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Startseite›Blog›Was ist Webflow? Ein No‑Code Website‑Builder verständlich erklärt
10. Sept. 2025·6 Min

Was ist Webflow? Ein No‑Code Website‑Builder verständlich erklärt

Erfahre, was Webflow ist, wie der visuelle Editor funktioniert, für wen es geeignet ist und wann du es statt Templates oder reinem Code für deine nächste Website wählen solltest.

Was ist Webflow? Ein No‑Code Website‑Builder verständlich erklärt

Webflow in einfachen Worten

Webflow ist ein Website‑Builder, mit dem du visuell designen, bauen und veröffentlichen kannst — wie in einem Design‑Tool, aber das Ergebnis ist eine echte Produktionswebsite. Statt ein starres Theme zu wählen und Felder auszufüllen, kontrollierst du Layout, Abstände, Typografie und responsives Verhalten im visuellen Editor und veröffentlichst anschließend.

Es ist bekannt dafür, mehr Gestaltungsfreiheit zu geben als typische Drag‑and‑Drop‑Tools, während es trotzdem schneller ist als alles von Grund auf per Code zu entwickeln.

Was „No‑Code“ wirklich bedeutet

„No‑Code“ heißt nicht „keine Arbeit“ oder „keine technische Denkweise“. Es bedeutet, dass du eine Seite ohne handgeschriebenen Code erstellen kannst. Webflow erzeugt das zugrunde liegende HTML, CSS und JavaScript für dich.

In der Praxis heißt das:

  • Du lernst weiterhin Webkonzepte (wie Sections, Container, Abstände und Responsiveness).
  • Einige erweiterte Funktionen können dennoch Code‑Snippets oder Drittanbieter‑Integrationen benötigen.
  • Gute Designentscheidungen sind nach wie vor wichtig — kein Tool macht eine Seite automatisch professionell aussehen.

Was du mit Webflow bauen kannst

Webflow ist flexibel genug für viele Website‑Typen, darunter:

  • Landingpages für Anzeigen, Produkt‑Launches oder Lead‑Generierung
  • Portfolios für Designer, Fotografen und Freelancer
  • Unternehmenswebsites mit mehreren Seiten, Formularen und Leistungsbereichen
  • Blogs und Content‑Sites mit Webflow CMS
  • Kleine bis mittelgroße Onlineshops mit Webflow Ecommerce

Wenn dein Ziel eine stark individualisierte Marketingseite ist, die schnell lädt und auf Mobilgeräten gut aussieht, passt Webflow oft sehr gut.

Erwartungen setzen

Webflow ist meist schneller als individuelle Entwicklung, weil du nicht alles von Grund auf codest. Aber es ist nicht „sofort fertig“. Erwarte eine Lernkurve — besonders wenn du mehr als nur Template‑Anpassungen willst.

Sobald du dich eingearbeitet hast, kann Webflow ein praktischer Weg sein, polierte, responsive Websites zu erstellen, ohne für jede Änderung einen Entwickler zu benötigen.

Die Hauptteile von Webflow

Webflow lässt sich leicht verstehen, wenn du es in einige Kernbereiche unterteilst: wo du designst, wo du Inhalte verwaltest und wie die Seite live geht.

1) Visual Designer (Design + Interaktionen)

Der Designer ist der Ort, an dem du Seiten visuell aufbaust: Sections hinzufügen, Abstände setzen, Schriftarten und Farben wählen und Layouts für verschiedene Bildschirmgrößen anpassen. Hier erstellst du auch Interaktionen — z. B. Hover‑Effekte auf Buttons, sticky Navigation oder scrollbasierte Animationen — ohne JavaScript zu schreiben.

