Erfahre, wie du eine hochkonvertierende Website für ein produktisiertes Service‑Angebot erstellst: Positionierung, Pakete, Preise, Nachweise, Onboarding und die Seiten, die du zum Start brauchst.

Ein produktisiertes Service-Angebot ist eine Dienstleistung, die in ein klares, wiederholbares „Produkt“ verwandelt wurde: definierter Umfang, fester (oder einfacher) Preis, standardisierter Prozess und vorhersehbares Ergebnis. Statt kundenspezifischer Angebote verkaufst du ein Paket.
Für ein produktisiertes Angebot ist deine Website nicht nur eine Broschüre – sie ist das zentrale Vertriebsinstrument. Sie muss erklären, was du tust, für wen es ist, was es kostet und was passiert, nachdem jemand auf „kaufen“ oder „buchen“ klickt, ohne dass lange E‑Mail-Fäden nötig sind.
Du brauchst keine riesige Seite mit Dutzenden Unterseiten. Du brauchst eine kleine Anzahl an Seiten, die die Fragen des Käufers schnell beantworten und Unsicherheit beseitigen:
Wenn eine Website für ein produktisiertes Angebot funktioniert, erfüllt sie drei Aufgaben gleichzeitig: positioniert das Angebot, präqualifiziert den Käufer und führt ihn zur einen nächsten Aktion.
Am Ende dieses Artikels kannst du:
Bei einer Website, die ein produktisiertes Angebot verkauft, schlägt Klarheit Kreativität. Besucher sollten innerhalb von Sekunden wissen: wem du hilfst, was du lieferst und warum es für ihre Situation passt. Wenn das klar ist, werden Preise, Pakete und Calls-to-Action viel leichter akzeptiert.
Beginne damit, eine spezifische Käuferschaft und ein konkretes Problem zu wählen. „Kleine Unternehmen“ ist zu breit; „selbstständige Buchhaltungs‑Kanzleien“ ist klarer. „Marketing-Hilfe“ ist vage; „monatliche LinkedIn-Inhalte, die eingehende Leads generieren“ ist konkret.
Ein hilfreicher Prompt:
Verwende einen Ein-Satz, den du oben auf der Homepage platzierst und auf der Site wiederverwendest:
Ich helfe [wem], [Ergebnis] in/innerhalb von [Zeitraum] zu erreichen, indem ich [Dienstleistung] liefere.
Beispiele:
Nimm einen Zeitrahmen nur auf, wenn du ihn verlässlich einhalten kannst.
Ein klares „Nein“ auf deiner Website reduziert falsche Leads und Support‑Mails. Füge eine kurze „Nicht passend, wenn…“-Notiz oder eine kleine Liste hinzu:
Das schützt dein Delivery‑Modell und gibt den richtigen Käufern mehr Vertrauen.
Eine Website für ein produktisiertes Angebot sollte Menschen zu einer klaren nächsten Handlung führen. Wenn Besucher herausfinden müssen, was zu tun ist, verlassen sie die Seite – oder sie schreiben dir Fragen, die die Website eigentlich beantworten könnte.
Wähle die Aktion, die zum Kaufprozess deines Angebots passt:
Wenn du dich entschieden hast, verwende diese Beschriftung überall auf der Site (Header, Hero, mittig, Footer). Sekundäre CTAs sind okay, dürfen aber visuell nicht konkurrieren.
Die meisten Erstbesucher benötigen dieselbe Abfolge von Antworten. Ein sauberer Pfad sieht oft so aus:
Homepage → Angebot → Nachweise → Preise → CTA
In der Praxis:
Du musst das nicht in einen komplizierten Funnel pressen. Du ordnest Seiten so an, dass ein Besucher „Ja“ sagen kann, ohne zehn Tabs zu öffnen.
Wenn etwas die primäre CTA nicht unterstützt, erwäge, es zu entfernen – zumindest zum Start.
Häufige Kandidaten zum Entfernen oder Zurückstufen:
Wenn du später einen Blog für SEO brauchst, halte ihn erreichbar, aber nicht prominent (z. B. im Footer). Deine Top‑Navigation sollte wie eine geführte Route wirken, nicht wie ein Verzeichnis.
Für Beispiele schlanker Navigation und layouts mit hoher Kaufabsicht siehe /blog/core-page-list.
Eine Website für ein produktisiertes Angebot funktioniert am besten, wenn sie klein, offensichtlich und schnell zu überfliegen ist. Jede zusätzliche Seite ist eine weitere Chance, dass ein Besucher sich verliert, zögert oder dir Fragen per E‑Mail schickt, die du schon beantwortet hast.
