Erfahren Sie, wie Sie eine Website für rechtliche Informationen planen, gestalten und starten: Struktur, Quellen, Haftungsausschlüsse, Suche, Barrierefreiheit, SEO und Wartung.

Eine Website für rechtliche Informationen funktioniert, wenn klar ist, wen sie bedient, welche Fragen sie beantwortet und wo ihre Grenzen liegen. Bevor Sie eine einzige Seite schreiben, treffen Sie einige grundlegende Entscheidungen, die jede spätere Wahl steuern — von der Navigation bis zu redaktionellen Standards.
Beginnen Sie damit, Ihre primären Leser zu wählen:
Schreiben Sie die 10–20 häufigsten Fragen in einfacher Sprache auf. Diese Fragen werden Ihre erste Inhaltslandkarte und die Basis für den Ton (einfache Erklärungen vs. tiefere Verweise).
Der Umfang hat drei Dimensionen:
Machen Sie auf jeder Seite klar, was der Inhalt abdeckt (und was nicht), besonders wenn Regeln stark variieren.
Wählen Sie eine kleine Menge an Metriken, die zu Ihrem Zweck passen:
Definieren Sie Zielwerte für die ersten 90 Tage, damit Sie Fortschritt beurteilen können, ohne zu spekulieren.
Schreiben Sie Grenzen früh auf:
Verlinken Sie zu einer klaren Erklärung in /terms (und spiegeln Sie Schlüsselpunkte in Seitenhinweisen), damit Nutzer die Rolle der Seite verstehen: Bildung und Orientierung, keine Vertretung.
Nutzer sollten schnell eingrenzen können, welches Problem sie haben und wo es gilt. Ihre Informationsarchitektur (Seitenstruktur) und Taxonomie (Bezeichnungen) sollten diesen Weg offensichtlich und konsistent machen.
Bauen Sie Top-Level-Kategorien um verbreitete Lebensprobleme statt um juristische Theorie. Typische Anfangspunkte sind Familie, Arbeit, Wohnen, Einwanderung, Verbraucher/Schulden, Strafrecht und Kleinklagen/Gerichte. Halten Sie die erste Ebene kurz (oft 6–10 Punkte), damit die Navigation übersichtlich bleibt.
Wenn Ihre Zielgruppe spezialisierter ist (z. B. Kleinunternehmer), erstellen Sie Kategorien, die ihren Aufgaben entsprechen (z. B. „Einstellung“, „Verträge“, „Steuern“), und ordnen Sie sie intern weiterhin den Rechtsbereichen zu.
Jurisdiktion ist kein „Nice-to-have“ für rechtliche Inhalte. Entscheiden Sie früh, wie Sie sie darstellen:
Verwenden Sie dieselben Jurisdiktionsauswahlen in Navigation, Seitenfiltern und Suchfacetten, damit Nutzer Ihr System nicht neu erlernen müssen.
Eine klare URL-Struktur hilft Nutzern und Suchmaschinen, den Kontext zu verstehen. Wählen Sie ein Muster und halten Sie sich daran.
Beispiel:
/family/child-support/ (allgemein)/us/ca/family/child-support/ (jurisdiktionsspezifisch)Vermeiden Sie das Vermischen verschiedener Muster für dasselbe Konzept (etwa manchmal die Jurisdiktion am Ende zu platzieren).
Unterschiedliche Fragen brauchen unterschiedliche Formate. Planen Sie eine kleine Menge Inhaltstypen wie Leitfäden/Artikel, Schritt-für-Schritt-Checklisten, Glossarbegriffe und herunterladbare Formulare (mit klarem Kontext und Hinweisen auf Beschränkungen). Jeder Typ sollte ein konsistentes Layout und Metadaten haben (Thema, Jurisdiktion, zuletzt geprüftes Datum).
Tags werden schnell unordentlich („tenant rights“ vs. „renters’ rights“). Entwerfen Sie eine genehmigte Tag-Liste, legen Sie einfache Regeln fest (Singular/Plural, Groß-/Kleinschreibung) und führen Sie Duplikate regelmäßig zusammen. Das hält das Browsing und die Suchfilter nützlich, wenn die Bibliothek wächst.
