Lerne, wie du eine Pitch‑Deck‑Website aufbaust: klare Story, Traktion und CTA — plus Texte, Design und Tools, um schnell zu starten und iterativ zu verbessern.

Eine Pitch‑Deck‑Website ist nicht „eure Startup‑Seite plus ein PDF“. Sie ist ein Deck‑Ersatz: ein einzelner Link, den du Investoren, Partnern und hochinteressierten Kunden schicken kannst und der dieselben Fragen beantwortet wie dein Deck — ohne zuerst ein Meeting zu brauchen.
Beginne damit, Publikum und gewünschtes Ergebnis zu benennen.
Wenn dein Hauptpublikum Investoren sind, sollte die Seite ihnen helfen, dich schnell zu qualifizieren: Problem, Lösung, Markt, Traktion, Team und Why now.
Eine pitch‑orientierte Website funktioniert am besten mit einem klaren „nächsten Klick“. Wähle eine primäre CTA und richte alles darauf aus:
Sekundäre Aktionen sind ok, sollten aber nicht mit dem Hauptpfad konkurrieren.
Nicht alles aus einem Deck gehört ins offene Web. Halte die öffentliche Version stark und sperre oder weglasse sensible Details wie Finanzen, Roadmap‑Details, Kundennamen/-logos unter NDA, Sicherheitsdetails oder Preisexperimente. Falls nötig, richte eine Investoren‑Seite mit einfachem Zugang ein.
Definiere, was „funktionieren“ bedeutet, bevor du live gehst: Conversion‑Rate für die CTA, Anzahl qualifizierter Leads, gebuchte Meetings und Investoren‑Antworten. Dann kannst du die Seite anhand von Daten, nicht Meinungen, verbessern.
Eine Pitch‑Deck‑Website funktioniert, wenn sie sich so anfühlt, als wäre sie für genau den Leser geschrieben, der gerade vor dir sitzt. Beginne damit, die Zielgruppen aufzulisten, an die du tatsächlich Links sendest — nicht „jeden“. Übliche Gruppen sind Investoren, Kunden, Partner, Bewerber und Presse.
Für jede Zielgruppe schreibe die fünf wichtigsten Fragen, die im echten Gespräch auftauchen. Entscheide dann, wo jede Antwort auf der Seite stehen wird. Das verhindert, dass eine Deck‑Ersatz‑Seite zur langen, generischen Startseite verkommt.
Beispielfragen:
Wenn verschiedene Zielgruppen unterschiedliche Beweise und CTAs benötigen, erstelle fokussierte Routen wie /investors und /customers. Halte die Navigation einfach: jede Route sollte die „Top‑Five“ beantworten, ohne dass Leute suchen müssen.
Entwerfe deine Sharing‑Flows früh:
Wenn du weißt, wer liest und was bestätigt werden soll, wird der Rest der Seite viel einfacher zu strukturieren und zu schreiben.
Ein Deck funktioniert, weil es Anfang, Mitte und Ende hat. Deine Website sollte sich genauso anfühlen — nur per Scroll statt per Folien. Ziel ist nicht, jedes Detail unterzubringen, sondern den Leser durch eine klare Abfolge zu führen, sodass er denken kann: „Ich hab’s verstanden."
Formuliere eine Geschichte ohne Jargon:
Halte jeden Abschnitt auf einen Hauptpunkt. Wenn du es nicht in einem Satz sagen kannst, sind es wahrscheinlich zwei Abschnitte.
Finde eine klare Zeile, die alles verankert: „Wir helfen X, Y zu tun, durch Z.“ Vermeide mehrere Taglines oder „auch für“‑Botschaften auf der Startseite. Das kannst du in unterstützenden Abschnitten ausbauen, aber oben auf der Seite sollte nichts miteinander konkurrieren.
Erstelle:
Wenn die Scroll‑Version viel länger wird, driftest du in ein Memo.
