostgreSQL‑Backend und iterierst an Webhooks, Bestellzuständen und Bestätigungs‑E‑Mails, ohne alles manuell neu aufzubauen.
Gebühren sind oft die größte Überraschung nach dem Start — nicht weil Anbieter sie verstecken, sondern weil die echten Kosten davon abhängen, was deine Kunden tatsächlich tun.
Wenn du Stripe vs PayPal vergleichst, achte darauf, dieselben Kategorien gegenüberzustellen:
Achte auch auf Extras, die die Gesamtkosten beeinflussen können, wie Sofortauszahlungen, erweiterte Betrugs‑Tools oder Mikropayment‑Tarife.
Die Preise ändern sich je nach Land, Kartentyp (Debit vs Credit, Rewards‑Karten) und Zahlungsmethode (Karten vs Wallets vs Bank). Ein rein US‑basierter Shop mit Debitkarten sieht anders aus als ein internationaler Händler mit hohen Bestellwerten.
Nimm deinen AOV und die übliche Zahlungsaufteilung.
Beispiel: AOV $50, Anbieter berechnet 2,9% + $0,30 → Basis‑Prozesskosten pro Bestellung:
Passe das an: wenn 20% der Bestellungen international sind und +1% kosten, füge im Schnitt $0,10 hinzu (20% × $50 × 1%). Berücksichtige Rückerstattungen, Chargebacks und Währungsumrechnungen.
Online‑Bezahlungen bedeuten, dass Kartendaten sicher gehandhabt werden müssen — selbst wenn du die Nummer nie direkt siehst. Gute Nachricht: Stripe und PayPal übernehmen viel, vor allem wenn du ihren gehosteten Checkout nutzt.
PCI‑DSS ist ein Regelwerk der Karten‑Netzwerke: „Beweise, dass du Kartendaten nicht unsicher speicherst oder preisgibst.“ Deine Pflichten hängen davon ab, wie du Zahlungsinformationen erhebst.
Wenn Kunden Kartendaten auf Stripe Checkout oder PayPal Checkout eingeben (gehostet), verbleiben sensible Daten auf deren Systemen. Das reduziert oft deinen PCI‑Scope auf eine vereinfachte Selbstbewertung (häufig nur die Bestätigung, dass du keine Kartennummern speicherst und sichere Praktiken nutzt).
Baust du ein eigenes Kartenformular, steigt dein Compliance‑Aufwand, weil mehr Teile des Zahlungsflusses deine Seiten/Server berühren.
Beide Anbieter bieten Tools, die Betrug verhindern und fehlgeschlagene Zahlungen reduzieren:
Auch mit gehostetem Checkout bist du verantwortlich für grundlegende Seitensicherheit:
Rückerstattungen und Streitfälle gehören zum Geschäft — daher ist es hilfreich zu wissen, was normal ist, was kostet und wie du Probleme vorbeugst.
Eine volle Rückerstattung storniert den gesamten Betrag. Eine teilweise Rückerstattung gibt nur einen Teil zurück (z. B. bei Preisnachlässen oder „behalten + Kompensation“).
Zeitlich: Rückerstattungen sind oft sofort in deinem Dashboard möglich, aber der Kunde sieht das Geld nicht sofort. Banken brauchen häufig 5–10 Werktage für die Buchung, manchmal länger je nach Karte/Land.
Wichtig: Manche Prozessoren erstatten die ursprünglichen Verarbeitungsgebühren nicht bei Rückerstattung; andere geben Teile zurück — prüfe das bei der Kostenplanung.
Ein Chargeback passiert, wenn ein Kunde seine Bank bittet, die Zahlung rückgängig zu machen. Häufige Gründe:
Zum Widerspruch gegen einen Chargeback brauchst du meist:
Stripe und PayPal bieten beide Dispute‑Workflows, aber die Nutzererfahrung variiert. Achte beim Vergleich auf:
Wenn viele Kunden per PayPal zahlen, nutzt du womöglich häufiger PayPals Resolution Center; Kartenstreitigkeiten (z. B. über Stripe) folgen meist den Regeln der Karten‑Netzwerke.
Ein paar kleine Anpassungen verhindern viele Probleme:
/support‑Seite)Gut gehandhabt sind Rückerstattungen Kundendienst; Dispute verursachen Zeit und Kosten — Prävention ist die beste Maßnahme.
Beim wiederkehrenden Billing wird aus dem Zahlungsbutton ein System: Erneuerungen, Planänderungen, fehlgeschlagene Zahlungen und Kundenerwartungen müssen verwaltet werden.
Stripe Subscriptions arbeitet mit Produkten und Preisen (im Alltag oft „Pläne“). Du kannst monatlich/jährlich abrechnen, nutzungsbasierte Gebühren hinzufügen und automatisch Rechnungen/Belege per E‑Mail versenden oder hosten.
Wichtig ist Prorating: Wechselt ein Kunde mittendrin den Plan, kann Stripe automatisch den Differenzbetrag berechnen oder gutschreiben — praktisch für Staffelmitgliedschaften und SaaS‑Upgrades.