1) Homepage
Deine Homepage sollte sofort drei Fragen beantworten: für wen ist es, was lieferst du, und warum kann man dir vertrauen. Füge eine klare primäre Call‑to‑Action (CTA) über der Falz hinzu (z. B. „Pakete ansehen“ oder „Termin buchen“) und wiederhole sie unten.
2) Angebotsseite (Service‑Landingpage)
Das ist die „Was du bekommst“-Seite. Erläutere, was enthalten ist, deine typische Zeitleiste und – ebenso wichtig – deine Grenzen (was nicht enthalten ist, Anzahl Revisionen, Kommunikationsfenster). Ein einfaches „So funktioniert’s“-Segment reduziert Sales‑Calls und setzt Erwartungen.
3) Preis‑Seite
Ermögliche einfachen Vergleich: 2–4 Pakete, jeweils mit „Für wen geeignet“, Haupt‑Deliverables, Lieferzeit und dem nächsten Schritt (Checkout, Buchung oder Zugang anfordern). Füge ein kleines FAQ direkt auf der Preis‑Seite hinzu, um Reibung am Entscheidungs‑Punkt zu reduzieren.
4) Nachweis‑Seite
Sammle Social Proof an einem Ort: Testimonials, kurze Fallstudien und Beispiele/Proben. Verlinke von Homepage und Preis‑Seite darauf, wenn Besucher Bestätigung brauchen.
5) Kontakt / Buchung + Danke
Eine Seite zum Starten (buchen, bezahlen oder bewerben) und eine einfache Danke‑Seite, die bestätigt, was als Nächstes passiert. Die Danke‑Seite ist auch ein guter Ort, um Onboarding‑Schritte oder ein Intake‑Formular zu verlinken.
Füge Seiten wie „Über uns“ oder „Blog“ nur hinzu, wenn sie aktiv zur Konversion beitragen – oder du einen klaren Plan zur Pflege hast.
Deine Homepage hat eine Aufgabe: der richtigen Person innerhalb von Sekunden zu helfen zu verstehen, was du tust und was danach passiert. Wenn sie dein Angebot entschlüsseln muss, geht sie weiter und schaut sich andere Optionen an.
Deine Überschrift sollte Besuchern für wen es ist und was sie bekommen in einfacher Sprache sagen.
Beispielstruktur:
Vermeide clevere Taglines. Klarheit schlägt Persönlichkeit oben auf der Seite.
Direkt unter der Überschrift füge ein paar Stichpunkte ein, die schnell Zweifel ausräumen. Ziel: Deliverables, Zeithorizont und dein Differenzierungsmerkmal.
Zum Beispiel:
Das ist nicht der Ort für einen langen Lebenslauf. Es ist der Ort für kaufrelevante Details.
Oberhalb der Falz nutze eine starke Call‑to‑Action und mach klar, was beim Klick passiert.
Gute primäre CTAs:
Wiederhole die gleiche CTA nach wichtigen Abschnitten (Paket‑Vorschau, Nachweise, Prozess). Konsistenz reduziert Entscheidungs‑Müdigkeit.
Ein einfacher Qualifikationsblock spart Zeit und lässt Käufer sich verstanden fühlen.
Für wen kann Teamgröße, Stage oder Use‑Case erwähnen. Nicht für kann unpassende Erwartungen höflich ausschließen (z. B. „nicht für laufende Strategieberatung“ oder „nicht für Multi‑Brand‑Organisationen“).
Dieser Block reduziert Pre‑Sales‑E‑Mails und erhöht die Qualität der Anfragen.
Ein produktisiertes Angebot funktioniert, wenn ein Käufer sein Problem schnell mit einem klaren Paket abgleichen kann – ohne Scope auf einem Call auszuhandeln. Deine Website sollte die Wahl offensichtlich machen: „Das ist die Option für mich.“
Setze auf wenige Stufen mit klaren, outcome‑orientierten Namen, keine internen Aufwand‑Bezeichnungen. Beispiele: „Launch Copy“, „Conversion Refresh“ oder „Monthly Content System“ sind leichter verständlich als „Silber / Gold / Platin“. Jedes Paket sollte beantworten: Was habe ich, wenn es fertig ist?
Paketseiten konvertieren besser, wenn Grenzen sichtbar sind. Zeige, was enthalten ist (Deliverables), und füge eine kurze „Nicht enthalten“-Sektion hinzu, um falsche Erwartungen zu vermeiden.
Das ist nicht dazu gedacht, streng zu wirken – es schützt einen vorhersehbaren Prozess.
Menschen kaufen Vertrauen. Füge ein paar konkrete Angaben zu jeder Stufe hinzu:
Wenn dein Service von Kundeneingaben abhängt, sag, was du brauchst und bis wann (Briefing, Assets, Freigaben).