2) CMS (dynamische Inhalte)

Das CMS von Webflow ermöglicht es dir, Collections mit sich wiederholenden Inhalten anzulegen. Übliche Beispiele sind:

  • Blog‑Beiträge
  • Case Studies oder Portfolio‑Einträge
  • Teamseiten
  • Events, Standorte oder FAQs

Statt jede Seite manuell zu bauen, gestaltest du eine Vorlage einmal, und das CMS füllt sie mit den richtigen Inhalten. Besonders nützlich, wenn die Website wachsen soll.

3) Editor vs. Designer (wer macht was)

Eine praktische Arbeitsweise ist die Rollentrennung:

  • Designer: baut Layouts, Styling und Struktur.
  • Editor: aktualisiert Texte, tauscht Bilder, veröffentlicht neue CMS‑Einträge und passt Inhalte an — ohne Design‑Einstellungen zu verändern.

4) Hosting & publishing (live schalten)

Webflow kann deine Seite hosten und auf einer Webflow‑Staging‑URL oder einer eigene Domain veröffentlichen. Das Veröffentlichen ist in der Regel ein Klick, und Webflow kümmert sich um die Hosting‑Konfiguration im Hintergrund.

5) Templates und Cloning (Starter‑Punkte)

Du kannst mit einer Vorlage starten oder ein fertiges Projekt klonen und dann anpassen. Templates sind ideal, wenn es schnell gehen soll; vollständig individuelle Builds sind besser, wenn du eine einzigartige Struktur, Markenwirkung oder CMS‑Architektur brauchst.

Wie der visuelle Editor funktioniert

Der visuelle Editor von Webflow lässt dich Elemente (Section, Heading, Bild oder Button) auswählen und ihre Einstellungen in einer Seitenleiste anpassen. Statt CSS zu schreiben, triffst du Designentscheidungen — Abstände, Layout, Typografie — und Webflow übersetzt diese hinter den Kulissen in HTML und CSS.

Das Box‑Modell (Abstände, die Design atmen lassen)

Jedes Element auf einer Webseite ist im Grunde ein Rechteck. Das Box‑Modell steuert den Raum:

  • Breite/Höhe: Größe des Rechtecks
  • Padding: Abstand innerhalb des Rechtecks (zwischen Inhalt und Rand)
  • Margin: Abstand außerhalb des Rechtecks (Abstand zu anderen Elementen)

Padding lässt das Innere großzügiger wirken; Margin verhindert, dass Elemente aneinanderkleben.

Layout‑Werkzeuge: Flexbox und Grid

Webflow stellt moderne Layout‑Kontrollen bereit, ohne dass du Code‑Syntax merken musst:

  • Flexbox hilft beim Ausrichten von Elementen in einer Reihe oder Spalte, beim Steuern von Abständen und beim Ausrichten (ideal für Navbars, Kartenreihen, Button‑Gruppen).
  • Grid hilft beim Erstellen zweidimensionaler Layouts (Zeilen und Spalten), nützlich für Galerien und komplexe Seitenabschnitte.

Responsives Design: Breakpoints für Mobilgeräte

Webflow enthält Breakpoints, voreingestellte Ansichten für verschiedene Bildschirmgrößen (Desktop, Tablet, Mobile). Du kannst Schriftgrößen, Abstände und Layouts pro Breakpoint anpassen, sodass dein Design auf kleineren Bildschirmen lesbar und nutzbar bleibt — ohne separate Seiten zu erstellen.

Wiederverwendbarkeit: Klassen und Komponenten

Um Wiederholung zu vermeiden, setzt Webflow auf:

  • Klassen: wiederverwendbare Stilvorlagen, die du mehreren Elementen zuweisen kannst
  • Komponenten (früher „Symbols“): wiederverwendbare Bausteine wie Navbar, Footer oder Pricing‑Card, die auf allen Seiten konsistent bleiben

Interaktionen und Animationen (kein Code erforderlich)

Du kannst Hover‑Effekte, Scroll‑Animationen und zeitgesteuerte Übergänge hinzufügen — z. B. Abschnitte einblenden oder Elemente beim Scrollen bewegen — über das Interactions‑Panel. Das bringt Feinschliff, sollte aber gezielt eingesetzt werden, damit Seiten schnell und barrierefrei bleiben.

No‑Code vs. Code: Was Webflow erzeugt

Webflow fühlt sich „No‑Code“ an, weil du visuell arbeitest, aber das Ergebnis ist keine proprietäre, undurchsichtige Datei. Wenn du eine Seite designst, übersetzt Webflow deine Entscheidungen in echte Front‑End‑Bausteine — HTML für Struktur, CSS für Styling und JavaScript für Interaktionen.

Was Webflow ausgibt (und warum das wichtig ist)

Da Webflow standardmäßiges HTML/CSS/JS erzeugt, verhält sich deine Seite im Browser wie eine normale Website. Das ist praktisch: Seiten können schnell laden, Styles sind über Breakpoints vorhersehbar, und die Arbeit ist leichter wartbar als bei Tools, die alles hinter einem eigenen Format verbergen.

Es erleichtert auch die Zusammenarbeit: Ein Designer kann Layouts und Komponenten bauen, und ein Entwickler versteht die zugrunde liegende Struktur (Klassen, Abstände, responsive Regeln), ohne eine „Builder‑nur“ Format rückentwickeln zu müssen.

Worin es sich von reinen Drag‑and‑Drop‑Buildern unterscheidet

Viele Drag‑and‑Drop‑Builder erlauben freie Platzierung, auch wenn das zu unordentlicher Struktur oder inkonsistenten Abständen führt. Webflows Designer ist näher an einer visuellen Oberfläche für echtes Webdesign: Sections, Container, Flex/Grid und klassenbasiertes Styling. Das Ergebnis ist oft konsistenter und skalierbarer, wenn die Seite wächst.

Wann du trotzdem Custom Code hinzufügen könntest

„No‑Code“ heißt nicht „kein Custom Code erlaubt“. Du fügst vielleicht kleine Skripte für Analytics, Chat‑Widgets, Cookie‑Banner oder Einbettungen hinzu. Einige Teams nutzen Custom Code für fortgeschrittene Anforderungen wie komplexe Filter, A/B‑Testing‑Snippets oder spezielle Integrationen.

„Designer‑freundlich, developer‑ready“ in der Praxis

  • Designer‑freundlich: responsive Layouts, Animationen und wiederverwendbare Komponenten visuell bauen.
  • Developer‑ready: die resultierende Struktur orientiert sich an Webstandards, weshalb sie sich leichter erweitern, debuggen und übergeben lässt, wenn das Projekt über das UI hinaus wächst.

Für wen Webflow geeignet ist

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Agenten ausprobieren

Webflow passt gut zu Leuten, die eine hochwertige Website veröffentlichen wollen, ohne für jede Änderung einen Entwickler zu benötigen — und die Wert auf gutes Design und saubere Struktur legen.

Freelancer und Agenturen, die Kundenseiten bauen

Wenn du für Kunden arbeitest, kann Webflow die Lieferzeiten verkürzen und Handoffs reduzieren. Du kannst wiederverwendbare Komponenten erstellen, Stile konsistent halten und Kunden eine handhabbare Editor‑Erfahrung zum Inhaltspflegen geben. Besonders geeignet für Broschüren‑Sites, Portfolios, kleine Unternehmensseiten und marketinggetriebene Content‑Websites.

Marketing‑Teams, die Landingpages schneller veröffentlichen

Marketing‑Teams müssen oft Kampagnen schnell starten, Botschaften testen und Seiten häufig aktualisieren. Webflows visueller Editor und integriertes Hosting erleichtern das Veröffentlichen ohne lange Entwicklungszyklen.

Gründer, die ein MVP ohne Dev‑Team bauen

Für Gründer deckt Webflow viele Bedürfnisse eines MVP‑Webauftritts: starke Startseite, Produktseiten, Blog/Changelog, Lead‑Capture und grundlegende Integrationen.

Es ersetzt jedoch keine vollständige Anwendung. Wenn das Produkt selbst gebaut werden muss (nicht nur die Marketingseite), können Plattformen wie Koder.ai ergänzend eingesetzt werden: dort lassen sich Web‑, Backend‑ und sogar Mobile‑Apps über einen chatgesteuerten Workflow erstellen und später mit deiner Webflow‑Seite verbinden.

Designer, die Pixel‑genaue Kontrolle wollen

Webflow ist bei Designern beliebt, weil es feine Kontrolle über Layout, Typografie und responsives Verhalten bietet. Du kannst mit Absicht entwerfen, statt in ein starres Theme gepresst zu werden.

Wann Webflow weniger geeignet ist

Webflow ist nicht ideal für komplexe Apps mit umfangreicher Logik, fortgeschrittenen Nutzerberechtigungen oder tiefen Backend‑Workflows. Dann solltest du eher einen dedizierten App‑Stack oder eine Plattform wählen, die für Anwendungen ausgelegt ist.

Beispielsweise ist Koder.ai speziell zum Erstellen kompletter Anwendungen (React Frontend, Go + PostgreSQL Backend, Flutter für Mobile) mit agentenbasiertem, LLM‑gestütztem Build‑Flow gebaut. Viele Teams nutzen Webflow für die Marketingseite und eine Plattform wie Koder.ai für das Produkt selbst.

Webflow CMS‑Grundlagen

Änderungen mit Sicherheitsnetz
Nutze Snapshots und Rollbacks, um Änderungen zu testen, ohne Builds zu gefährden.
Snapshot erstellen

Das Webflow CMS ist der Teil, mit dem du wiederholbare Inhalte verwaltest — wie Blogposts, Team‑Profiles, Case Studies oder Jobanzeigen — ohne jede Seite neu bauen zu müssen. Du definierst die Struktur einmal, gestaltest, wie sie angezeigt werden soll, und fügst dann neue Einträge hinzu.

Collections, Felder und Items (einfach erklärt)

Denk an eine Collection wie an einen Inhaltsordner mit einer bestimmten Vorlage — z. B. „Blog Posts“ oder „Projekte“. In jeder Collection legst du Felder an (Titel, Thumbnail, Autor, Kategorie, Rich‑Text‑Body etc.). Jeder einzelne Beitrag ist ein Item (ein Blogpost, eine Stellenanzeige, ein Projekt).

Sobald eine Collection existiert, kann Webflow:

  • Eine Collection List generieren (z. B. ein Grid aller Projekte)
  • Eine Collection Page‑Vorlage bereitstellen (z. B. das Layout für jede Projekt‑Detailseite)

Häufige CMS‑Setups

Die meisten Webflow‑CMS‑Seiten folgen bewährten Mustern:

  • Blog: Beiträge + Kategorien/Tags, Autorenprofile, Featured‑Abschnitte
  • Ressourcen: Guides, Webinare, Templates, Downloads (oft mit Filtern)
  • Jobs: Offene Stellen mit Feldern für Abteilung/Ort und einem „Bewerben“‑Button
  • Portfolio/Case Studies: Projekte mit Galerien, Ergebnissen, eingesetzten Services und Testimonial‑Felder

Diese Setups sorgen für konsistentes Design bei wachsendem Content.

Content‑Editing‑Workflow

Im Tagesgeschäft teilen Teams oft die Arbeit auf:

  • Designer/Marketer: bauen Layouts, Templates und Regeln einmalig
  • Editoren: fügen CMS‑Einträge hinzu und aktualisieren sie (neuer Beitrag, geänderter Jobstatus, korrigierter Text)

Diese Trennung hält das System wartbar, besonders wenn mehrere Personen an der Seite arbeiten.