Stripe bietet auch gängige Abonnement‑Funktionen: Retry‑Strategien bei fehlgeschlagenen Karten, Dunning‑E‑Mails, Steueroptionen (je nach Setup) und ein Customer‑Portal für Self‑Service, wenn aktiviert.
PayPal unterstützt wiederkehrende Zahlungen über Abo‑Funktionen und button‑basierte Flows, und ist passend, wenn Kunden lieber vom PayPal‑Guthaben zahlen.
Vor einer Verpflichtung kläre regionale/account‑spezifische Details: Wie Planänderungen funktionieren, ob Prorationen wie gewünscht unterstützt werden, wie Kündigungs‑/Änderungsflüsse aussehen und wie gut es zu deinem Checkout (on‑site vs Redirect) passt.
Wenn du Gratis‑Trials, Coupons/Rabatte oder Rechnungen (besonders für B2B) brauchst, kläre das früh. Manche Unternehmen benötigen herunterladbare Rechnungen mit Mehrwertsteuerfeldern, Bestellreferenzen oder manuelle Rechnungsstellung für Banküberweisungen.
Bei vielen Tarifen, häufigen Upgrades/Downgrades oder dem Wunsch nach mehr Kontrolle über Rechnungen und Proration ist Stripe meist die geschmeidigere Wahl. Wenn deine Zielgruppe PayPal bevorzugt und die Pläne simpel sind, können PayPal‑Abos ausreichen — prüfe aber Randfälle vor dem Start.
Verkauf außerhalb des Heimatlandes dreht sich um drei Fragen: In welchen Währungen können Kunden bezahlen, in welcher Währung wirst du ausgezahlt und wie schnell landet das Geld auf deinem Konto?
Beide Anbieter unterstützen viele Währungen, aber überraschend ist oft die Frage der Abrechnung/Settlement.
Mit Stripe kannst du Preise in vielen Währungen anzeigen und je nach Geschäftsstandort in einer (oder manchmal mehreren) Bankwährungen ausgezahlt werden. Wenn du in einer Währung abrechnest, in der du nicht auszahlst, konvertiert Stripe und berechnet eine Umrechnungsgebühr.
Mit PayPal können Kunden aus PayPal‑Guthaben, Bank oder Karte in vielen Währungen zahlen. Du kannst mehrere Währungs‑Salden in PayPal halten und beim Abheben oder zur Transaktionsausführung konvertiert werden.
Praktischer Tipp: Wähle 1–2 Hauptwährungen für die Preisgestaltung und behandle andere nur als Zusatz, wenn deine Marge Wechselkurskosten verkraftet.
Stripe‑Auszahlungen erfolgen automatisch nach einem Zeitplan (täglich/wöchentlich), mit Verzögerungen, die je nach Land und Risikoprofil variieren. Das Geld geht direkt auf dein verknüpftes Bankkonto.
PayPal wirkt oft schneller, weil Geld schnell im PayPal‑Saldo sichtbar ist; der Transfer aufs Bankkonto hängt jedoch von der Abhebungsart ab (Standardüberweisungen dauern länger; Sofortüberweisungen kosten meist extra).
Entscheide, was dir wichtiger ist: „Geld jetzt sichtbar“ (PayPal‑Saldo) vs „planbare Bankauszahlungen“ (geplante Stripe‑Payouts).
Keiner der Tools ersetzt ordentliche Steuerabstimmung. Kläre mit dem Buchhalter:
Plane deine Buchhaltung vor dem Start:
Etwas Struktur spart Stunden bei der ersten Steuererklärung oder bei Streitfällen.
Die beste Wahl hängt weniger vom Namen ab und mehr davon, wie du Checkout gestalten willst, was du verkaufst und wie viel Kontrolle du brauchst. Hier typische Szenarien, die die Entscheidung erleichtern.
Wähle Stripe, wenn dir ein maßgeschneiderter Checkout wichtig ist und du erwartest, dass deine Zahlungsanforderungen wachsen.
PayPal ist ein schneller Gewinn, wenn deine Kunden es bereits nutzen und bevorzugen.
Wenn möglich, biete Stripe (Karten/ApplePay/GooglePay) und PayPal an — das erhöht oft die Conversion, weil Kunden wählen können, was sie kennen. Es hilft auch international, wo Zahlungsgewohnheiten variieren.
Die größte Falle ist, nur nach der Schlagzeile der Gebühren zu entscheiden. Gebühren hängen von Kartentyp, Land, Rückerstattungen, Chargebacks und Währungsumrechnung ab — das vermeintlich „günstigste“ Angebot auf dem Papier ist nicht immer billiger.
Beachte auch unsichtbare Kosten: Ein schlechter Checkout senkt Conversion, und eingeschränkte Abo‑Tools können später manuellen Aufwand erzeugen. Wenn du unsicher bist, starte mit der Option, die am besten zu deinen aktuellen Checkout‑Bedürfnissen passt, aber wähle eine, die dich nicht sechs Monate später blockiert.