Add‑Ons können den durchschnittlichen Bestellwert erhöhen, aber nur, wenn sie einfach bleiben. Begrenze dich auf wenige, leicht verständliche Optionen (z. B. „Extra Seite“, „Rush Delivery“, „Zusätzliche Revisionsrunde“). Wenn Add‑Ons ein individuelles Angebot brauchen, sind es keine echten Add‑Ons – halte sie aus dem Paket‑Menü fern.
Eine Preis‑Seite ist nicht der Ort, um deine Kosten zu rechtfertigen – sie hilft dem richtigen Käufer, „Ja“ zu sagen, ohne drei E‑Mails, um zu verstehen, was er kauft.
Wenn dein Angebot produktisiert ist, zeige die Preise offen. Liste jedes Paket mit einer kurzen „Für wen geeignet“-Zeile, dem genauen Deliverable und der Lieferzeit. Halte die Seite gut überfliegbar: Besucher sollten den Unterschied zwischen den Optionen in unter einer Minute verstehen.
Wenn du wirklich nicht vorherpreisbar bist, erkläre, wie Angebote entstehen und welche Faktoren den Endpreis beeinflussen. Wähle aber einen klaren Ansatz und bleib dabei, damit du niemanden verwirrst.
Mach den ersten Schritt unübersehbar. Erläutere, ob es sich um:
Füge unter jedem Paket eine klare CTA hinzu (z. B. „Mit Standard starten“ oder „Pro abonnieren“). Wenn der Checkout extern stattfindet, erkläre, was nach dem Klick passiert.
Risikominderer verringern Zögern bei sichtbaren Preisen. Beispiele:
Formuliere klar und verlinke zu Details, statt sie im Kleingedruckten zu verstecken.
Verlinke /pricing in der Hauptnavigation und weise von wichtigen CTAs auf sie hin. Wenn jemand kaufen will, sollte der schnellste Weg immer offensichtlich sein.
Social Proof ist der „stille Abschluss“ auf einer Website für produktisierte Dienste. Da dein Angebot standardisiert ist, wollen Käufer Bestätigung, dass dasselbe Versprechen auch für sie gilt – ohne langen Sales‑Call.
Nutze kurze Testimonials, die die unausgesprochenen Fragen des Käufers beantworten: Wird das funktionieren? Wird es schnell sein? Ist die Zusammenarbeit einfach? Priorisiere Zitate, die Ergebnisse, Geschwindigkeit und die Zusammenarbeit erwähnen. Halte jedes Zitat kurz: ein bis drei Sätze, Name, Rolle und – wenn möglich – das Unternehmen. Eine einzige realistische Detailangabe macht es glaubwürdig („in 48 Stunden geliefert“, „Revisionen von 6 auf 2 reduziert“, „Anmeldungen erhöht“).
Füge 2–4 Mini‑Case‑Studies hinzu, die einem einfachen Bogen folgen:
Kurz und prägnant (120–180 Wörter) ist oft wirkungsvoller als lange Texte, weil es leichter zu überfliegen ist.
Zeig Beispiele, aber füge Kontext hinzu, damit Besucher das Werk verstehen, nicht nur das Bild: was geliefert wurde, welche Einschränkungen es gab und was sich danach verändert hat. Wenn du keine Kundenarbeit teilen kannst, erstelle „sanierte“ Beispiele oder ein Demo‑Projekt, das dein typisches Paket widerspiegelt.
Logos helfen, aber nur, wenn du Erlaubnis hast und es korrekt ist. Wenn unsicher, nutze Klartext‑Kundennamen oder Kategorien („Series‑A‑Fintech“, „lokale Klinik“), um ehrlich zu bleiben und trotzdem Vertrauen aufzubauen.
Menschen kaufen nicht nur das Deliverable – sie kaufen die Erfahrung, es zu erhalten. Ein klarer Onboarding‑Ablauf reduziert Zögern, verhindert Missverständnisse und verringert Rückfragen per E‑Mail.
Erläutere, was unmittelbar nach Checkout oder Terminbuchung passiert. Halte es einfach und chronologisch:
Füge Zeiterwartungen zu jedem Schritt hinzu (z. B. „Eingangsangaben: ~10 Minuten“ oder „Erster Entwurf in 3 Werktagen“). Klarheit hier kann den Unterschied zwischen „Ich überlege noch“ und „Los geht’s“ ausmachen.
Das Intake‑Formular sollte wie eine hilfreiche Checkliste wirken, nicht wie Hausaufgaben. Frage nur das, was du wirklich brauchst, um zu starten:
Wenn fehlende Infos den Fortschritt blockieren, sag das offen: „Arbeit beginnt, sobald Zugänge + Assets vorliegen.“
Definiere, wie ihr zusammenarbeitet: Antwortzeit (z. B. 1 Werktag), Meeting‑Rhythmus (keine / wöchentlich / nur Kickoff) und Status‑Updates (z. B. freitags per E‑Mail oder Updates in einem geteilten Dokument).