Grenzen, die du kennen solltest

Das Webflow CMS ist stark für strukturierte Inhalte, aber nicht grenzenlos:

  • Struktur zählt: Später Felder zu ändern kann Vorlagen und bestehende Items betreffen.
  • Komplexität: sehr verschachtelte Beziehungen werden schnell kompliziert.
  • Skalierung: große Kataloge, umfangreiche Filter oder hochdynamische Erlebnisse brauchen sorgfältige Planung oder Custom Code, um performant zu bleiben.

Wenn deine Seite schnell wachsen soll, lohnt es sich, Collections früh zu planen, damit das CMS sauber bleibt.

Hosting, Domains und Performance

Webflow hilft nicht nur beim Design — es kann deine Seite auch hosten. Das bedeutet, du veröffentlichst auf Webflows Managed Hosting, ohne eigenen Serverraum zu mieten oder Software zu installieren.

Was Webflow‑Hosting typischerweise beinhaltet

Auf einem bezahlten Site‑Plan bekommst du meist:

  • SSL (HTTPS) inklusive
  • Ein CDN zur Auslieferung von Dateien näher an den Besuchern
  • Verwaltete Infrastruktur (du konfigurierst keine Server, Caching‑Layer oder Sicherheits‑Patches)

Wenn du volle Kontrolle über Servereinstellungen brauchst, kann Webflows Managed Hosting einschränkend wirken — aber bei vielen Marketing‑Sites ist das der Vorteil: weniger bewegliche Teile, die du selbst pflegen musst.

Custom Domains: was die Einrichtung umfasst

Das Veröffentlichen auf einer Custom Domain umfasst in der Regel:

  1. Domain beim Registrar kaufen.
  2. In Webflow in den Einstellungen verbinden.
  3. DNS‑Einträge (häufig A‑Records und ein CNAME) beim Registrar aktualisieren.

Webflow zeigt dir die genauen Werte. DNS‑Änderungen brauchen Zeit zur Propagation.

Performance‑Basics, die du kontrollierst

Auch bei schnellem Hosting kann die Performance sinken, wenn die Seite schwer ist. Die wichtigsten Faktoren, die du beeinflussen kannst, sind:

  • Bilder: richtig skalieren und komprimieren; keine riesigen Originaldateien hochladen
  • Schriftarten: Anzahl der Schriftfamilien/-gewichte begrenzen
  • Animationen: bedacht einsetzen; komplexe Scroll‑Effekte können die Performance beeinträchtigen
  • Drittanbieter‑Skripte: Chat‑Widgets, Tracker und Embeds verlangsamen Seiten oft stärker als das Design selbst

Zuverlässigkeit: was Webflow kontrolliert vs. was du kontrollierst

Webflow verwaltet die Hosting‑Plattform und das Publishing‑System. Du kontrollierst die Qualität deines Builds — Seitengewicht, Skripte, CMS‑Struktur und ob du instabile Einbettungen nutzt. Wenn eine Seite langsam wirkt, liegt das häufig am Design/Content und seltener am Hosting selbst.

SEO‑Funktionen und häufige Fallstricke

Halte deinen Code portabel
Behalte den Quellcode, damit du ihn später mit deinem Team erweitern kannst.
Code exportieren

Webflow bietet solide On‑Page‑SEO‑Kontrollen, ohne Plugins zu benötigen. Wichtig ist, zu wissen, wo sich diese Einstellungen befinden — und wo visuelle Builder versehentlich SEO‑Probleme erzeugen können.

On‑Page‑SEO, was du einstellen kannst

Für jede Seite (und jedes CMS‑Item) kannst du anpassen:

  • Title‑Tag und Meta‑Description (erscheinen in Suchergebnissen)
  • Überschriften (H1–H6) mit echten Heading‑Elementen, nicht nur großen Textstilen
  • Alt‑Text für Bilder (wichtig für Accessibility und Bildsuche)

Praxis‑Tipp: Behandle jede Seite wie ein klares Thema. Eine primäre H1, unterstützende H2s und beschreibende Titel, die dem entsprechen, was die Seite beantwortet.

Saubere URLs, Redirects und Sitemaps

Webflow erlaubt das Bearbeiten von Page‑Slugs, sodass URLs kurz und lesbar bleiben (z. B. /services/web-design).

Wenn du eine URL änderst, richte einen 301‑Redirect ein, damit Suchmaschinen und bestehende Links nicht ins Leere laufen. Webflow erstellt außerdem automatisch eine Sitemap, die du an Suchdienste senden kannst, damit Crawler deine Seiten entdecken.

Blog‑SEO‑Workflow mit Webflow CMS

Das CMS erleichtert wiederkehrende SEO‑Aufgaben, weil du:

  • Eine Blog‑Vorlage einmal baust und dann konsistent Beiträge veröffentlichst
  • CMS‑Felder in SEO‑Felder mappen kannst (z. B. Meta‑Description aus einem Auszug)
  • Formatierung konsistent hältst, sodass Überschriften, Abstände und interne Links nicht auseinanderlaufen

Häufige SEO‑Fehler vermeiden

Visuelle Editoren erlauben schnelles Design, aber achte auf:

  • Mehrere H1s auf einer Seite (kommt oft durch kopierte Sections)
  • Text in Bildern statt echtem Text
  • Fehlende Alt‑Texte für wichtige Bilder
  • Keine Redirects nach Slug‑Änderungen
  • Duplicate Pages (Entwürfe, alte Versionen oder ähnliche Landingpages, die um dieselben Keywords konkurrieren)
  • Schwere Animationen oder übergroße Bilder, die Ladezeiten verschlechtern

Analytics‑Tools verbinden

Um SEO‑Fortschritte zu messen, verbindest du üblicherweise Analyse‑ und Verifikationstools, indem du eine Tracking‑ID oder einen Verifikationstag in den Site‑Einstellungen (oder im Head der Seite) einfügst. Nach dem Veröffentlichen überprüfe live oder in der Verifikation, ob der Snippet wirklich aktiv ist — nicht nur ob er eingebaut wurde.

FAQ

Was ist Webflow in einfachen Worten?

Webflow ist ein visueller Website‑Builder, mit dem du Layouts entwirfst, Typografie und Abstände gestaltest und eine echte Website veröffentlichst — ohne per Hand zu programmieren. Unter der Haube erzeugt es standardmäßiges HTML, CSS und JavaScript, sodass das Resultat im Browser wie eine normale Website funktioniert.

Was bedeutet „No‑Code“ bei Webflow (und was nicht)?

„No‑Code“ bedeutet, dass du den Großteil der Website in einer visuellen Oberfläche erstellen kannst, statt Code von Hand zu schreiben — aber es heißt nicht, dass keine technischen Überlegungen nötig sind.

  • Du lernst grundlegende Konzepte wie Sections, Container, Abstände und Responsiveness.
  • Du kannst weiterhin kleine Snippets für Analytics, Embeds oder spezielle Features einfügen.
  • Gute Designentscheidungen bleiben wichtig; das Tool macht das Design nicht automatisch professionell.
Welche Arten von Websites kann man mit Webflow bauen?

Webflow eignet sich für viele marketing‑ und inhaltszentrierte Websites, z. B.:

  • Landingpages für Kampagnen oder Lead‑Erfassung
  • Portfolios und klassische Unternehmensseiten
  • Blogs und Verzeichnisse mit Webflow CMS
  • Kleine bis mittelgroße Shops mit Webflow Ecommerce

Für eine stark individualisierte Webanwendung mit komplexer Backend‑Logik und Nutzerberechtigungen ist Webflow meist nicht die beste Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen Webflow Designer und Webflow Editor?

Verwende den Designer für Struktur und Styling und den Editor für Inhalte.

  • Designer: Layout, Klassen, Komponenten, Responsiveness und Interaktionen.
  • Editor: Texte und Bilder aktualisieren, CMS‑Einträge veröffentlichen und inhaltliche Änderungen vornehmen, ohne Designeinstellungen zu verändern.

Diese Trennung verhindert unbeabsichtigte Designänderungen, während Inhalte gepflegt werden können.

Wie funktioniert das Webflow CMS (Collections, Felder und Items)?

Das Webflow CMS ist für wiederholbare, strukturierte Inhalte gedacht. Du legst an:

  • Eine Collection (z. B. „Blog Posts“)
  • Felder (Titel, Auszug, Autor, Body etc.)
  • Items (jeweils ein Beitrag oder Eintrag)

Anschließend entwirfst du einmal eine Vorlage, und Webflow erzeugt Listenansichten und die Detailseiten automatisch.

Wann sollte ich Flexbox vs Grid in Webflow verwenden?

Beide sind Layoutsysteme, lösen aber unterschiedliche Probleme:

  • Flexbox: ideal für eindimensionale Layouts (eine Reihe ODER eine Spalte), z. B. Navigationsleisten, Button‑Gruppen oder Kartenreihen.
  • Grid: ideal für zweidimensionale Layouts (Zeilen UND Spalten), z. B. Galerien oder komplexere Abschnitts‑Layouts.

Faustregel: Mit Flexbox anfangen für einfache Ausrichtung, zu Grid wechseln, wenn konsistente Reihen/Spalten nötig sind.

Wie funktioniert responsives Design in Webflow?

Webflow arbeitet mit Breakpoints (Desktop, Tablet, Mobile), sodass du Styles pro Bildschirmgröße anpassen kannst.

  • Design zuerst für Desktop, dann nach unten verfeinern.
  • Änderungen an Tablet/Mobil gelten für diesen Breakpoint und kleinere.
  • Achte auf gut lesbare Schriftgrößen, sinnvolle Abstände und darauf, dass Layouts nicht überlaufen.

Du baust keine separaten Seiten, sondern responsive Regeln, die sich anpassen.

Wie funktionieren Webflow‑Hosting und benutzerdefinierte Domains?

Mit einem bezahlten Site‑Plan enthält Webflow‑Hosting in der Regel SSL (HTTPS), ein CDN und verwaltete Infrastruktur. So veröffentlichst du auf einer benutzerdefinierten Domain:

  1. Domain beim Registrar kaufen.
  2. In Webflow verbinden.
  3. DNS‑Einträge (häufig A‑Records und ein CNAME) beim Registrar anpassen.

DNS‑Änderungen brauchen etwas Zeit zur vollständigen Propagation, plane also einen Puffer vor dem Launch ein.

Welche SEO‑Funktionen hat Webflow und welche SEO‑Fehler treten oft auf?

Webflow bietet gute On‑Page‑SEO‑Kontrollen ohne Plugins:

  • Titel‑Tag und Meta‑Description pro Seite/CMS‑Item setzen.
  • Richtige Heading‑Elemente verwenden (eine klare H1, dann H2 usw.).
  • Alt‑Text für Bilder hinzufügen.

Häufige Fehler: Mehrere H1s auf einer Seite, Text als Bild statt echtem Text, fehlende Weiterleitungen nach URL‑Änderungen und zu schwere Seiten durch große Bilder oder Drittanbieter‑Skripte.

Wie funktioniert die Webflow‑Preisstruktur und womit muss ich rechnen?

Die Kosten lassen sich in einige Bereiche unterteilen:

  • Site‑Plan: Hosting/Publishing für eine einzelne Website (inkl. CMS‑Kapazität, falls nötig).
  • Workspace‑Plan: Kollaboration, Zugriffsrechte und wie viele Projekte ihr verwaltet.
  • Extras: Kosten für Templates und Drittanbieter‑Tools (Formulare, Cookie‑Banner, Automationen, Analysewerkzeuge).

Überlege: Brauchst du CMS/Ecommerce sofort? Wie viele Items erwartest du? Wer braucht Zugriff? Du kannst aktuelle Pläne unter /pricing vergleichen.

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