Mach aus jedem Story‑Beat eine eigene Website‑Sektion. So vermeidest du das Problem vieler Homepages: tolles Design, verstreute Aussage. Wenn du neuen Inhalt hinzufügst, frag: Welchen Beat stärkt das? Stärkt es keinen, gehört es auf eine eigene Seite (oder gar nicht).
Deine Pitch‑Deck‑Website sollte sich wie ein geführtes Gespräch anfühlen: klar, geordnet und gut zu überfliegen. Die erste Entscheidung ist, ob dieses Gespräch auf eine Seite passt oder ein kleiner Seitenverbund nötig ist.
Wähle eine One‑Page, wenn das Produkt einfach zu erklären ist, die Fragen der Käufer/Investoren vorhersehbar sind und dein Ziel hauptsächlich „verstehen → vertrauen → Kontakt“ ist. Eine einzelne Scroll‑Story reduziert Reibung und hält die Aufmerksamkeit.
Wähle eine kleine Site, wenn du mehrere Zielgruppen unterstützen musst (Investoren + Kunden + Bewerber), dein Produkt echte Komplexität hat (Workflows, Integrationen, Compliance) oder du regelmäßig Leute zu tieferem Proof schickst. Eine kleine Site hält die Hauptstory kompakt und bietet „Proof‑Schubladen" für Detailinteressierte.
Egal ob One‑Page oder mehrere Seiten: das Rückgrat bleibt gleich:
Hero (was ihr tut + für wen) → Problem → Lösung → Wie es funktioniert → Traktion → Team → FAQ → CTA.
Auf einer One‑Pager sind das Abschnitte. Auf einer kleinen Site fasst die Startseite jedes zusammen und bietet „mehr lesen“‑Links.
Ergänze Tiefe ohne Homepage aufzublähen:
Beschränke die Top‑Nav auf 5–7 Items max. Ein gängiges Setup: Product, How it works, Traction, Team, FAQ, Resources, Contact. Alles andere kann im Footer leben.
Gute Pitch‑Deck‑Websites lesen sich wie du in einem Gespräch mit einem klugen, beschäftigten Investor: klar, selbstsicher und gut zu überfliegen. Deine Aufgabe ist nicht „Webcopy schreiben“, sondern die ersten Fragen des Lesers in der Reihenfolge zu beantworten, in der er sie stellen würde.
Dein Hero sollte dem richtigen Besucher sagen, dass er hier richtig ist — und was sich nach Nutzung ändert.
Statt feature‑lastiger Zeilen wie „KI‑gestützte Workflow‑Automatisierung“ sag lieber:
Kurze Sätze gewinnen. Begriffe, die Investoren erwarten (z. B. „ARR“, „Churn“) erkläre einmal klar beim ersten Auftreten.
Das hält die Story konsistent und verhindert ausschweifende Absätze.
Behauptung: der große Punkt („Teams onboarden in 10 Minuten“).
Erklärung: simples „Wie“ („Daten verbinden, Vorlage wählen, Nutzer einladen").
Proof: ein glaubwürdiges Signal („Genutzt von 40 Teams“, eine Metrik, ein Zitat, eine bekannte Integration).
CTA: ein kleiner nächster Schritt („Sample‑Workflow ansehen“, „Investor‑One‑Pager anfordern“, „Zugang anfordern").
Geh davon aus, dass Menschen nur Überschriften lesen. Mach jede Überschrift zu einem vollständigen Gedanken, nicht zu einem Label.
Schlecht: „Traktion"
Besser: „85.000 $ ARR mit 12 % MoM‑Wachstum seit Mai."
Schlecht: „Lösung"
Besser: „Drei Tabellen durch ein Live‑Dashboard ersetzen."
Wenn Überschriften skimmbar sind, funktioniert die Seite auch, wenn niemand den Fließtext liest.
Nutze aktive Form, konkrete Zahlen und einfache Verben. Vermeide interne Begriffe („Synergien“, „leveraging“). Wenn ein Satz nicht ohne Luft geatmet laut lesbar ist, ist er zu lang.
Ein guter Test: Lies die Seite einem Freund vor. Wenn du beim Erklären umformulieren musst, schreib neu, bis die Sprache natürlich klingt.
Eine Pitch‑Deck‑Website ist kein Poster — sie ist eine Leseerfahrung. Besucher überfliegen zuerst, entscheiden dann, was sie lesen. Deine Designaufgabe ist, Scannen mühelos und Lesen angenehm zu machen.
Bevorzuge großzügige Abstände, kurze Abschnitte und eine klare visuelle Hierarchie. Nutze starke Überschriften, einfache Subheads und Inhaltsblöcke, die in 20–40 Sekunden konsumierbar sind.
Halte die Zeilenlänge lesbar (ca. 60–80 Zeichen auf Desktop) und scheue dich nicht vor Weißraum. Gedrängte Seiten wirken kompliziert — selbst wenn die Idee einfach ist.
Wähle eine primäre Akzentfarbe und nutze sie für Betonung und Aktionen. Wenn alles hervorgehoben ist, wirkt nichts hervorgehoben.
Buttons sollten auf der gesamten Site konsistent sein:
Konsistenz reduziert UI‑Denken und hält den Fokus auf der Erzählung.
Viele öffnen deine Seite per E‑Mail aufs Handy. Gestalte für diese Realität:
Ein sticky CTA soll hilfreich, nicht aufdringlich wirken: ein Button, minimal in der Höhe und darf niemals Inhalte verdecken.
Barrierefreiheit ist gute Etikette — und sie verbessert Klarheit für alle:
Ein schneller Check: Versteht jemand, was ihr macht und was der nächste Schritt ist innerhalb eines Thumb‑Scrolls? Wenn ja, ist das Design klar.
Investoren finanzieren keine Ideen — sie finanzieren Evidenz. Deine Deck‑Ersatz‑Seite sollte Beweise leicht auffindbar, schnell verständlich und schwer zu missinterpretieren machen.
Widerstehe der Versuchung, alles aufzulisten. Wähle wenige Signale, die deine Story tragen, z. B.:
Platziere diese in einem kompakten „Traktion“‑Block mit großen Zahlen und einfachen Labels.
Eine Metrik ohne Kontext wirft Fragen auf. Neben jeder Kernzahl steht:
So werden rohe Zahlen zu Signalen.
Logos und Testimonials helfen, aber nur wenn sie echt sind.
Wenn du Erlaubnis hast, nutze Logos und namentliche Zitate mit Rolle/Titel. Wenn nicht, nutze anonymisierte Zitate („Head of Ops, mittelständisches Logistik‑Unternehmen“) und sei transparent — suggeriere niemals eine Empfehlung, die es nicht gibt.
Füge eine kleine Meilensteinleiste (3–6 Items) hinzu: Launch, erster zahlender Kunde, Pilot‑Ausweitung, wichtige Releases, Schlüssel‑Einstellungen. Eine klare Timeline signalisiert Fortschritt und nimmt Zweifel an der Realität weg.
Wenn ein Investor dein Produkt nach einem einminütigen Blick nicht zurückerzählen kann, hilft der Rest der Seite wenig. Ziel: die „Was ist das genau?“‑Hürde minimieren.
Beginne mit einer einfachen Aussage, die drei Dinge abdeckt: was es ist, wie es funktioniert und was Nutzer bekommen.
Beispielstruktur:
Bleib konkret. Vermeide abstrakte Positionierung wie „AI‑powered workflow enablement“, ohne sofort Outcomes und einen einfachen Workflow zu nennen.
Du brauchst keinen interaktiven Product‑Tour‑bauch. Nutze eine schnelle Demo, die den „Aha“‑Moment zeigt:
Konzentriere dich auf einen Kern‑Use‑Case. Wenn dein Produkt fünf Dinge kann, zeige das, was es unvermeidbar macht.
Wenn Käufer sich wegen Fit sorgen (Security‑Tooling, Cloud‑Provider, CRM, Datenquellen), beantworte das in einem kurzen Block.
Formuliere z. B.: „Funktioniert mit Salesforce, HubSpot und Zendesk. Deploy auf AWS oder GCP. Unterstützt SSO (Google, Okta)." Wenig Jargon, nur ausbauen, wenn es die Kaufentscheidung beeinflusst.
Die meisten Besucher sollen nicht zu früh in die Doku fallen. Füge Deep‑Links nur für Leute hinzu, die Details brauchen:
Behandle das als optionale Kaninchenhöhlen — die Hauptseite muss für sich allein stehen.
Eine Deck‑Ersatz‑Site sollte den nächsten Schritt klar machen, ohne wie ein Sales‑Trichter zu klingen. Der Trick: sag konkret, warum jemand klicken sollte und was danach passiert.
Wähle eine Hauptaktion pro Seitenaufruf und eine sekundäre Option für Unentschlossene.
Platziere beide konsistent (oben und unten ist meist genug). Wenn alles ein Button ist, wirkt nichts wie ein Button.
Biete die leichteste passende Option für deinen Sales‑Ablauf:
Füge einen Satz Kontext neben der CTA hinzu, damit es menschlicher wirkt: „Wir antworten innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.“
Kleine Details reduzieren Reibung:
Wenn du Investoren ansprichst, füge eine gesonderte CTA hinzu wie „Request the data room" oder „Get investor updates". Schütze den Zugang mit einer einfachen Anfrage (Work‑E‑Mail + Firma) und sende Zugang manuell oder per Passwort. So bleiben sensible Docs aus Suchergebnissen draußen, während ernsthafte Gespräche klaren Pfad haben.
Deine Deck‑Ersatz‑Seite hat eine Aufgabe: klar kommunizieren und interessierte Besucher in Gespräche verwandeln. Der richtige Stack ist der, den ihr ohne Reibung aktuell halten könnt.
No‑Code‑Builder sind ideal, wenn Geschwindigkeit zählt und die Seite hauptsächlich Marketing‑Content ist. Du kannst schnell live gehen, Copy am selben Tag iterieren und vermeidest Entwickler‑Queues.
Nutze das, wenn: du eine polierte One‑Page oder kleine Site willst, keine komplexen Integrationen brauchst und ein Gründer/Marketer Updates pflegt.
Ein CMS eignet sich, wenn du regelmäßig Traktion, Presse, Hiring oder FAQs aktualisierst. Es trennt Inhalt von Layout, sodass Änderungen eher Feld‑Ausfüllungen als Redesigns sind.
Nutze das, wenn: häufige Updates, mehrere Autoren oder Genehmigungsprozesse nötig sind.
Ein Custom‑Build ist sinnvoll, wenn die Seite eng mit deinem Produkt integriert ist, ungewöhnliche Interaktionen braucht oder spezielle Sicherheits/Compliance‑Anforderungen bestehen.
Nutze das, wenn: Entwicklerressourcen vorhanden sind und die Anforderungen stabil bleiben.
Die meisten Pitch‑Seiten brauchen: Landing‑Pages, ein Formular (oder Kalender), leichtgewichtige Analytics und Video‑Hosting. Bevorzuge Tools, die die Seite flink halten und keine nervigen Pop‑ups oder schwere Tracker laden.
Wenn ihr Produkt‑Features und Marketing‑Pages parallel baut, denkt an Workflows, die Kontextwechsel minimieren. Beispielsweise kann Koder.ai’s vibe‑coding‑Ansatz Teams helfen, React‑Marketing‑Seiten (und zugehörige Backends) aus einem Chat‑Interface schnell zu erzeugen — nützlich, wenn „Pitch‑Seite aktualisieren" nicht zu einem vollen Sprint werden soll.
Beantworte früh drei Fragen: Wer pflegt die Seite, wie oft (wöchentlich vs. quartalsweise) und wer genehmigt Änderungen. Wenn für jede Änderung ein Entwickler nötig ist, werden die „aktuellen Zahlen“ schnell alt.
Schnelle Ladezeit schlägt aufwändige Effekte. Komprimiere Assets, kurze Videos (effizient gehostet) und minimale Scripte — besonders auf Mobil. Eine Pitch‑Seite sollte sofort wirken, nicht laden.
Eine Deck‑Ersatz‑Seite will nicht „für alles ranken“. Sie muss für wenige, hochintentive Suchanfragen auffindbar sein und dir zeigen, was Investoren tatsächlich tun, wenn sie landen.
Starte mit 1–2 Phrasen, die beschreiben, was ihr seid (z. B. „KI‑Buchhaltung für KMU“, „Baustellen‑Planungssoftware“). Nutze sie in:
Schreibe Titel/Descriptions wie einen Pitch: konkret, nutzenorientiert, kein Jargon. Bei einer kleinen Site bekommt jede Seite eine Aufgabe und ein Keyword‑Thema.
Ein FAQ ist kein Fülltext — es verhindert Nachfragen. Beantworte wiederkehrende Fragen: Pricing‑Modell, GTM, Wettbewerb, Security/Compliance, Timeline, was ihr einwerbt.
Mach Antworten skimmbar und verlinke zu tieferen Seiten (z. B. /traction oder /trust).
Instrumentiere Analytics mit Events für:
Erstelle Tracking‑Links pro Outreach‑Kanal (E‑Mail, LinkedIn, Accelerators) mit UTMs, damit du sehen kannst, was Qualität liefert — nicht nur Traffic.
Wenn du iterierst, prüfe diese Metriken wöchentlich und justiere Story/Order bevor du groß umformulierst.
Investoren handeln schnell, prüfen aber auch, ob ihr sorgfältig arbeitet. Eine Pitch‑Deck‑Seite gewinnt Vertrauen, wenn sie klar, aktuell und respektvoll mit Daten umgeht.
Mindestens einbinden:
Wenn ihr gerade raise‑t, hilft eine kurze „Last updated“‑Zeile im Footer, damit Leser Vertrauen in Aktualität haben.
Wenn ihr Daten erhebt (Newsletter, Demo‑Request, Investor‑Updates), sagt, was ihr speichert und warum. Klare Sprache schlägt juristischen Kauderwelsch.
Formulare kurz halten: Name + E‑Mail reichen meist. Wenn mehr nötig ist (Fund Size, Check Range, Timeline), erkläre, wie das die Anfrage routet — und mach alles andere optional.
Wenn ihr Analytics oder CRM nutzt, erwähne auf /privacy die Kategorien und den Zweck (z. B. „um zu verstehen, welche Seiten nützlich sind").
Vermeide Ansprüche, die ihr nicht halten könnt („Bank‑Level Security"). Wenn ihr Sicherheit erwähnt, bleib bei Fakten: HTTPS, Zugriffskontrollen, Umgang mit eingehenden Dateien oder sensiblen Infos.
Veraltete Zahlen schaden schleichend. Setze eine leichte Routine:
Behandle Updates wie wiederkehrende Kalenderaufgaben und die Seite bleibt pitch‑ready ohne großen Aufwand.
Eine Pitch‑Deck‑Website ist nie „fertig“. Betrachte den Launch als erste Version, die du Investoren, Partnern und Talenten ruhig schicken kannst — und verbessere sie basierend auf echten Gesprächen.
Bevor du den Link teilst, mach eine schnelle Qualitätsprüfung:
Wenn etwas nicht passt, behebe es zuerst — Investoren lesen Fehler als Signal.
Teile die Seite mit 3 Leuten aus deiner Zielgruppe (oder guten Stellvertretern). Gib ihnen 60 Sekunden zu scrollen und frage danach:
Wenn die Antworten nicht klar sind, überarbeite Hero, Überschriften oder die Reihenfolge der Beweise.
Nach jedem Call oder jeder E‑Mail notiere die Fragen, die gestellt wurden. Häufig wiederkehrende Fragen werden zu FAQ‑Einträgen oder kurzen Klarstellungen nahe dem relevanten Abschnitt. Deine Seite sollte mit jeder Unterhaltung schärfer werden.
Teste immer nur eine Änderung gleichzeitig und priorisiere Elemente, die Verständnis und Aktion beeinflussen:
Führe ein einfaches Change‑Log, damit du nachvollziehen kannst, was Ergebnisse bewegt hat — und was nicht.
Eine Pitch‑Deck‑Website ist ein Deck‑Ersatz: ein einzelner Link, der dieselben Kernfragen beantwortet wie dein Pitch‑Deck (Problem, Lösung, Warum jetzt, Proof, Team, Ask) — ohne zuerst ein Meeting zu brauchen.
Im Gegensatz zu einer typischen Startup‑Startseite ist sie darauf ausgelegt, dass hochinteressierte Leser dich schnell qualifizieren und einen klaren nächsten Schritt machen.
Wähle eine primäre CTA und sorge dafür, dass die gesamte Erzählung sie unterstützt. Gängige Optionen:
Du kannst eine sekundäre CTA hinzufügen, sie darf aber nicht mit dem Hauptpfad konkurrieren.
Schreibe für die Personen, an die du tatsächlich Links sendest (nicht für „alle“), und liste die Top‑5‑Fragen, die jede Zielgruppe stellt.
Wenn du regelmäßig verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichem Proof ansprichst, erstelle getrennte Routen wie /investors und /customers, jeweils mit eigener Erzählung und CTA.
Nutze einen einfachen scrollbaren Aufbau:
Wähle One‑Page, wenn dein Produkt leicht zu erklären ist und das Ziel „verstehen → vertrauen → Kontakt“ lautet.
Wähle ein kleines Site‑Setup, wenn du mehrere Zielgruppen hast, echte Komplexität (Integrationen, Compliance) oder „Proof‑Schubladen“ (Security, Case Studies, tiefere Traktion) brauchst. Eine übliche Lösung ist eine kompakte Startseite plus unterstützende Seiten wie /security, /pricing oder /investors.
Verwende ein wiederholbares Muster: Behauptung → Erklärung → Proof → CTA.
Schreibe außerdem Überschriften so, dass man die Geschichte beim Querlesen versteht (z. B. „85.000 $ ARR mit 12 % MoM‑Wachstum“ statt nur „Traktion“). Halte die Sprache klar, konkret und wie ein mündlicher Pitch.
Wähle 3–5 Proof‑Punkte und mache sie gut scannbar (große Zahlen, klare Labels). Gib zu jedem Kontext:
Nutze Logos/Testimonials nur mit Erlaubnis oder mache sie anonym und transparent (z. B. „Head of Ops, mittelständisches Logistik‑Unternehmen“).
Ziele auf eine 30–60‑Sekunden‑Erklärung, die Folgendes abdeckt:
Ergänze eine leichte Demo (z. B. 20–45 s Video mit Untertiteln, kurzes GIF oder 3 beschriftete Screenshots), die den einen Use‑Case zeigt, der das „Aha“ hervorruft.
Stärke die öffentliche Seite und gate oder lass sensible Infos weg, z. B.:
Wenn nötig, richte einen investor‑exklusiven Pfad ein (z. B. „Request the data room“) mit einfachem Zugriff (Business‑E‑Mail + Firma).
Messe Aktionen, die zu deinem Ziel führen:
Nutze UTMs für Outreach‑Kanäle (E‑Mail, LinkedIn, Accelerator), damit du siehst, was qualifizierte Gespräche erzeugt. Definiere Erfolgskennzahlen im Voraus (Conversion‑Rate, Antworten, Buchungen) und optimiere die Story, bevor du neu designst.
Halte jede Sektion auf einen Hauptpunkt beschränkt. Wenn die Erklärung länger als ein Satz ist, teile sie oder verlagere Details auf eine Unterseite.