Wenn dein Prozess mehr Details braucht, verlinke auf eine eigene Seite wie /onboarding, damit Käufer sie ohne E‑Mail‑Suche einsehen können.
Ein gutes FAQ verwandelt „schnelle Fragen“ in entschlossene Käufer. Es ist auch der Ort, an dem du still Erwartungen setzt, damit Projekte reibungslos laufen und Support überschaubar bleibt.
Beginne mit den Entscheidungshindernissen:
Bleib spezifisch. „In der Regel schnell“ ist vage; „2 Werktage pro Anfrage“ ist klar.
Produktisierte Angebote funktionieren, wenn Anfragen standardisiert sind. Definiere Begriffe in einfacher Sprache:
Das reduziert Nachfragen und schafft Vertrauen:
Beende das FAQ mit einem kurzen Hinweis, der auf deine primäre Aktion zurückführt.
Noch unsicher? Wenn du bereit bist, loszulegen, gehe zu /pricing, um ein Paket zu wählen. Wenn du erst die Passung prüfen willst, buche über dieselbe Seite ein kurzes Intro‑Gespräch.
SEO für eine solche Website dreht sich überwiegend um Klarheit. Du willst nicht für alles ranken – du willst für genau das Problem ranken, das du löst, und dann messen, ob Besucher den nächsten Schritt machen.
Starte mit einem Ziel‑Keyword pro Seite. Deine Homepage könnte auf „produktisiertes Service‑Angebot Website“ abzielen, während deine Angebotsseite eine engere Phrase wie „Service‑Landingpage für [deine Nische]“ nutzt. Halte jede Seite fokussiert, damit Google (und Menschen) sofort verstehen, worum es geht.
Nutze klare Überschriften und Struktur:
Halte URLs lesbar und vorhersehbar. Beispiele:
Du brauchst keinen großen Blog. Erstelle 1–3 unterstützende Beiträge, die Kaufabsicht und Einwände bedienen, z. B. „Ist ein produktisiertes Angebot das Richtige für dich?“ oder „Agentur vs. produktisiertes Angebot: Wo liegt der Unterschied?“ Verlinke diese Beiträge zurück zur Angebotsseite und zu /pricing.
Füge gezielte interne Links zwischen den Seiten ein, die Besucher vergleichen:
Richte Analytics so ein, dass die Aktionen gemessen werden, die zählen: Preis‑Seiten‑Ansichten, Klicks auf „Termin buchen“, Checkout‑Starts und Formular‑Abschlüsse. Baue ein einfaches Dashboard mit wöchentlichen Zahlen zu Traffic, Konversionsrate und den wichtigsten Lead‑Seiten – so kannst du das verbessern, was schon funktioniert.
Eine Website für ein produktisiertes Angebot braucht keinen komplizierten Tech‑Stack. Sie braucht eine Wartungsfreundliche Einrichtung, die manuellen Aufwand reduziert und es dem Kunden einfach macht, „Ja“ zu sagen und zu bezahlen.
Wähle einen Website‑Builder (Webflow, Squarespace) oder ein CMS (WordPress) basierend auf dem, was du leicht pflegen kannst.
Wenn du schneller starten willst und trotzdem echten, editierbaren Code möchtest, kann eine Vibe‑Coding‑Plattform wie Koder.ai helfen: sie generiert eine Produkt‑Service‑Website aus einfachem Chat, und du kannst Seiten wie /pricing und /onboarding iterativ anpassen, ohne alles neu zu bauen. Das ist besonders nützlich, wenn du ein React‑Frontend mit echtem Backend (Go + PostgreSQL) für Dinge wie Kundenportale, Buchungen oder Request‑Tracking willst.
Füge nur das Nötigste hinzu:
Wenn dein Angebot Vorauszahlung erfordert, platziere Checkout‑Links prominent auf Homepage und /pricing.
Mindestens: verbinde Formulare mit:
Hier bleibt dein Angebot „produktisiert“: weniger individuelle E‑Mails, weniger Ausnahmen.
Wenn du ein leichtes Kundenportal bauen möchtest (auch nur „Anfrage einreichen“ + Status‑Tracking), können Tools wie Koder.ai eine praktische Möglichkeit sein, diese Workflow schnell zu liefern – mit Exportoptionen für Source‑Code, Custom‑Domains und sicheren Rollbacks via Snapshots.
Vor dem Teilen der Site prüfe die Punkte, die Conversions killen:
Nach dem Livegang plane eine leichte monatliche Pflege: