Website für eine gründergeführte Medienmarke erstellen
Ein praktischer Schritt-für-Schritt-Leitfaden, um eine Website für eine gründergeführte Medienmarke zu planen, zu schreiben und zu starten — Struktur, Seiten, SEO, E-Mail-Wachstum und Glaubwürdigkeit.

Beginne mit dem Ziel der Marke (nicht mit dem Theme)
Eine gründergeführte Medienmarke ist mehr als „ein Creator mit einer Seite“. Sie ist die Mischung aus Inhalt + Vertrauen + Distribution: du veröffentlichst regelmäßig, Leute kehren zurück, weil sie deiner Perspektive vertrauen, und du hast verlässliche Wege, sie wieder zu erreichen (E-Mail, Abos, Follower, Partner).
Deshalb sollte deine Website nicht mit Farben, Schriftarten oder einer cleveren Hero-Formulierung beginnen. Sie sollte mit einer Entscheidung starten: welche Aufgabe soll die Seite übernehmen?
Die eigentliche Aufgabe der Website
Die meisten gründergeführten Seiten müssen eine (oder zwei) primäre Aufgaben erfüllen:
- Deine Zielgruppe vergrößern (insbesondere E-Mail-Abonnenten)
- Verkaufen (Kurse, Beratung, Produkte, Mitgliedschaften)
- Partner anziehen (Sponsoring, Affiliates, Kooperationen)
- Glaubwürdigkeit aufbauen (Proof, Presse, Testimonials, klare Positionierung)
Wenn die Aufgabe klar ist, werden Design-Entscheidungen einfacher: jede Seite unterstützt diese Aufgabe oder sie verdient keinen Platz in der Navigation.
Unterstütze die Kanäle, die du tatsächlich nutzt
Deine Seite sollte die Kanäle verbinden, in denen deine Marke bereits lebt, damit Besucher wählen können, wie sie dir folgen:
- Newsletter
- Podcast
- YouTube
- Social-Profile (die 1–2, auf denen du regelmäßig postest)
Eine gute Regel: Setze keine Icons für Plattformen, die du nicht pflegst. Tote Links reduzieren stillschweigend das Vertrauen.
Wähle Erfolgsmessgrößen, bevor du ein Wort schreibst
Definiere, was „funktioniert“ in messbaren Begriffen bedeutet. Beispiele:
- E-Mail-Abonnentenwachstum pro Monat
- Discovery-Calls oder Buchungen pro Monat
- Partnerschaftsanfragen (oder Media-Kit-Downloads)
- Produkt- oder Mitgliedschaftsverkäufe
Wenn du diese Kennzahlen hast, fällt es leichter zu entscheiden, was auf der Homepage prominenten Raum verdient – und was einen Klick tiefer leben kann (z. B. /media-kit oder /work-with-me).
Kläre deine Perspektive und Content-Säulen
Eine gründergeführte Medienmarke wächst, weil Menschen deinen Angle wiedererkennen, nicht weil du ein Thema abdeckst. Deine Website sollte diese Perspektive innerhalb von Sekunden deutlich machen: was du glaubst, wen du bedienst und was Leser als Nächstes erwarten können.
Schreibe eine positioning-Formel in einem Satz
Halte es einfach und spezifisch:
Ich helfe [wer] dabei, [Ergebnis] zu erreichen, indem ich [dein POV / Methode] anwende.
Beispiele:
- „Ich helfe neuen Führungskräften, ruhigere Teams zu führen, indem ich Hustle-Gewohnheiten durch einfache Betriebsabläufe ersetze.“
- „Ich helfe bootstrapped Gründern, Marketing zu liefern, das menschlich wirkt, nicht spammy.“
Diese Aussage wird zum Rückgrat für deinen Homepage-Hero, die Eröffnung der About-Seite und den Signup-Text deines Newsletters.
Wähle 3–5 Content-Säulen (und ein klares Versprechen für jede)
Content-Säulen sind keine Kategorien für deine Bequemlichkeit – sie sind Versprechen an dein Publikum. Wähle 3–5 Säulen, auf die du in den nächsten 6–12 Monaten realistisch veröffentlichen kannst.