Bevor du „wir akzeptieren Karten“ ankündigst, führe eine kurze Launch‑Prüfung durch. Zahlungssetups scheitern oft an kleinen, behebbaren Gründen: fehlender Webhook, verwirrende Fehlermeldung oder E‑Mail, die nie ankommt.
Beide Anbieter bieten Testumgebungen („Sandbox“ oder „Test‑Mode“), mit denen du reale Szenarien ohne Geldbewegungen simulieren kannst. Teste:
Wenn du Webhooks nutzt (häufig bei Stripe Checkout und vielen PayPal‑Integrationen), teste, dass Events empfangen und verarbeitet werden — hier passiert beim Launch oft heimlich ein Fehler.
Nach Umstellung auf Live‑Modus prüfe die End‑to‑End‑Customer‑Experience:
Richte Basis‑Metriken ein, um Abbruchstellen zu erkennen:
Dokumentiere dein Setup (Konten, Keys, Webhooks, Rückerstattungs‑Abläufe), damit spätere Änderungen Zahlungen nicht stören. Plane ein 30‑Tage‑Review: Gebühren, Conversion und Checkout‑Reibung überprüfen — passe Preise oder UX an, basierend auf echtem Kundenverhalten.
Wenn du iterativ vorgehen willst, baue Zahlungsflüsse so, dass sie sich leicht versionieren und zurückrollen lassen. Beispielsweise unterstützt Koder.ai Snapshots und Rollbacks sowie Source‑Code‑Export — nützlich, wenn du Checkout‑UX, Webhook‑Handling oder Abo‑Logik anpasst und bei Problemen schnell zurückrollen möchtest.
Du richtest typischerweise drei Dinge ein:
Es geht weniger darum, „nur einen Knopf hinzuzufügen“, als darum zu entscheiden, wie Kunden zahlen und wie das Geld auf dein Bankkonto gelangt.
Ein Payment Processor (Zahlungsabwickler) bewegt Geld über Karten-Netzwerke und Banken.
Ein Payment Gateway überträgt Zahlungsdaten sicher und gibt Genehmigung/Ablehnung zurück.
Checkout ist die kundenseitige Seite oder das Formular, auf dem die Zahlung erfolgt.
Viele moderne Anbieter bündeln Processor + Gateway, sodass die wichtigste Entscheidung diejenige über die gewünschte Checkout-Erfahrung ist.
Stripe ist häufig die Kartenabwicklung + Gateway-Schicht mit flexiblen Checkout‑Optionen (gehostet oder eingebettet).
PayPal ist vor allem als Wallet-Zahlungsmethode (PayPal-Button/-Flow) bekannt und bietet je nach Region auch Kartenzahlungen an.
Praktisch: Stripe wirkt oft wie „dein“ Checkout, PayPal wie eine zusätzliche, vertraute Option, die Kunden wählen können.
Beginne mit:
Die beste Mischung hängt von den Herkunftsländern deiner Kunden, dem Gerät (Mobil vs. Desktop) und den Funktionen ab, die dein Anbieter für dein Konto unterstützt.
Gehosteter Checkout ist in der Regel am besten, wenn du schnell live gehen willst und weniger Compliance‑/Wartungsaufwand möchtest.
Wähle gehostet, wenn du:
Wähle , wenn du enges Branding, einen maßgeschneiderten Ablauf oder tiefere Kontrolle über die Onsite‑Erfahrung brauchst — und bereit bist, die Wartung zu übernehmen.
Oft ja. Ein übliches Setup ist:
Das bietet Kunden Wahlfreiheit und kann die Conversion verbessern, besonders bei internationaler Kundschaft oder gemischten Demografien.
Beide Anbieter verlangen typischerweise:
Die häufigsten Verzögerungen entstehen durch abweichende Daten (Namen/Adressen), fehlende Dokumente oder eingeschränkte Produktkategorien. Sammle die Unterlagen vorher und gib die Daten konsistent ein, um Rückfragen zu vermeiden.
Schau über die Schlagzeile hinaus und vergleiche:
Ein praktischer Ansatz: schätze die Kosten mit deinem und dem erwarteten Mix aus Inlands‑ vs. Auslandstransaktionen.
Wenn Kunden Kartendaten auf Stripe Checkout oder PayPal Checkout eingeben (gehostet), verbleiben die sensiblen Daten auf deren Systemen — das reduziert meist deinen PCI‑Scope.
Du musst trotzdem deine eigenen Accounts und Seiten sichern:
Ziehe außerdem 3D Secure und grundlegende Betrugschecks in Betracht, wo verfügbar.
Rückerstattungen sind meist im Dashboard möglich, aber Banken buchen oft 5–10 Werktage (manchmal länger).
Chargebacks/Dispute sind aufwändiger: du brauchst Nachweise wie Bestelldetails, Liefernachweise und Screenshots der Richtlinien.
Um Dispute zu reduzieren:
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