Eine Website für rechtliche Informationen ist nur so vertrauenswürdig wie ihre Eingaben und Bearbeitungsregeln. Entscheiden Sie vor der Veröffentlichung, was als „maßgeblich“ gilt, wie Sie es zitieren und wie Sie Änderungen korrigieren, wenn sich das Recht ändert.
Beginnen Sie mit Primär- und offiziellen Quellen, wo immer möglich:
Nutzen Sie Sekundärquellen (Lehrbücher, Blogs, Zusammenfassungen) als Kontext — nicht als Beweis — und machen Sie diese Unterscheidung in Ihrer Schreibweise deutlich.
Erstellen Sie einen einfachen, konsistenten Zitierstil, dem auch Nicht-Juristen folgen können.
Mindestens sollte jede Seite:
Wenn Sie zitieren oder paraphrasieren, verlinken Sie direkt auf den relevanten Abschnitt oder Absatz, wenn möglich.
Einige Seiten altern schnell (Fristen, Gebühren, Formularversionen, Verfahrensregeln). Weisen Sie jedem Inhaltstyp eine Überprüfungsfrequenz zu (z. B. monatlich für Fristen, vierteljährlich für Behördenleitlinien, jährlich für zeitlose Erklärungen) und verfolgen Sie das im Content-Workflow.
Rechtsquellen können widersprüchlich sein oder unterschiedlich ausgelegt werden. Dokumentieren Sie eine redaktionelle Richtlinie für:
Wenn Unsicherheit besteht, sagen Sie das deutlich und verweisen Sie Leser auf die zugrunde liegenden Materialien.
Wenn Sie redaktionelle Hinweise (alltagsverständliche Erklärungen, „Warum das wichtig ist“ oder Beispiele) aufnehmen, legen Sie fest, wer sie schreibt und wer sie genehmigt. Schon ein leichter Freigabeschritt — juristische Prüfung auf Genauigkeit, Redaktion auf Verständlichkeit — verhindert, dass kleine Fehler sich siteweit auswirken.
Eine Website mit rechtlichen Informationen braucht leicht verständliche Schutzmechanismen. Ziel ist es, Menschen beim Lernen zu helfen — ohne den Eindruck zu erwecken, dass Sie individuelle Rechtsberatung oder eine Mandatsbeziehung anbieten.
Setzen Sie einen kurzen Haftungsausschluss oben oder unten auf Seiten mit rechtlichen Erklärungen:
Halten Sie die Formulierung lesbar (ein kurzer Absatz ist oft ausreichend) und verlinken Sie zu Ihren vollständigen Nutzungsbedingungen.
Erklären Sie in /terms in einfachen Worten:
Wenn Sie Vorlagen veröffentlichen (Briefe, Checklisten), fügen Sie einen Hinweis hinzu, dass diese nicht in jeder Jurisdiktion gültig sind und möglicherweise angepasst werden müssen.
Vertrauen wächst, wenn Leser sehen, wie aktuell eine Seite ist.
Fügen Sie hinzu:
Wenn ein Thema stark ortsabhängig ist (Familienrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht), platzieren Sie den Jurisdiktionshinweis oben, damit Leser ihn nicht übersehen.
Wenn Sie Korrekturen annehmen, ermutigen Sie zu hilfreichem Feedback und entmutigen Sie sensible Offenbarungen:
„Fehler entdeckt? Kontaktieren Sie uns mit dem Link zur Seite und einem Hinweis, was falsch erscheint. Bitte fügen Sie keine vertraulichen Fakten oder Details zu einem laufenden Verfahren bei."
Leiten Sie diese Nachrichten an einen Workflow weiter, der Überprüfung und Aktualisierung unterstützt.
Mindestens sollten Sie prominent (Footer ist in Ordnung) verlinken zu:
Diese Seiten stimmen Erwartungen ab, reduzieren Risiken und lassen Ihre Seite glaubwürdiger erscheinen — ohne übermäßige Zusagen zu machen.
Gute Templates halten rechtliche Informationen konsistent, übersichtlich und weniger einschüchternd — besonders für Leser, die juristische Begriffe nicht kennen.
Erstellen Sie einige wiederverwendbare Strukturen und nutzen Sie sie überall:
Jedes Template sollte einen klaren Zweck haben, damit Autor:innen nicht bei jeder neuen Seite das Rad neu erfinden.
Schreiben Sie in kurzen Absätzen mit Überschriften, die dem entsprechen, wonach Menschen suchen („Wie …“, „Was tun, wenn …“, „Wie lange dauert …“). Geben Sie die Hauptantwort früh, dann Details. Definieren Sie notwendige juristische Begriffe einmal und verlinken Sie zum Glossar.
Für Leitfäden fügen Sie zwei Orientierungselemente oben hinzu:
Rechtliche Themen hängen oft von Entscheidungen und Fristen ab. Nutzen Sie Schritt-für-Schritt-Checklisten und „Wenn/dann“-Entscheidungspunkte, z. B.:
Halten Sie Schritte handlungsorientiert und konkret (Dokumente sammeln, wo einreichen, welche Fragen stellen).
Beispiele helfen, müssen aber eindeutig illustrativ sein. Regeln Sie: Immer wenn Sie eine Beispielzeitachse, ein Musterschreiben oder ein Szenario zeigen, kennzeichnen Sie es als Beispiel und fügen Sie einen kurzen Hinweis wie „Dies ist ein vereinfachtes Beispiel; Ihre Situation kann abweichen“ hinzu. Vermeiden Sie den Eindruck garantierter Ergebnisse.
Speichern Sie diese Templates in Ihren redaktionellen Unterlagen, damit jede neue Seite auf einer geprüften Struktur startet.
Gute rechtliche Informationen sind nur nützlich, wenn Nutzer sie schnell finden und sich sicher fühlen, dass sie am richtigen Ort sind. Da Nutzer oft gestresst ankommen (Frist, Schreiben, Vorladung), sollte die Navigation Entscheidungsaufwand reduzieren und Sackgassen vermeiden.
Beginnen Sie mit einer Themenstruktur, die der Denkweise der Nutzer entspricht (z. B. „Wohnen“, „Familie“, „Geld & Schulden“), und verfeinern Sie nach Jurisdiktion und Situation. Bei komplexen Hierarchien sind Breadcrumbs wesentlich:
Startseite → Wohnen → Zwangsräumungen → Kündigungsfristen
Breadcrumbs geben Sicherheit, erleichtern das Zurückgehen und helfen, den Platz eines Artikels in der Website zu verstehen.
Die interne Suche sollte prominent und fehlertolerant sein (Rechtschreibfehler, Synonyme, Alltagssprache). Fügen Sie Filter hinzu, die abbilden, wie sich Rechtsantworten unterscheiden:
Wenn Ihre Inhalte Formulare, Behörden oder Gerichtsverfahren umfassen, denken Sie über Filter nach (Leitfaden, Checkliste, Formular, FAQ).
Rechtliches Lesen ist selten einmalig. Fügen Sie verwandte Inhalte am Ende und, wo sinnvoll, mitten im Artikel hinzu:
Das hält Nutzer in Bewegung und macht die Site kohärent statt zu einer Ansammlung von Seiten.
Erstellen Sie ein Glossar und fügen Sie Inline-Definitionen für juristische Begriffe ein (Tooltips oder kurze Hinweise). Das hilft Nicht-Juristen, ohne fünf Tabs öffnen zu müssen. Wenn Sie eine „Definitionen“-Sektion haben, verlinken Sie konsistent (z. B. /glossary).
Für umfangreiche Leitfäden und Checklisten bieten Sie eine saubere Druckansicht an (druckfreundliches Styling). Nutzer müssen Checklisten oft mit Gericht, Familie oder Behörden teilen — Drucken sollte gut funktionieren, nicht ein nachträglicher Fix.
Barrierefreiheit ist nicht nur eine Compliance-Aufgabe — sie beeinflusst direkt, ob Menschen unter Stress Informationen finden, lesen und nutzen können. Gestalten Sie ein Erlebnis, das für Screenreader, Tastaturnavigation, Mobilgeräte und Nutzer mit stark vergrößerter Schrift oder hohem Kontrast funktioniert.
Nutzen Sie ausreichenden Farbkontrast für Fließtext und Links und verlassen Sie sich nicht allein auf Farbe zur Bedeutungsübermittlung (z. B. sollten Fehler Text und ein Icon enthalten). Stellen Sie sicher, dass alle interaktiven Elemente per Tastatur erreichbar sind und sichtbare Fokuszustände haben, damit Nutzer sehen, wo sie sich auf der Seite befinden.
Rechtliche Seiten werden lang. Nutzen Sie eine klare Überschriftsstruktur (H1 → H2 → H3), damit unterstützende Technologien schneller navigieren können. Halten Sie Absätze kurz und verwenden Sie beschreibende Linktexte — vermeiden Sie „hier klicken“ und sagen Sie stattdessen, was der Link bewirkt (z. B. „Evictions-Checkliste herunterladen").
Für Screenreader-Unterstützung sorgen Sie dafür, dass Formularfelder Labels haben, Seitenbereiche logisch gegliedert sind (header, main, footer) und Icons/Buttons zugängliche Namen besitzen. Wenn Sie Bilder wie Diagramme verwenden, liefern Sie aussagekräftige Alt-Texte; wenn ein Bild dekorativ ist, kennzeichnen Sie es entsprechend.
Wenn Sie Daten erfassen (Newsletter, Kontaktanfragen, Intake-Fragebögen), halten Sie Felder minimal und in Alltagssprache. Geben Sie präzise, hilfreiche Fehlermeldungen („Geben Sie eine fünfstellige PLZ ein“) und vermeiden Sie juristischen Fachjargon in Eingabeaufforderungen.
Prüfen Sie Seiten auf Mobilgeräten, mit 200 % Textvergrößerung und nur per Tastatur. Schnelltests mit einem Screenreader (NVDA/VoiceOver) decken oft fehlende Labels und verwirrende Strukturen frühzeitig auf — bevor die Behebung teuer wird.
Menschen besuchen eine Website mit rechtlichen Informationen häufig in belastenden Situationen. Datenschutz und Sicherheit sind daher Teil Ihrer Vertrauenswürdigkeit — nicht nur ein technisches Häkchen.
Beginnen Sie damit, nur das Nötigste zu erfassen. Wenn die Seite informativ ist, brauchen Sie oft weder Namen noch Falldetails oder Dokumente.
Wenn Sie ein Kontaktformular anbieten, halten Sie es einfach (Name/E-Mail/Nachricht) und fordern Sie keine sensiblen Informationen (Gesundheitsstatus, Einwanderungsdetails, Vorstrafen). Wenn Nutzer dennoch sensible Angaben machen könnten, fügen Sie einen kurzen Hinweis in die Nähe des Formulars: was Sie tun können, was nicht und was nicht gesendet werden sollte.
Alle Seiten sollten über HTTPS laden, besonders Formularseiten. Fügen Sie Spam-Schutz hinzu (Ratenbegrenzung, CAPTCHA oder Honeypot-Felder) und machen Sie die Einwilligungssprache klar:
Publisher unterschätzen oft, was ihre Tools standardmäßig sammeln. Dokumentieren Sie, was Sie protokollieren (IP-Adressen, User-Agents, Formularübermittlungen, E-Mail-Logs) und halten Sie Aufbewahrungsfristen kurz.
Wenn Sie Analytics nutzen, bieten Sie datenschutzfreundliche Einstellungen: deaktivieren Sie unnötige Tracking-Features, vermeiden Sie Session-Recording und sammeln Sie keine genauen Standortdaten. Ihre Datenschutzerklärung sollte Ihre Tools widerspiegeln — keine copy/paste-Versprechen, die nicht zutreffen.