Für jede Säule definiere:
- Was sie abdeckt (ein Satz)
- Für wen sie ist (ein Publikumsegment)
- Das Ergebnis (was sich für sie ändert)
Wenn ein Thema nicht zu einer Säule passt, gehört es nicht auf die Seite (oder es landet in einem privaten Notizbereich, nicht im öffentlichen Feed).
Entschiede deine Markenstimm-Regeln
Klinge wie ein Gründer, nicht wie eine Broschüre. Schreibe ein paar Unverrückbarkeiten auf:
- Nutze klare Sprache; erkläre Abkürzungen einmal
- Bevorzuge kurze Sätze und konkrete Beispiele
- Definiere Ton-Grenzen (z. B. „direkt, aber freundlich“, „keine Herabsetzung der Konkurrenz“, „keine Hype-Wörter")
Sammle Vertrauensnachweise frühzeitig
Schon bevor du ein großes Publikum hast, kannst du Vertrauen aufbauen. Lege einen leichten Ordner an mit:
- Einer prägnanten Gründer-Bio (50–150 Wörter)
- Ergebnissen (Zahlen, Vorher/Nachher-Geschichten, Screenshots)
- Presse-Erwähnungen oder Podcast-Links (falls vorhanden)
- Testimonials, Replies oder Empfehlungen (wenn verfügbar)
Diese Elemente verwendest du wieder auf About, Media-Kit und Newsletter-Landingpages – ohne jedes Mal neu zu schreiben.
Kenne dein Publikum und ihren nächsten Schritt
Eine gründergeführte Medienmarke-Website ist nicht „für alle“. Sie ist eine Reihe klarer Pfade für spezifische Menschen mit einer konkreten Absicht. Triffst du diese Absicht richtig, werden Seiten, Texte und Conversion viel leichter.
Identifiziere deine primären Zielgruppen
Die meisten Creator- und Personal-Brand-Websites dienen einer Mischung aus:
- Leser/Hörer/Zuschauer, die dein bestes Werk wollen und einen Grund suchen, zurückzukehren
- Kunden, die prüfen, ob sie dich engagieren wollen (und wie die Zusammenarbeit aussieht)
- Sponsoren/Partner, die Reichweite, Audience-Fit und einen einfachen nächsten Schritt wollen
- Presse, die nach glaubwürdigem, zitierfähigem Kontext sucht (Bio, Fotos, Links, frühere Berichterstattung)
Du brauchst nicht für jede Gruppe eine eigene Website – sorge nur dafür, dass sich jede Gruppe innerhalb von Sekunden identifizieren kann.
Mappe Fragen, Einwände und den „Ja“-Moment
Schreibe für jede Zielgruppe die 3–5 wichtigsten Fragen auf, die sie sich still stellen.
Beispiele:
- Leser: „Ist das für mich?“ „Wo fange ich an?“
- Kunden: „Was lieferst du wirklich?“ „Gibt es Beweise/Ergebnisse?“
- Sponsoren: „Wen erreichst du?“ „Welche Optionen und typische Preise gibt es?“
Liste dann wahrscheinliche Einwände (zu teuer, unklare Nische, inkonsistente Veröffentlichungen) und entscheide, welches Seitenelement sie ausräumt: eine kurze Positionierung, ein Sample aktueller Arbeit, eine einfache Prozess-Erklärung oder ein /media-kit.
Bestimme die primäre Call-to-Action für jede Zielgruppe
Wähle einen „nächsten Schritt“ pro Zielgruppe und wiederhole ihn konsistent: Abonnieren (Newsletter), Termin buchen, Partner/Sponsor, Presseanfragen. Sekundäre Links sind in Ordnung, aber vermeide konkurrierende Buttons.
Barrierefreiheit + Mobile-First-Annahmen
Geh davon aus, dass die meisten Menschen dich mobil treffen. Verwende gut lesbare Schriftgrößen, starken Kontrast, beschreibende Linktexte und große Buttons, die sich gut antippen lassen. Ergänze klare Überschriften, damit deine Seite für alle funktioniert – und dein bestes Material leicht zu finden ist.
Wähle die richtigen Seiten und die Navigation
Die Seiten und die Navigation deiner Seite sind die „Karte“. Wenn die Karte unklar ist, abonnieren, lesen oder Kontakt aufnehmen Leute nicht – auch wenn der Inhalt großartig ist.