Erstellen Sie einen klaren Cookie-/Analytics-Hinweis, der dem tatsächlichen Verhalten Ihrer Seite entspricht. Wenn Sie keine Marketing‑Cookies verwenden, sagen Sie das. Wenn Sie welche nutzen, geben Sie Nutzern echte Wahlmöglichkeiten und respektieren deren Entscheidung.
Auch kleine Seiten brauchen einen Plan:
Das muss nicht lang sein — aber es schriftlich zu haben, spart Zeit, wenn es darauf ankommt.
Die richtige technische Basis dient weniger schicken Features als vorhersehbarer Veröffentlichung, verlässlicher Verfügbarkeit und vertrauenswürdigem Inhalt. Für eine Website mit rechtlichen Informationen sollte Ihr CMS das Speichern strukturierter Fakten erleichtern — nicht nur das Schreiben von Seiten.
Beginnen Sie mit den Grundlagen: Hosting, SSL, automatisierte Backups und eine Staging-Umgebung (eine private Kopie der Seite zum Testen von Änderungen). Staging ist wichtig, weil rechtliche Inhaltsupdates oft viele kleine Änderungen betreffen und Sie einen sicheren Ort zum Prüfen von Formatierung, Links und Zitaten brauchen, bevor etwas live geht.
Suchen Sie ein CMS, das Inhalte mit Feldern wie Jurisdiktion, Gericht/Behörde, Gültigkeitsdaten, zuletzt geprüftes Datum, Zitationen und verwandten Themen modellieren kann. Diese Struktur hilft Ihnen:
Ein klassisches CMS kann funktionieren, wenn es benutzerdefinierte Felder und redaktionelle Workflows unterstützt. Ein Headless-CMS passt, wenn Sie mehrere Frontends planen (Web, Newsletter, App), erhöht aber die Entwicklungskomplexität.
Wenn Sie schneller starten möchten als mit einem klassischen Build-Prozess, kann eine sogenannte Vibe-Coding-Plattform wie Koder.ai helfen, eine Content-getriebene Rechtsressource mit Chat-gestütztem Workflow zu prototypisieren und zu veröffentlichen — und später den Quellcode zu exportieren, falls Sie migrieren. Sie ist besonders nützlich, um strukturierte Seitentemplates (Leitfäden, FAQs, Glossarbegriffe), Such-/Filter-UI und eine redaktionelle Staging-Umgebung schnell aufzusetzen, ohne alles neu zu bauen.
Schnelle Ladezeiten auf Mobilgeräten sind ein Vertrauenssignal. Implementieren Sie Caching auf CDN/Host-Ebene und schlanke Seitentemplates. Auch wenn Ihre Seiten textlastig sind, kann die Performance durch große PDFs, unoptimierte Icons und Drittanbieter-Skripte leiden.
Legen Sie klare Berechtigungen fest: Autor:innen verfassen, juristische Prüfer:innen prüfen, und nur eine kleine Gruppe darf veröffentlichen. Ihr CMS sollte Versionshistorie und einfache Vergleichsfunktionen unterstützen.
Priorisieren Sie beim Plattformvergleich Funktionen für „sichere Veröffentlichung“ (Freigabeschritte, Audit-Logs, Rollback). Einige Plattformen bieten Snapshots und Rollbacks, um Änderungen schnell rückgängig zu machen, wenn ein Release einen defekten Link, ein Formatproblem oder ein falsches Jurisdiktionslabel einführt.
Dokumentieren Sie einen einfachen Deploy-Prozess: wie Änderungen von Staging zu Produktion kommen, wer Releases genehmigt und wie schnell zurückgerollt wird (z. B. Wiederherstellung einer vorherigen Version). Das hält Updates ruhig und kontrolliert — auch unter Druck.
SEO kann Menschen helfen, verlässliche rechtliche Informationen zu finden, aber es sollte Sie nicht dazu treiben, Behauptungen aufzustellen, die Sie nicht stützen können. Ziel ist einfach: reale Nutzerfragen mit klaren, gut belegten Antworten abgleichen und Jurisdiktion sowie Grenzen deutlich machen.
Führen Sie Keyword-Recherche zu der Art von Fragen durch, wie Menschen tatsächlich suchen — besonders Frageformate wie „wie …“, „was sind meine Rechte …“ und „Frist für …“. Diese passen oft gut zu hilfreichen Leitfäden und FAQs.
Achten Sie auch auf „Intent-Modifier“, die Dringlichkeit oder Umfang signalisieren, wie „Vorladung“, „Verjährung“, „Kleinklage“ oder „Berufung“. Wenn Sie eine Anfrage nicht ohne umfangreiche Einschränkungen beantworten können, überlegen Sie, sie umzuschreiben (z. B. „Wie eine Frist berechnet wird“ statt „Sie haben 30 Tage").
Stellen Sie SEO-Basics auf jeder Seite sicher:
Nutzen Sie Schema dort, wo es passt — oft FAQ oder Article — ohne auf jeder Seite Markup zu überfrachten. Markieren Sie nur sichtbare Inhalte, die echte Fragen beantworten.
Vermeiden Sie dünne Seiten. Wenn Sie mehrere nahe Duplikate haben (z. B. „Kündigungsschreiben“, „Notice to Quit“, „Termination Notice“), konsolidieren Sie sie zu einem stärkeren Leitfaden mit gegliederten Abschnitten.
Optimieren Sie für lokale/jurisdiktionsbezogene Suchanfragen mit klaren Ortsangaben in Titeln, Einleitungen und Überschriften (z. B. „Kalifornien“ vs. „Vereinigte Staaten“). Wenn ein Thema stark variiert, fügen Sie einen Jurisdiktionswähler oder einen klaren „Gilt für“-Hinweis hinzu — und versichern Sie nie, dass es sich um Rechtsberatung handelt.
Rechtliche Informationen veralten schnell. Ein klarer Pflegeprozess erhält die Glaubwürdigkeit Ihrer Seite, reduziert Nutzerverwirrung und hilft, risikobehaftete Seiten zu identifizieren, bevor sie veraltet sind.
Nicht jede Seite braucht dieselbe Aufmerksamkeit. Erstellen Sie einen einfachen Überprüfungskalender basierend darauf, wie oft sich das zugrundeliegende Recht oder Verfahren ändert:
Führen Sie ein leichtgewichtiges „Themenregister“, das jedem Bereich eine:n Verantwortliche:n und ein nächstes Prüfdatum zuweist.
Auch wenn Sie keine Kanzlei sind, sollten Sie dokumentieren, wer Inhalte wann berührt. Ein praktischer Workflow ist:
entwurf → prüfung → veröffentlichen
Wenn Sie Zugang zu einer qualifizierten Prüfer:in haben, machen Sie es zu entwurf → juristische Prüfung (falls zutreffend) → veröffentlichen. Konsistenz ist entscheidend: Jede Seite folgt denselben Schritten und keine „Quick Fixes“ umgehen die Prüfung.
Für kritische Updates (Fristen, Anspruchsregeln, Sanktionen) führen Sie intern eine Änderungshistorie: was sich geändert hat, warum und wer genehmigt hat. Zeigen Sie sichtbar ein „Zuletzt geprüft“-Datum. Bei substantiellen Änderungen fügen Sie eine kurze „Was hat sich geändert“-Notiz hinzu, damit wiederkehrende Nutzer dem Update vertrauen.
Nutzer finden veraltete Details oft schneller als Ihr Team. Fügen Sie einen einfachen „Problem melden“-Link hinzu (z. B. zu /contact) und leiten Sie Einsendungen ins Backlog. Behandeln Sie Meldungen als Prioritätsliste: Behauptung prüfen, Inhalt aktualisieren und die Korrektur dokumentieren.
Eine rechtliche Informationsseite zu starten heißt nicht nur Seiten zu veröffentlichen — sondern sicherzustellen, dass Nutzer sicher finden, vertrauen und auf Basis der Inhalte handeln können. Eine kurze, strukturierte Vor‑Launch-Prüfung reduziert Fehler, die Glaubwürdigkeit schädigen oder Risiken am ersten Tag erzeugen können.
Führen Sie eine Prüfung mit Fokus auf Genauigkeit und Nutzersicherheit durch:
Wählen Sie 3–5 typische Szenarien und testen Sie sie Ende‑zu‑Ende. Beispielsweise:
Lassen Sie mindestens eine Person, die nicht an der Erstellung beteiligt war, diese Flows testen und Verwirrungspunkte notieren.
Richten Sie Analytics-Ziele ein, die Nützlichkeit widerspiegeln, z. B.:
Erwägen Sie einen Soft Launch für eine begrenzte Zielgruppe (Newsletter, Partnerorganisationen) und laden Sie gezielt zu Feedback ein. Falls Inhalte sich häufig ändern, veröffentlichen Sie eine öffentliche /updates-Seite oder ein Änderungsprotokoll, damit wiederkehrende Besucher sehen, was neu oder korrigiert wurde.
Fangen Sie damit an, eine Hauptzielgruppe zu wählen (breite Öffentlichkeit, Studierende oder Fachleute) und notieren Sie die 10–20 wichtigsten Fragen, die diese stellen — in einfacher Sprache. Diese Liste dient als erster Content-Fahrplan, bestimmt das Leseverständnisniveau und wie tief Sie zitieren müssen.
Machen Sie die Reichweite in drei Dimensionen deutlich:
Fügen Sie auf jeder Seite einen Hinweis „Gilt für“ und eine Scope-Angabe hinzu, damit Leser nicht davon ausgehen, dass Inhalte allgemein gültig sind.
Wählen Sie wenige Metriken, die zu Ihrem Zweck passen und sich konsistent messen lassen, z. B.:
Setzen Sie 90-Tage-Ziele, damit Sie Fortschritt beurteilen können, ohne zu raten.
Schreiben Sie die Grenzen früh auf und wiederholen Sie sie sichtbar:
Verlinken Sie den kurzen Hinweis mit einer ausführlicheren Erläuterung in /terms und vermeiden Sie Formulierungen, die auf eine Mandatsbeziehung oder individuelle Beratung schließen lassen.
Nutzen Sie problemorientierte Kategorien, die Menschen wiedererkennen (z. B. Wohnen, Familie, Arbeit) statt rein doctrinaler Bezeichnungen. Halten Sie die oberste Navigation bei etwa 6–10 Punkten und verfeinern Sie dann mit Unterthemen und „Nächste Schritte“-Pfaden, damit Nutzer nicht in Sackgassen landen.
Treffen Sie eine Entscheidung über eine Konsistente Hierarchie und halten Sie sie auf der gesamten Seite ein (Navigation, Filter, Suche). Beispiel:
Verwenden Sie eine einheitliche Benennung („New York“ statt wechselnd „NY“ oder „N.Y.“) und ein einheitliches Label für überregionale Inhalte (z. B. „Bundesrecht“ oder „Allgemeine Informationen“), damit Nutzer das System nicht neu lernen müssen.
Wählen Sie ein vorhersehbares Muster und wenden Sie es überall an, z. B.:
/family/child-support/ (allgemein)/us/ca/family/child-support/ (jurisdiktionsspezifisch)Vermeiden Sie gemischte Muster (z. B. manchmal Jurisdiktion am Anfang, manchmal am Ende) und halten Sie URLs lesbar, damit Nutzer aus dem Pfad den Kontext erschließen können.
Bevorzugen Sie Primär- und offizielle Quellen:
Nutzen Sie Sekundärquellen (Lehrbücher, Blogs, Zusammenfassungen) nur als Kontext und verlinken Sie, wann immer möglich, auf die zugrundeliegende Autorität.
Mindestens sollte jede Seite enthalten:
Bei schnell wechselnden Seiten (Fristen, Gebühren, Formulare) ordnen Sie eine Überprüfungstaktung zu und verfolgen das nächste Überprüfungsdatum im Workflow.
Kurz, sichtbar und einheitlich halten:
Verlinken Sie zu /terms für Details und sorgen Sie dafür, dass Kontaktformulare von sensiblen Offenbarungen abraten (z. B. „Bitte keine vertraulichen Fakten oder Details zu einem laufenden Rechtsfall senden.“).