Beginne mit einer kleinen Auswahl Kernseiten
Die meisten gründergeführten Medienmarken funktionieren am besten mit einem schlanken Rückgrat:
- Home: Eine schnelle Antwort auf „Was ist das, und für wen ist es?“ plus eine primäre CTA.
- About: Deine Geschichte und Glaubwürdigkeit, menschlich geschrieben (ideal mit einem klaren „warum abonnieren“-Abschnitt).
- Subscribe: Eine eigene Seite, die erklärt, was Leute bekommen, wie oft und mit dem Anmeldeformular.
- Content Hub: Eine durchsuchbare Bibliothek deiner Texte/Podcasts/Videos (Kategorien, beliebte Beiträge, aktuelle Beiträge).
- Contact: Eine einfache Möglichkeit, dich zu erreichen (mit Hinweisen, worauf du antwortest).
Wenn du diese bereits hast, kannst du später erweitern, ohne alles zu zerschlagen.
Optionale Seiten nur hinzufügen, wenn sie eine echte Aufgabe erfüllen
Optionale Seiten sind hilfreich, aber nur, wenn sie Verwirrung reduzieren:
- Work with me: Klare Angebote, Ergebnisse und ein leichter Intake-Link.
- Media kit / Partnerships: Audience-Snapshot, Platzierungsoptionen, frühere Partner und eine direkte Anfrage-CTA (z. B.
/media-kit). - Start here: Gut, wenn du viel veröffentlichst – pinne dort deine besten Werke und leite neue Leser.
- FAQ: Nützlich, wenn du in E-Mails immer wieder dieselben Fragen beantwortest.
Halte die Navigation konsistent – und wähle eine primäre CTA
Strebe 5–7 Top-Level-Links an, in derselben Reihenfolge auf jeder Seite. Platziere deine primäre CTA im Header – für die meisten Creator ist das Abonnieren – und lasse alles andere dieses Ziel unterstützen.
Wenn du eine sekundäre Aktion möchtest (wie „Kontakt“), halte sie unauffälliger (Footer oder einfacher Textlink).
Als Standard: Home, Start Here, Content, About, Subscribe – mit Subscribe als Hauptbutton.
Gliedere jede Seite: Was sie enthalten muss
Eine gründergeführte Medienmarken-Website funktioniert am besten, wenn jede Seite eine Aufgabe hat. Bevor du ein Wort schreibst, entscheide, wie Erfolg für diese Seite aussieht: abonnieren, Termin buchen, Ressource herunterladen oder einfach verstehen, wofür du stehst.
Home: Klarheit + Vertrauen in 10 Sekunden
Deine Startseite ist keine Biografie. Sie ist ein Versprechen.
Beinhaltet:
- Was du tust (ein Satz, klare Sprache)
- Für wen es ist (nenne den Leser, nicht nur deine Credentials)
- Proof (Logos, Zahlen, nennenswerte Ergebnisse, kurze Testimonials)
- Eine klare CTA (meist „Abonnieren“ oder „Start here“, nicht fünf Buttons)
Wenn du mehrere Angebote hast, halte sie sekundär und unterhalb des Folds, damit der erste Eindruck fokussiert bleibt.
About: Die Gründer-Story, die Vertrauen verdient
Deine About-Seite sollte beantworten: „Warum du, und warum jetzt?“ Erzähle die Geschichte so, dass sie dem Leser dient.
Behandle:
- Den Moment, in dem du von diesem Thema besessen wurdest
- Die Erfahrung, die deine Perspektive glaubwürdig macht (ohne Lebenslauf im Volltext)
- Was Leute von deinem Content erwarten können (Frequenz, Themen, Ton)
Beende mit einem einfachen nächsten Schritt (z. B. /subscribe oder /start-here).
Start Here: Dein bestes Material, nach Ergebnis organisiert
Diese Seite ist eine Abkürzung für neue Leser. Kuratiere deine Top 5–10 Stücke und ordne sie nach Problem oder gewünschtem Ergebnis (nicht nach Datum).
Für jedes Stück füge einen Satz hinzu, für wen es ist und was sie bekommen. Wenn du einen Newsletter anbietest, platziere ein Opt-in in der Mitte und am Ende der Seite.
Partnerships / Media Kit: Mache das „Ja“ einfach
Marken und Podcasts wollen schnelle Klarheit. Deine Media-Kit-Seite sollte übersichtlich und spezifisch sein.
Beinhaltet ein Audience-Snapshot (wer sie sind + Kernzahlen), deine Partnerschaftsformate (Sponsor-Slots, Workshops, Interviews), ein paar Beispiele und eine einzelne Anfrage-CTA (Link zu /contact oder ein kurzes Formular).
Tipp: Füge ein „zuletzt aktualisiert“-Datum hinzu, damit es frisch wirkt.
Schreibe Website-Texte, die nach dem Gründer klingen
Gründergeführte Medienmarken gewinnen durch Vertrauen. Dein Website-Text sollte sich anfühlen wie ein Gespräch mit dir – nicht wie eine generische Markenstimme, die auch jemand anderes haben könnte.
Führe mit Klarheit, nicht mit Cleverness
Headlines sollten den Wert in klarer Sprache nennen. Wenn ein neuer Besucher nicht in fünf Sekunden erklären kann, was du tust, arbeitet dein Text gegen dich.
Beispiele für klare Headline-Pattern:
- „Wöchentliche Essays über den Aufbau eines ruhigen, profitablen Kreativ-Business.“
- „Forschungsbasierte Notizen zu Produkt, Marketing und Aufmerksamkeit.“
Nutze eine einfache Seitenformel
Für die meisten Seiten hält dich diese Struktur fokussiert und macht die Entscheidung des Lesers einfach:
Versprechen → Proof → Beispiele → CTA
- Versprechen: Was sie bekommen.
- Proof: Warum du es wert bist (Ergebnisse, Erfahrung, Presse, Audience).
- Beispiele: 3–6 repräsentative Stücke (Ausgaben, Posts, Interviews).
- CTA: Eine Aktion (abonnieren, lesen, anfragen).
Schreibe die Gründer-Bio in zwei Längen
Erstelle eine kurze Bio (50–80 Wörter) für Header, Sidebars und dein /media-kit. Dann schreibe eine längere Version für die About-Seite.
Kurz-Bio-Template:
„Hi, ich bin [Name]. Ich schreibe [was] für [wen], die [Ergebnis] wollen. Zuvor habe ich [glaubwürdiger Nachweis]. Hol dir die nächste Ausgabe jeden [Rhythmus].“
Bereite wiederverwendbare Snippets vor
Behalte diese in einem Dokument, damit du sie konsistent auf Seiten einfügst:
- Content-Beschreibung: ein Satz, was du veröffentlichst und wie oft
- Mission: warum du veröffentlichst (ein Satz, keine Slogans)
- Sponsorship-Blurb: wer dein Publikum ist + was Partner erwarten können + Link zu
/media-kit
Wenn du unsicher bist, lies deinen Entwurf laut. Wenn du es nicht im Podcast sagen würdest, schreibe es neu.
Gestalte deinen Content-Hub für Entdeckung
Eine gründergeführte Medienmarke wächst durch wiederholte Entdeckung: Menschen finden ein starkes Stück, verstehen, wofür du stehst, und wissen genau, wo es weitergeht. Dein Content-Hub macht diese Reise offensichtlich.
Wähle deine primären Inhaltstypen (und bleib dabei)
Entscheide, was du am häufigsten veröffentlichst und gestalte darum herum. Für viele Creator ist das eine Mischung aus:
- Essays oder Blogposts
- Podcast-Episoden
- YouTube-Videos
- Fallstudien oder „How we did it“-Breakdowns
Wähle 1–2 primäre Typen, die prominent gezeigt werden, und behandle alles andere als unterstützend. Das hält Homepage und Archive sauber und trainiert Besucher auf ein konsistentes Format.
Kategorien und Tags: weniger, klarer, besser
Deine Kategorien (oder „Themen“) sollten zu deinen Content-Säulen passen – nicht zu trendigen Themen oder Einzelexperimenten. Beschränke Kategorien auf eine kleine Anzahl (gewöhnlich 3–6), damit sich Menschen schnell selbst auswählen können.
Verwende Tags sparsam für hilfreiche sekundäre Gruppierungen (Tools, Branchen, Frameworks). Wenn du jede Woche einen neuen Tag hinzufügst, baust du Unordnung, nicht Navigation.
Baue „Best of“-Pfade für neue Leser
Die meisten Besucher starten nicht beim neuesten Beitrag – sie starten da, wo geteilt wurde. Füge kuratierte Sammlungen wie „Start Here“, „Most Popular“ oder „Best for Founders“ hinzu, damit sie einen sicheren nächsten Klick haben.
Ein einfacher Ansatz:
- Eine
/start-here-Seite, die deine Säulen erklärt und auf 5–10 Eckstücke verweist - Einen „Best of“-Bereich auf der Homepage und im Inhaltsindex
Mach den nächsten Schritt unmöglich zu übersehen
Entdeckung sollte irgendwohin führen. Plane interne Links in jedem Beitrag zu deinen Schlüsselzielen – besonders zu /subscribe und /start-here.
Wenn du eine große Bibliothek hast, füge Suche hinzu. Ab einem gewissen Archivpunkt ist das keine Nice-to-have-Funktion mehr.
Baue deine E-Mail-Abonnentenmaschine
Deine E-Mail-Liste ist der Kanal, dem du ohne Algorithmus und ohne Raten vertrauen kannst. Behandle deine Website als Ort, an dem flüchtige Leser zu Abonnenten werden.
Wähle ein klares Signup-Versprechen
Wähle ein einziges Hauptangebot und formuliere es als Newsletter-Versprechen, nicht als zufälliges Freebie. Gute Versprechen klingen wie: „Ein 5‑minütiger Wochenbrief zu X“, „Behind-the-scenes-Lektionen beim Aufbau von Y“ oder „Eine umsetzbare Idee jeden Dienstag."
Sei spezifisch genug, dass Menschen schnell zustimmen, und breit genug, dass du es nicht in einem Monat überwindest.
Platziere Signup-Blöcke dort, wo Entscheidungen fallen
Die meisten Besucher scrollen nicht bis zum Footer. Platziere Anmeldegelegenheiten an ein paar natürlichen Stellen:
- Ein Header-CTA (ein klarer Button wie „Abonnieren")
- Ein Block mitten auf wichtigen Seiten (Homepage, About, Pillar-Artikel)
- Eine Anmeldung am Ende jedes Beitrags
- Exit-Intent (optional), wenn es zum Ton passt und nicht aufdringlich wirkt
Nutze konsistente Texte über alle Blöcke, damit Leser nicht neu interpretieren müssen, was sie bekommen.
Verwende eine Dankeseite, die die Beziehung voranbringt
Leite nach der Anmeldung auf eine dedizierte Dankeseite mit nächsten Schritten: Newsletter teilen, deinem primären Social-Kanal folgen und 2–3 „Best of“-Beiträge lesen. Das ist auch ein guter Ort für einen Link zur Datenschutzerklärung (/privacy).
Erwartungen setzen (und Abmeldungen reduzieren)
Gib direkt neben dem Anmeldeformular die Basics an: Frequenz, Hauptthemen und eine kurze Datenschutz-Notiz („Kein Spam. Jederzeit abbestellbar."). Klare Erwartungen schaffen Vertrauen – und Vertrauen baut die Liste.
FAQ
Wofür sollte eine gründergeführte Medienmarken-Website zuständig sein?
Beginne damit, die primäre Aufgabe zu wählen:
- Wachsende Zielgruppe (meist E-Mail-Abonnenten)
- Verkaufen (Services/Produkte/Mitgliedschaften)
- Partner anziehen (Sponsoring/Affiliates)
- Glaubwürdigkeit aufbauen (Proof/Positionierung)
Mache dann jede Seite und jeden Navigationslink dafür verantwortlich, diesen Auftrag zu unterstützen.
Wie wähle ich die richtige Call-to-Action (CTA) für meine Seite?
Wähle für jede Zielgruppe eine primäre CTA und wiederhole sie konsequent.
- Leser: Abonnieren (link auf
/subscribe) - Kunden: Termin buchen (link auf
/work-with-me) - Partner: Partner/Sponsor (link auf
/media-kit) - Presse: Presseanfragen (link auf
/contact)
Vermeide konkurrierende Buttons oberhalb des Folds; eine klare nächste Aktion gewinnt.
Was ist der schnellste Weg, meine Positionierung auf der Startseite zu klären?
Nutze eine einfache One-Liner-Formel:
“Ich helfe [wer] dabei, [Ergebnis] zu erreichen, indem ich [dein POV/Methode] verwende.”
Setze Versionen davon in dein Home-Hero, in den ersten Absatz von /about und in den Anmelde-Text auf /subscribe, damit Besucher deine Perspektive in Sekunden verstehen.
Wie viele Content-Pillars sollte ich haben und wie definiere ich sie?
Wähle 3–5 Säulen, auf die du in den nächsten 6–12 Monaten realistisch regelmäßig veröffentlichen kannst. Für jede Säule definiere:
- Was sie abdeckt (1 Satz)
- Für wen sie gedacht ist (ein Zielsegment)
- Das Ergebnis (was sich für die Person ändert)
Wenn ein Thema nicht in eine Säule passt, sollte es keine Hauptkategorie auf der Seite werden.
Welche Seiten braucht eine gründergeführte Medienmarken-Website mindestens?
Beginne schlank mit:
- Home
- About
- Subscribe
- Content Hub (Posts/Podcast/Videos)
- Contact
Ergänze optionale Seiten nur, wenn sie Verwirrung reduzieren (z. B. /start-here, /work-with-me, /media-kit, /faq). Halte die Hauptnavigation bei etwa 5–7 Links.
Was sollte ich auf einer Media-Kit- oder Partnerschaftsseite anbieten?
Mach sie übersichtlich und konkret:
- Zielgruppensnapshot (wer + wichtige Zahlen)
- Partnerschaftsformate (Sponsor-Slots, Interviews, Workshops, Affiliates)
- Beispiele / frühere Partner (nur was du auch Unterstützung bieten kannst)
- Ein einziger Anfrageweg (Link zu
/contactoder ein kurzes Formular)
Füge ein „zuletzt aktualisiert“-Datum hinzu, damit die Seite aktuell wirkt.
Wie verwandle ich Webseiten-Besucher in Newsletter-Abonnenten?
Behandle die Website als Abo-Maschine:
- Ein klares Newsletter-Versprechen (Frequenz + Inhalt)
- Ein Header-CTA zu
/subscribe - Anmeldeblöcke an Entscheidungsstellen (Startseite, About, mittig im Artikel, Ende von Posts)
- Eine Dankeseite, die auf 2–3 „Best of“-Stücke und
/start-hereverweist
Stelle Erwartungen neben dem Formular klar, um Abmeldungen zu reduzieren.
Wie sollte ich meinen Content-Hub strukturieren, damit Leute mehr entdecken?
Gestalte um die Formate, die du am häufigsten veröffentlichst:
- Hebe 1–2 primäre Inhaltsformate hervor
- Begrenze Kategorien auf 3–6, die zu deinen Säulen passen
- Verwende Tags sparsam
- Ergänze kuratierte Pfade wie „Start Here“ und „Most Popular"
Verlinke in jedem Beitrag intern auf /subscribe und /start-here.
Welche SEO-Arbeit ist für eine gründergeführte Medienmarken-Website am wichtigsten?
Konzentriere dich auf schnell umsetzbare Grundlagen:
- Ein primäres Keyword/Intent pro Seite
- Klare Title-Tags und Meta-Beschreibungen
- Saubere, stabile URLs (z. B.
/about,/subscribe,/media-kit) - Ein H1 pro Seite, dann H2/H3, die echte Fragen abbilden
- Starke interne Verlinkung zwischen Schlüssel-Seiten
Mehrere Suchintents auf einer Seite verwässern meist die Relevanz.
Woran erkenne ich, ob meine Website funktioniert, und was sollte ich zuerst verbessern?
Messe den Funnel, nicht nur Traffic:
- Einstiegsseiten → Abonnement-Rate
- Kontakt-/Buchungsaktionen
- Partner-Anfragen oder Klicks auf das Media-Kit
Führe einen einfachen monatlichen Zyklus durch:
- Verbessere die Texte auf den wichtigsten Einstiegsseiten.
- Optimiere eine CTA (Text/Platzierung/Angebot).
- Füge interne Links von stark frequentierten Beiträgen zu deinem besten nächsten Schritt hinzu.
Kleine Anpassungen haben oft eine größere Wirkung als ein Redesign.